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1 Kr. schwarz, Platte 1, senkrechter 3er-Streifen, dabei das obere Paar mit zwei dicken waagerechten Zwischenlinien in 1 mm Abstand (sogenannte 'Kleine Brücke' , oben rechts kurz lupen-, sonst überwiegend breit- bis überrandig, links mit Teilen von zwei Nachbarmarken, mit Segmentstempel "VIECHTACH 2/1" (1850) auf vollständigem Faltbrief nach Oberzell; der Streifen war oben leicht über den Rand geklebt, ein daraus resultierender Einriß der unteren Marke bis zur unteren Ecke der mittleren Marke wurde beseitigt. Kleine Brücken der Mi.-Nr. 1 sind in gestempelter Erhaltung allererste Seltenheiten, wir haben insgesamt nur noch 5 Exemplare lose bzw. auf Briefstücken registriert; auf Brief lt. Fotoattest von Frau Brettl 'Unikat von größter Seltenheit'

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1 Kr. rosa und 3 Kr. blau, Platte II, die 3 Kr. teils gerissen statt geschnitten, jedoch beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit gMR "243" auf Zeitungsstreifband nach Brüssel mit rückseitigem Ankunftsstempel vom 21.7.1854, Pracht, seltene Frankatur, sign. Schmitt BPP



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9 Kr. maigrün im waagerechten Zwischenstegpaar, die rechte Marke oben berührt, sonst allseits breitrandig, teils mit Zwischenlinien, sauber entwertet durch gMR "250", gering bügig, sonst tadellos. Gebrauchte Brücken des 9 Kr.-Wertes sind außerordentlich selten, wir haben nur vier Stück registriert; Fotoattest Brettl BPP



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9 Kr. gelblichgrün, voll- bis breitrandige rechte obere Bogenecke mit 4 bzw. 10 mm Bogenrand, mit sauberem gMR "479" auf Faltbrief von "SCHWEINFURT 20/4" (1861) nach Großröhrsdorf; außerhalb der Frankatur etwas knittrig, Bogenecken dieser Größe sind auf Brief sehr selten, sign. Starauschek und Brettl BPP mit Befund



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18 Kr. gelborange im 4er-Block, allseits voll- bis breitrandig, jeder Wert einzeln entwertet "605" ZWEIBRÜCKEN, einige bayernbrüchige Stellen gestützt, sonst bis auf belanglose Knitter einwandfrei. Eine sehr seltene Einheit, wir haben nur einen weiteren gestempelten 4er-Block registriert.Fotoattest Schmitt BPP Provenienz: 64.Köhler-Auktion (1930) Jakob Seßler (1939)



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1862, Farbänderungen: 1 Kr. gelborange im unregelmäßigen 6er-Block, allseits voll- bis meist breitrandig, meist mit Zwischenlinien, sauber entwertet durch Halbkreisstempel "PASSAU 27/3 7"; die rechte obere Marke geglättete Bugspur, sonst bis auf einen Vortrennschnitt zwischen zwei Werten in einwandfreier und besonders schöner Erhaltung, Fotoattest Brettl BPP



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6 Kr. blau im 4er-Block, rechts teils leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig mit oMR "356" NÜRNBERG; eine nicht häufige Einheit in sonst einwandfreier Erhaltung, sign. Pfenninger und Fotoattest Brettl BPP



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6 Kr. blau, diagonal halbiert, voll- bis breitrandig geschnitten mit zwei teils angeschnittenen Einzelwerten 3 Kr. rosa, jeweils mit oMR "289" und nebengesetztem L2 "LINDAU./6 SEP, 1866" auf Briefumschlag nach Yverdon im schweizer Kanton Vaud mit rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln; diese seltene und eigentlich paradoxe Frankatur entstand wohl dadurch, daß der Absender den Brief bereits frankiert am Postamt auflieferte, dieser jedoch nachfrankiert werden musste, da der Empfangsort im 2. schweizer Rayon lag (daher Porto 3 Kr. für Bayern und 6 Kr. Weiterfranko für die Schweiz); aus Mangel an 3 Kr.-Marken benutzte der Postbeamte eine halbierte 6 Kr., eine in Bayern bei Markenmangel gängige Notmaßnahme. Es handelt sich hierbei nicht nur um die einzig bekannte Farbfrankatur einer Halbierung, sondern auch um die einzig bekannte Halbierung auf Auslandsbrief; sign. Krüger sowie Georg Bühler mit Fotoattest (1970), Hans Grobe mit Fotoattest (1974), Fotoattest Bloch mit Zusatz, daß auch John Boker den Brief für echt hält, sowie Fotoattest Brettl BPP

