690000 | Various
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Opening: Gebot
kein Los
Provenance
Provenienz: ex Passer, Plantinga (Cherrystone 2014)
100700 | German States ➝ Baden ➝ Stamps



Opening: 500 €
1868, 1 Kreuzer hellgrün, drei Einzelwerte, je mit EKr. "CARLSRUHE 30.MAY"(1871) als portogerechte Mehrfachfrankatur auf amtlicher Correspondenz-Karte nach München mit Ankunftsstempel. Ein Wert eckrund, sonst in guter und ursprünglicher Erhaltung. Ein sehr seltenes Stück; PROFI hat nur eine weiterer Karte mit dieser Mehrfachfrankatur registriert.
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 29




Opening: 1.000 €
1868, 3 Kreuzer rosarot mit klarem EKr. "ZELL 19.JAN." (1871) auf amtlicher 'Correspondenz-Karte' im Grenzrayon nach Basel, Schweiz, mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Das Formular mit üblicher senkrechter Faltung und die Marke mit Randfehlern im Unterrand, sonst einwandfrei. Eine sehr seltene Verwendung; Profi hat nur eine weitere Brustschild-Karte in den schweizer Grenzrayon registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2007)
101200 | German States ➝ Bavaria ➝ Stamps





Opening: 1.000 €
1870, 1 Kreuzer gelbgrün, 2 Einzelwerte, mit Sachsen-DKr. "LEIPZIG 13 DEC. 73" auf Antwortteil einer bayerischen Korrespondenz-Doppelkarte nach Nürnberg, mit Ankunftsstempel. Ein Wert kleine Aufklebestauchung, sonst einwandfrei. Ein sehr seltenes und attraktives Stück. Fotoattest Stegmüller BPP (2011)
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 37




Opening: 1.500 €
1874, 1 Mark gezähnt, senkrechtes Paar zusammen mit 1870/75, 7 Kreuzer ultramarin, mit EKr. "MÜNCHEN 15 DEZ." (1875) als portogerechte Frankatur der 10. Gewichtsstufe (bis 150 g.) auf eingeschriebener Briefhülle nach Basel, mit Ankunftsstempel. Eine 1 Mark ganz schwache Druckspur, sonst einwandfrei. Auf dem Brief klebte rechts eine weitere Marke, die jedoch unentwertet wieder entfernt wurde (wahrscheinlich noch am Schalter). Vorderseitige Frankaturen der Mark-Werte sind außerordentlich selten.



Opening: 150 €
Besonderheiten: 1883, R-Vordruckbrief “Postdienst-Depesche” von “MÜNCHEN IV 13.JAN.” an das Postamt in Salzburg mit vorderseitigem Ankunftsstempel, adressiert war das Handschreiben an Prinzessin Gisela von Bayern (Ehefrau von Leopold), leichte Beförderungsspuren, eine seltene unfrankierte Postdienstsache ins Ausland, laut Postvertrag von 1872 galt die grenzüberschreitende Portofreiheit für die Korrespondenz innerhalb der Regentenfamilie
101220 | German States ➝ Bavaria ➝ Stamps ➝ Postage Due




Opening: 180 €
1862, 3 Kreuzer schwarz, voll- bis meist überrandig, oben mit ca. 4,5 mm Bogenrand, mit sauber auf- und nebengesetztem Halbkreis "STRAUBING 27 3", auf doppelt verwendeter Orts-Briefhülle. Marke unten kleine Randschürfung, kaum die Randlinie berührend.
101300 | German States ➝ Bavaria ➝ Postal stationery



Opening: 200 €
1876, Doppelkarte 5 + 5 Pfennig grün mit Vordruck der chirurgischen Klinik, zusammenhängend gebraucht von Erlangen nach Nittenau und zurück, jeweils mit Ankunftsstempel, dazu Antwortkarte von Hamburg nach München und 2 Kreuzer-Antwortkarte von Prag nach München (etwas beschnitten)
104200 | German States ➝ Heligoland ➝ Stamps



Opening: 300 €
1869, 1 Schilling karmin/lebhaftgelblichgrün, mit Rundstempel "HELIGOLAND AU.16.1874", mit viel Text nach Hamburg mit vorderseitigem Hufeisenstempel (Spalink 17-1). Übliche Zahnverkürzungen.
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 52



Opening: 400 €
1875/90, Ovalausgabe 25 Pfennig lilakarmin/grün, mit sauber auf- und nebengesetztem Rundstempel "HELIGOLAND AU 5 1890" als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 10 Pfennig schwarz, als Eilbotenkarte nach Hamburg, mit vorderseitigem Eingangsstempel. Tadellos und von großer Seltenheit, wir haben nur eine weitere Eilboten-Karte von Helgoland registriert.
104300 | German States ➝ Heligoland ➝ Postal stationery



