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341 / September 2010

341. Heinrich Köhler Auction

341 / September 2010

341. Heinrich Köhler Auction

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Opening: 2.000 €

3 Pfennig dunkelgrün, waagerechter 4er-Streifen und 2 Einzelwerte mit Nr. "1" und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 21 12" (1855) auf Streifband der 6. Gewichtsstufe nach Augustusburg. Die rechts klebende Einzelmarke hat einen beim Aufkleben verklebten Einriss sowie eine geglättete senkrechte Brieffaltung, das Streifband ist außerhalb der Frankatur gefaltet. Eine spektakuläre Großfrankatur dieser Marke und höchstes bekanntes Drucksachenporto innerhalb Sachsens !

Opening: 150 €

3 Pfennig blaugrün im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig, rechts mit Teilen der beiden Nachbarmarken, sauber entwertet durch Ra3 "REICHENBACH IM VOIGTLAND VI 26 61", Kabinett

Opening: 2.000 €

3 Pfennig blaugrün im waagerechten 8er-Block; sehr schön farbfrisch und überwiegend voll- bis breitrandig, mehrfach entwertet durch Nr. "2" LEIPZIG; trotz einiger behobener Mängel (kleiner Einriss geschlossen, rückseitige Papierverstärkungen und geglättete Vorfaltung zwischen den mittleren Werten).Äußerst attraktiv und außerordentlich selten;  an größeren gestempelten Einheiten ist nur noch der einmalige 9er-Block bekannt; sign. Pfenninger und Pröschold Provenienz: Sammlung Ströher (1982)

Opening: 5.000 €

3 Pfennig blaugrün, 10 Einzelwerte, alle farbfrisch und ausgabetypisch bis sehr gut geschnitten, mit mehrfach aufgesetztem Ra2 "DRESDEN IV./1/1 65" auf Briefkuvert nach Berlin; Teile der Adresse teils unkenntlich gemacht (im Bereich des Nachnamens behoben), sonst in völlig ursprünglicher und einwandfreier Erhaltung. Größte Massenfrankatur dieser Marke und zweifellos der spektakulärste Brief der Wappen-Ausgabe Provenienz: Maurice Burrus (1964)

Opening: 500 €

4 verschiedene Essays der Kopfzeichnung nach der Handzeichnung des Münzgraveurs Ulbricht, davon 3 in Steindruck auf dünnem Papier und einer im Buchdruck auf Kreidekarton. Einmaliges Ensemble Provenienz: 45. Ebel-Auktion (1954)

Opening: 300 €

Handgezeichnetes Essay des Medaillons in der endgültigen Zeichnung, gefertigt vom Münzgraveur Ulbricht, auf kleinem Vorlagekarton, Unikat

Opening: 500 €

Meinholdsches Essay im kleinen Blockformat ohne Wertbezeichnung, Rahmen in blau gedruckt auf hellem Karton mit ovaler Aussparung, aufgeklebt auf Essay der Kopfzeichnung im Buchdruck auf weißem Kreidepapier; ein außerordentlich seltenes und dekoratives Stück aus den Arbeitsunterlagen der Oberpostdirektion Provenienz: 45. Ebel-Auktion (1954)

Opening: 1.000 €

Meinholdscher Probedruck im Steindruck, alle 3 vorgelegten Werte auf dünnem ungummiertem Papier im 4er-Block, farbfrisch und breitrandig, 1 Neugroschen vom Unterrand, 3 Neugroschen aus der linken unteren Bogenecke; in dieser Form äußerst selten

Opening: 500 €

Meinholdscher Probedruck im Stichtiefdruck, senkrechter Zusammendruck-4er-Streifen der Wertstufen ½ Neugroschen, 1 Neugroschen, 2 Neugroschen und 3 Neugroschen in rotbraun auf ungummiertem Papier; in der Mitte zwischen den Marken gefaltet; eine außerordentlich seltene Einheit in sehr guter Erhaltung

Opening: 2.000 €

½ Neugroschen auf mattgrau im waagerechten 12er-Block, farbfrisch und allseits breitrandig, rechts mit ca. 7 mm Bogenrand, ungebraucht ohne Gummi; schwache senkrechte Bugspur durch die zweite senkrechte Markenreihe. Die größte ungebrauchte Einheit dieser Marke und als solche Unikat

Opening: 1.000 €

½ Neugroschen auf mattgrau im waagerechten 5er-Streifen, allseits breitrandig, links mit vollständiger Mittellinie und Eckwinkel, sauber entwertet durch Nr. "1" DRESDEN; ganz schwache Bugspuren; größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke, sign. Pröschold BPP Provenienz: Walter Opitz (1969)

Opening: 300 €

½ Neugroschen auf mattgrau, rechts leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig mit Vollgitterstempel und nebengesetztem EKr. "LEISNIG" auf geprägtem und farbig bedrucktem kleinen Zierbrief nach Oschatz; ein ausgesprochen schönes Stück

Opening: 150 €

½ Neugroschen auf mattgrau, voll- bis breitrandig mit klar aufgesetztem blauen Vollgitterstempel und nebengesetztem blauen EKr. "MEERANA 1 JUN 55" auf Briefhülle nach Rochlitz; unauffällige Bugspur durch Brief und Marke geglättet, dennoch sehr attraktiv

Opening: 150 €

½ Neugroschen auf mattgrau und 2 Einzelwerte 1 Neugroschen auf graurot, alle voll- bis breitrandig mit Vollgitterstempel auf eingeschriebener Briefhülle von "SCHMOELLN 18 OCT. 52" nach Altenburg, noch ohne R-Stempel mit Rötelgitter, Brieffaltung außerhalb der Frankatur, Pracht