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18 Kr. orangerot im 4er-Block aus der linken unteren Bogenecke mit ca. 6/11 mm Bogenrand, ungebraucht, die drei äußeren Werte postfrisch, Kabinett, sign. Pfenninger



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18 Kr. orangerot, 2 Einzelwerte zusammen mit Wappenausgabe 1 Kr. grün (2) und 3 Kr. rosa, bis auf eine kleine berührte Stelle bei der unteren 18 Kr.-Marke alle voll- bis meist breitrandig geschnitten und in frischer Farbe, mit oMR "325" auf vorgedrucktem Briefkuvert von "MÜNCHEN 29. Mai 1867" über Frankreich nach Philadelphia mit vorderseitigen Transit- und Ankunftsstempeln; eine sehr selten und höchst attraktive Bunt- und Mischfrankatur, Fotoattest Brettl BPP



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9 Kr. gelbbraun im waagerechten 5er-Streifen und zwei waagerechten Paaren, dabei nur die rechte Marke des unteren Paares rechts berührt, sonst alle voll- bis meist breitrandig, zusammen mit links angeschnittener 3 Kr. rosa mit oMR "349" und nebengesetztem Segmentstempel "NEUSTADT a./H. 19/9" (1868) auf gesiegeltem Briefkuvert der 7. Gewichtsstufe nach Frankreich mit vorderseitigem Transitstempel und rückseitigen Ankunftsstempeln; die Kanten des Umschlages sind geglättet und zum Schutz verstärkt, sonst einwandfreie und frische ursprüngliche Erhaltung; der 5er-Streifen ist die größte bekannte Einheit dieser Marke, auf Brief und in dieser einmaligen Frankatur-Kombination von größter Seltenheit; einer der besten Briefe der Wappen-Ausgabe, Fotoattest Schmitt BPP



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12 Kr. lila, drei Einzelwerte, zusammen mit zwei Stück 1 Kr. grün und Farbänderung 6 Kr. ockerbraun, die beiden 1 Kr.-Werte jeweils rechts berührt, sonst alle voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit EKr. "AUGSBURG BAHNH. 6 SEP. 69" auf kleinem Briefkuvert über Hamburg nach New York mit vorderseitigem rotem L1 "FRANCO"; eine schöne und seltene Übersee-Frankatur mit ausschließlich geschnittenen Wappen-Marken, Liebhaberstück, aus der Sammlung Sandra Ilene West, Fotoattest Schmitt BPP



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12 Kr. lila, drei Einzelwerte, und 3 Kr. hellkarmin im senkrechten Paar, alle Werte sehr schön farbfrisch, eine 3 Kr. durch Herausschneiden des Briefstückes beschädigt, die linke untere 12 Kr. in der unteren Zähnung leicht bestoßen, sonst alle Werte einwandfrei gezähnt, sauber entwertet durch mehrfach aufgesetzten EKr. "LUDWIGSHAFEN 26 SEP." auf Briefstück; eine seltene Farbfrankatur der raren 12 Kr., Fotoattest Schmitt BPP



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6 Kr. braun, vollständiger Bogen von 60 Marken mit 6 waagerechten Zwischenstegpaaren und allseits vollständigen Bogenrändern (links etwas gekürzt), in der rechten Zwischensteg-Zähnung gefaltet, absolut postfrisch in guter und frischer Erhaltung; es existiert mit größter Wahrscheinlichkeit nur noch ein weiterer Bogen dieser Marke (aus der Elster-Sammlung), jedoch in deutlich schlechterer Erhaltung; Fotoattest Brettl BPP



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18 Kr. mattziegelrot und 3 Kr. rosa, farbfrisch und einwandfrei gezähnt mit sauberem EKr. "BURGHAUSEN 10 JUN." vorderseitig geklebt auf gesiegeltem Wertbrief nach München; 18 Kr. kleiner Randspalt unten und rechter oberer Eckzahn neu befestigt; eine seltene Frankatur, Fotoattest Brettl BPP