Opening: 150 €
1878/79, U2 ungebraucht und sauber gebraucht nach Bremen, P13 II gebraucht (Spuren von Fotoecken) und S2 gebraucht (signiert Lemberger BPP)





Opening: 400 €
1879/80, ursprünglich zusammengehörende aber getrennte und mit Papierfalz zusammengefügte Doppelkarte 5 Farthing/10 Pfennig von "HELIGOLAND AU 15 1886" nach Heidelberg, mit Ankunftsstempel, und der Antwortteil von "HEIDELBERG 29 8 86" zurück nach Helgoland, mit Ankunftsstempel und dann nachgesandt nach Hannover, mit nebengesetztem "T.". Beide Teile mit langem Bedarfstext. Ein interessantes und in dieser Form sehr seltenes Stück. Attest J. Müller (2009)
107700 | German States ➝ Saxony ➝ Stamps




Opening: 150 €
1851, 3 Pfennig dunkelgrüng, späte Auflage, allseits vollrandig mit Nummer “173” auf komplettem Streifband von “SOHLAND 5.III.61” im Postverein nach Karlsruhe, Baden und retour via Dresden, in einwandfreier Erhaltung, dekorative Verwendung mit komplettem Inhalt
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 545
109100 | German States ➝ Württemberg ➝ Stamps




Opening: 400 €
1875, 3 Pfennig grün mit rotem Stempel “LONDON NO 27.78” auf Vordruckkarte “Bücher-Bestellzettel” mit nebengesetztem rotem Stempel “LONDON PAID A 27.NOV.78” ohne Tax-Vermerk nach Berlin mit vorderseitigem Ankunftsstempel, rückseitig mit handschriftlicher Bestellung. Die Karte im Rand mit zum Teil stärkeren Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung. Eine außergewöhnliche, unerlaubte, aber nicht beanstandete Fremdverwendung mit dekorativer roter Entwertung.
Provenance
Die Annahme einer deutschen Antwortkarte (Württemberg war als nachgeordnetes Mitglied Deutschlands Mitglied im Weltpostverein) war zu diesem Zeitpunkt aus zwei Gründen unzulässig:
Zum einen trat Großbritannien erst am 1. Januar 1883 dem Weltpostvertrag über Postkarten mit Antwort bei und zum anderen war der Tarif von 3 Pfg falsch, da der deutsche UPU-Postkartentarif 10 Pfg betrug.
Dies ist die erste "Antwortkarte", an jeden beliebigen Bestimmungsort in der Welt, die von der britischen Post anerkannt wurde.
Abgebildet in James Peter Gough ‘The Postal Card’, S. 570

Opening: 200 €
1875, 20 Pfennig hellblau mit Stempel “STUTTGART No.9 24.AUG.94” als R-Gebühr auf Liberia Ganzsachen-Doppelkarte 3 Cents via London nach Monrovia, anhängender Frage-Teil mit Stempel “MONROVIA 27.JUL.94” nach Stuttgart. Beide Teile mit viel Text, etwas stärker angetrennt, sonst in guter Gesamterhaltung, in dieser Kombination sehr selten
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 739



Opening: 400 €
1875, 20 Pfennig mittelviolettultramarin, 3 Einzelwerte mit Kreisstempel "KORNTAL 1/12 75" auf kleinem Briefkuvert (rückseitige Verschlussklappe fehlt) über London, als ‘Ship letter’ nach King Williams Town am Kap der Guten Hoffnung, mit vorderseitigen Transit- und Ankunftsstempeln sowie notiertem Weiterfranko von “30” Pfennig für das britische Seeporto ans Kap. Ein Wert durch Randklebung in der Zähnung etwas bestoßen, sonst gute Erhaltung. Ein seltener Brief.

Opening: 300 €
1900, Ziffer 30 Pfennig dunkelrotorange/schwarz als Zufrankatur auf Doppelkarte 2+2 Pfennig grau, als Einschreiben von "ULM 8 MRZ 02" nach Hankow, China, mit Ankunftsstempel des deutschen Postamtes, und zusammenhängend zurückgesandt als R-Karte vom chinesischen Postamt "HANKOW 21 APR. 02", frankiert mit China 1898, 4 Cents und 10 Cents, über das britische und französische Postamt von Shanghai nach München, mit nebengesetztem Rahmenstempel "PIROSCAFI ESTERI" und Transit-R-Zettel "Vom Auslande über Bahnpost Kufstein-München". Eine interessante und äußerst seltene Doppelkarte in ein nicht UPU- Mitgliedsland.
Provenance
Am 1.4.1902 ging die württembergische Post in der Reichspost auf; Marken und Ganzsachen konnten noch bis zum 31.12.1902 im gesamten Reichsgebiet aufgebraucht werden.
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 740
109150 | German States ➝ Württemberg ➝ Postal stationery