Opening: 8.000 €

½ Neugroschen auf grau, 2 Neugroschen auf mattpreußischblau und 3 Neugroschen auf gelb, alle voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Nr. "1" auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem Aufgabestempel "DRESDEN 13 JUL. 58" nach Paris mit ausgewiesenem Weiterfranko von 2½ Neugroschen. Eine ausserordentlich späte Verwendung und einzig bekannter Auslandsbrief der Friedrich-August-Ausgabe mit  voll frankiertem Porto nach der Frankierungsmöglichkeit ins Ausland; in Verbindung mit der ohnehin schon außergewöhnlich seltenen Dreifarben-Frankatur ein ganz phantastisches Stück

Opening: 1.000 €

½ Neugroschen auf grau in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Johann ½ Neugroschen auf grau, Type I, beide voll- bis meist breitrandig mit sauberem Vollgitterstempel auf doppelt verwendeter Briefhülle von "SCHOENHEYDE 17 AUG 55" nach Eibenstock. Ein ebenso schöner wie seltener Brief; wir haben nur eine weitere Kombination dieser Art auf Brief registriert

Opening: 500 €

½ Neugroschen auf mattgrünlichgrau im waagerechten 4er-Streifen, allseits breitrandig, oben mit ca. 8 mm Bogenrand, ungebraucht ohne Gummi; zwischen den beiden Paaren mit vollständig ausgedruckter Bogen-Mittellinie an der die Druckbogen in Schalterbogen zertrennt wurden (hier leicht vorgefaltet und kleiner Vortrennschnitt); unauffällige Knitterspuren; eine sehr seltene Einheit der besseren Farbe, mehrfach signiert, u.a. Decker

Opening: 500 €

1 Neugroschen auf mattgraurot, 1. Auflage, 2 Neugroschen auf mattpreußischblau, 3 Neugroschen auf gelb und Ergänzungswert 2 Neugroschen auf dunkelblau, alle farbfrisch und breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, 1 Neugroschen rückseitig leichte rote Farbspuren, Kabinett
Lot 44 - SOLD
Ist II, nicht I

Opening: 1.500 €

1 Neugroschen auf mattgraurot,  1. Auflage, waagerechter 10er-Block, farbfrisch und allseits breitrandig, links mit ca. 10 mm Bogenrand, ungebraucht ohne Gummi; in der oberen Reihe und dem rechten Paar unauffällige Büge, rechts kleiner Vortrennschnitt, jedoch bei der Seltenheit dieser größten Einheit der 1. Auflage unerheblich.
Lot 45 - SOLD
Ist nicht I, ist II

Opening: 100 €

1 Neugroschen auf mattgraurot, 1. Auflage, waagerechter 3er-Streifen, farbfrisch und allseits breit gerandet mit Nr. "2" DRESDEN, Pracht

Opening: 800 €

1 Neugroschen auf mattgraurot, 1. Auflage, allseits breitrandiger 4er-Block mit Eckwinkel unten rechts, entwertet durch Nr. "2" LEIPZIG; rechts unten unauffälliger kleiner Eckbug rückseitig gestützt, sonst einwandfrei, eine seltene Einheit, sign. Georg Bühler

Opening: 500 €

1 Neugroschen auf mattgraurot, 1.Auflage, voll- bis breitrandig und farbfrisch mit zentrisch klar aufgesetztem Vollgitterstempel sowie klar nebengesetztem Ra2 "HIRSCHFELDE 15 JAN 1854" auf kleinem Zierbrief mit in rosa gedrucktem Rankenmuster nach Meißen; ein wunderschöner Brief

Opening: 5.000 €

1 Neugroschen auf graurot, 1.Auflage, und 2 Neugroschen auf mattpreußischblau, beide einseitig etwas berührt, sonst breit- bis überrandig mit DKr. "DRESDEN 2 JAN. 52" auf recommandiertem Telegramm-Umschlag nach Bautzen. Eine Expressgebühr wurde in diesem Fall nicht erhoben, wahrscheinlich da in Bautzen ohnehin die Post fünfmal am Tag ausgetragen wurde. Zwei leichte Brieffaltungen, einmal unauffällig durch die 1 Neugroschen verlaufend. Es sind kaum mehr als ein Dutzend frankierter Telegramme von Sachsen bekannt.; dieses ist das früheste bekannte und eins von nur 2 Telegrammen mit der Friedrich-August-Ausgabe. Provenienz: Walter Opitz (1966), Grobe-Handbuch S. 667 (1975)

Opening: 2.500 €

2 Neugroschen auf mattpreußischblau im waagerechten 6er-Block, farbfrisch und allseits breit gerandet, ungebraucht mit teils gering getöntem Originalgummi. Größte bekannte Einheit dieser Marke in frischer und tadelloser Erhaltung. Unikat

Opening: 3.000 €

2 Neugroschen auf hellblau im waagerechten 4er-Streifen, unten und rechts oben kurz lupenrandig bzw. minimal berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch mit kleinem Vortrennschnitt zwischen den Paaren, mit DKr. "LEIPZIG 6 JAN. 52", zusätzlich nebengesetzt, auf vollständigem Reco-Brief nach Nachod in Böhmen mit Ankunftsstempel von Pardubitz; auf der Frankatur vorderseitig ganz leichte rote Farbspuren (Siegelwachs); schöne und völlig ursprüngliche Erhaltung. Größte bekannte Streifeneinheit dieser Marke; auf Brief haben wir keine weitere registriert