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1874, Markwerte: 1 M. rotviolett, geschnitten, im waagerechten 6er-Block, farbfrisch und allseits gleichmäßig breit gerandet, sauber entwertet durch EKr. "MÜNCHEN 6 OCT.", Kabinett, eine seltene Einheit, sign. Alberto Diena mit Attest und Fotoattest Schmitt BPP




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1 M. violett, geschnitten, allseits breit gerandet und farbfrisch als vorderseitige Frankatur auf Faltbrief von "NÜRNBERG 4/9" (1874) nach Petropolis in Brasilien mit rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln; das Porto betrug insgesamt 36 Kr., eine unter der 1 M. klebende 1 Kr.-Marke ist abgefallen, dennoch ein außerordentlich seltener Überseebrief in sehr guter Erhaltung, Fotoattest Schmitt BPP



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2 M. orange auf grauweißem Papier, farbfrisch und sehr gut gezähnt mit EKr. "MÜNCHEN 12 APR. 96" auf etwas größerformatigem Leinenumschlag als Einschreibebrief "Via Brindisi-Aden-Karatschi" an "Mr. Hans Knoll, Cyclist to Munich, Lahore, Pendjab, East India", dort unbekannt und weitergesandt nach Bombay, hier ebenfalls unbekannt und zurück nach München; rückseitig diverse Transit- und Ankunftsstempel sowie Stempel der Dead letter Offices from Lahore und Bombay; der Umschlag oben etwas umgefaltet, die Marke ganz leichte Beförderungsspuren; diese Marke ist auf Brief außerordentlich selten, als vorderseitige Einzelfrankatur auf Einschreiben nach Übersee ein Ausnahmestück der bayerischen Pfennigzeit; aus der Sammlung Rudi Oppenländer, Fotoattest Dr. Helbig BPP

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Ganzsachenumschlag 3 Kr. rot mit Zufrankatur 7 Kr. ultramarin mit Segmentstempel "ROTTENBUCH 9/3" als "Chargé"-Brief nach München mit Transit- und Ankunftsstempeln; eine seltene und attraktive Kombination, sign. Winkler

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Umschlag 3 Kr. rosa mit Zufrankatur 1870/75, 3 Kr. karmin und 1875, 1 Kr. hellgrün, beide gut gezähnt und farbfrisch mit dreimal aufgesetztem EKr. "KIRCHHEIMBOLANDEN 26 11" nach Malmö, Schweden mit rückseitigem Ankunftsstempel; der Umschlag leichte Öffnungsmängel und gering verkürzt; eine sehr seltene Auslandsverwendung, insbesondere mit der Destination Schweden

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1874/75, Postanweisung 7 Kr. blau mit handschriftlichem Zusatz "Per. Telegram" von "AUGSBURG 2 APR. 1875" nach Ulm, kleine Bedarfsspuren, in dieser Form sehr selten
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1 Kr. schwarz, senkrechter 3er-Streifen, Paar und Einzelstück, davon 3 Werte mit Plattenfehler "Bom", als Block geklebt mit Einkreisstempel "MÜNCHEN I 9 FEB." auf Briefstück; die unteren beiden Marken schwache waagerechte Bugspur geglättet, die Marken zur Kontrolle vom Briefstück gelöst und mit Falz replatziert; eine in dieser Form seltene Einheit, mehrfach signiert sowie Fotoattest Bühler (1974) und Kurzbefund Maria Brettl



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1870/71, Ziffer gezähnt: 1 Kr. schwarz, 3 senkrechte Paare, davon zwei als 4er-Block geklebt, mit EKr. "NÜRNBERG I 26/11" auf unfrankiertem Ortsbrief mit blauer Taxe "6x"; ein Wert mit angesetztem Eckzahn, sonst in guter und frischer Erhaltung; eine sehr seltene Mehrfachfrankatur, sign. Bela Sekula und Fotoattest Schmitt BPP
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"911" WENDELSTEIN, sauber auf 3 Kr. rosa, allseits breitrandig, auf kleinem Briefstück, ein sehr seltener Stempel, sign. Schmitt BPP mit Fotoattest



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"912" RODALBEN, sauber auf links leicht berührter Wappen 3 Kr. rosa auf Briefhülle mit nebengesetztem EKr. "RODALBEN 21/12" nach Pirmasens; große Stempelseltenheit, laut Fotoattest Brettl BPP (1989) nur ein weiterer Brief bekannt