Opening: 150 €
1870, Ganzsachen Karte 1 Kreuzer grün mit sauber nebengesetztem EKr. "ULM 10 12" (1871) nach München, mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Da die Karte nur für den 1.Rayon galt als unfrankiert behandelt und mit "6" Kreuzern nachtaxiert (Doppeltes Porto im Wechselverkehr). Ein interessantes Stück und späte Verwendung der Karte.
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 30



Opening: 150 €
1873, drei interessante Verwendungen der 2 Kreuzer Ganzsachenkarte, zum einen mit Bahnpoststempel im Wechselverkehr nach Wien, Antwort-Karte 2 Kreuzer 1873 mit Berlin-Stempel und Karte mit Zufrankatur 1 Kreuzer mit Postablage-Stempel nach Luzern. Kleine Beförderungsspuren.




Opening: 150 €
1879, Internationale Postanweisung 40 Pfennig bräunlichkarmin auf lachsfarben, mit Zufrankatur 20 Pfennig blau, von "LUDWIGSBURG 20 MAI 79" nach Udine/Italien. Sehr schöne Erhaltung. Fotoattest Winkler BPP (2005)
109375 | German States ➝ Norddeutscher Postbezirk ➝ Stamps




Opening: 1.500 €
1868, ½ Groschen orange, waagerechtes Paar und Einzelwert, zusammen mit 3 Einzelwerten 1 Groschen karmin, mit mehrfach sauber auf- und nebengesetztem Ersttags-Rahmenstempel "DRESDEN I./1 1 68" auf Briefkuvert an den bekannten schwedischen Opernsänger und Komponisten Fritz Arlberg, nach Stockholm, mit Ankunftsstempel vom selben Tag. Rückseitig gut erhaltenes rotes Lachssiegel "K.S. THEATER- SIEGEL". Die Frankatur teils Durchstichfehler, jedoch recht unauffällig. Ein attraktiver und in dieser Form äußerst seltener Ersttagsbrief.
109300 | German States ➝ Norddeutscher Postbezirk



Opening: 150 €
1869, zwei frankierte Paketbegleitbriefe aus Gießen bzw. Meinungen, je frankiert mit 1, 3 und 7 Kreuzer gezähnt, dabei einmal als Reichspost-Vorläufer, kleine Beförderungsspuren bzw. ein Wert mit Eckzahnfehler, sonst in guter Erhaltung



Opening: 200 €
1868/71, vier interessante Belege mit u.a. R-Faltbrief mit zwei Einzelmarken 2 Groschen durchstochen nach London mit Oval-Stempel “REGISTERED LONDON FROM PRUSSIA”, ½ und 1 Groschen gezähnt auf Faltbrief nach Kopenhagen, Ganzsachen-Streifband nach Prag und “Correspondenz-Karte” mit frühem Datum vom 23.6.1870, dazu KGF-Brief 1871 mit blauem Briefstempel “K. COMMANDATUR MAGDEBURG”, zum Teil kleine Fehler, meist in guter Erhaltung
109700 | German States ➝ Alsace-Lorraine ➝ Stamps





Opening: 500 €
25 Centimes, 10 Centimes und 5 Centimes, alle mit Spitzen nach oben, mit sauber auf- und nebengesetztem Hufeisenstempel "MÜHLHAUSEN i. ELS 2 OCTBR. 71" auf kleiner Briefhülle nach Mailand. Die beiden kleinen Werte durch Randklebung in der Zähnung teils leicht bestoßen, sonst einwandfrei. Ein seltener Auslandsbrief mit attraktiver und rarer Dreifarbenfrankatur. Attest von der Weid (1996)
100000 | German States





Opening: 250 €
1855/97, Partie mit acht interessanten Briefen und Ganzsachen, dabei u.a. Faltbrief USA 1855 mit rotem Ra2 “Franco Preuss. resp.Vereinsl. Ausg. Gr.”, fehlerhafte Württemberg Ganzsachenkarte 3 Kreuzer mit Destributionsstempel von Stuttgart auf Wertstempel (FB Irtenkauf BPP) und dänische Antwort-Karte mit Zufrankatur Württemberg 5 Pfennig, dazu zwei ungebrauchte Postanweisung Preußen bzw. Württemberg-Ganzsache