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386th Auction

18–27 September 2025 in Wiesbaden

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121550 | German Colonies and offices abroad ➝ German Post in Turkey ➝ Forerunners

Opening: 800 €

½ Groschen orange, 1 Groschen karmin und 2½ auf 2½ Groschen rotbraun, mit EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL  5/7 75" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe mit Leitvermerk "Ueber Odessa", nach Chemnitz. Einige kleine Zahnverkürzungen, sonst schöne und frische Erhaltung. Eine seltene 40 Pfennige-Frankatur aus dem 2. Halbjahr 1875.

Opening: 400 €

1880, Ganzsachenkarte 10 Pfennig mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 24.11.80” und Leitvermerk “Via Hamburg + Magellanstr.” nach Valparaiso, Chile (unkorrekt adressiert “Mexico”), mit Ra1 “FRANCA” und rückseitigem Ankunftsstempel, Karte mit kleinen Beförderungsspuren im Rand und rückseitig mit Papierresten/Klebespuren, sonst in guter Erhaltung, eine äußerst seltene Destination, da Chile zu dieser Zeit keine Postkarten akzeptierte.

224000 | Europe ➝ Austria ➝ Post in the Levante

Opening: 500 €

1890, Rechungsformular  “All'Agenzia del Lloyd Austro-Ungarico, oben mit blauem “AGENZIA DEL LLOYD AUSTRO-UNGARICO / JAFFA”, nebengesetzt “KAISERLICH DEUTSCHES VICE-CONSULAT IN JAFFA” (Bale CON-8) mit Unterschrift “S.S. Murad”, etwas verkürzt, gefaltet, sonst in guter Erhaltung

121550 | German Colonies and offices abroad ➝ German Post in Turkey ➝ Forerunners

Opening: 800 €

¼ Gr. lebhaftbräunlichlila, farbfrisch mit EKr. “CONSTANTINOPEL (N.P.A.) 17.1.” (ohne Jahreszahl) auf Briefstück, die Marke mit drei verkürzten Zähnen oben und Eckzahnbug, ansonsten in guter Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit dieser seltenen Entwertung, Fotoatteste Grobe (1960) und R. Steuer BPP (2020)

Opening: 600 €

¼ Gr. lebhaftbräunlichlila, farbfrisch und gut gezähnt mit EKr. “CONSTANTINOPEL (N.P.A.) 22…70” auf Briefstück, ein vermeintliches Loch mittig ist auf den Ausfall eines Papierfremdkörpers zurückzuführen und stellt keinen Mangel da, in einwandfreier Erhaltung, selten, sign. W. Brandes und Bühler und Fotoatteste Jäschke-L. BPP (2013/2021)

Provenance

Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)

Opening: 2.000 €

⅓ grün und ½ Gr. orange je mit EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 13.6.71” als tarifgerechte Frankatur auf Faltdrucksache nach Wismar mit Ausgabestempel. Die ½ Groschen-Marke mit Zahnfehler und Druckstellen durch die Randklebung und die Faltdrucksache rechts mit Randfehler, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine außerordentlich seltene Verwendung zur Reichspostzeit

Provenance

Provenienz: Dr. Peter Müller (155. Dr. Derichs-Auktion, 2019)

Opening: 300 €

½ Gr. orange, farbfrisch mit klarem EKr. “(CONSTA)NTINOPEL D.R.P.A. 29.8.71”, oben mit winzigen Spalt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, ein schönes Exemplar mit dieser seltenen Entwertung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2013)

Opening: 100 €

½ Gr. orange, farbfrisch mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 12.5.71” auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1993)

Opening: 12.000 €

NDP ½  Gr. orange und senkrechter Dreierstreifen 2 Gr. hellgraublau je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 25.3.71” als tarifgerechte Frankatur mit schwarzem L1 “P.D.” und Weiterfranko-Vermerk “2½” (Groschen) nach Paris mit Ankunftsstempel und zurück mit vorderseitigem Hinweisstempel “Retour.” Die rechte Marke mit winzigem Eckzahnfehler und wie der Umschlag mit leichten Altersspuren/Patina, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Der erste Reichspoststempel war nur wenige Wochen im Einsatz und ist der seltenste Stempel auf den Vorläufer-Ausgaben und in Verbindung mit dem 6½ Groschen-Porto nach Frankreich einmalig. Einer der bedeutendsten Briefe aller Vorläufer-Ausgaben und Reichspost-Unikat, doppelt signiert Dr. Lantelme

Provenance

Provenienz: 40. Walter Kruschel-Auktion (1996) Dr. Peter Müller (155. Dr. Derichs-Auktion, 2019)

Opening: 500 €

1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 6.1.(71)” (ohne Jahreszahl) auf Briefstück, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt, die linke Marke mit Druckstelle, sonst in einwandfreier Erhaltung, ein dekoratives Briefstück mit sehr seltener Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP

Opening: 300 €

1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mit EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 2.5.71” auf komplettem Faltbrief nach Dresden mit Ausgabestempel. Der Faltbrief mit Randspuren durch die Beförderung, die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung

Opening: 600 €

NDP 2 Gr. hellgraublau mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 1.9.71” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, sicherlich einer der schönsten Briefstücke mit dieser außerordentlich seltenen Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP und Fotoattest R. Steuer BPP (2017)

Opening: 200 €

⅓ Gr, gelblichgrün mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.3.74” (mit Kreis) auf Briefstück, die farbfrische Mrke ist gut geprägt und gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung, signiert Richter und Grobe

Opening: 500 €

5 Gr. ockerbraun, 1 Gr. lebhaftrot und ½ Gr. orange je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH.P.A. CONSTANTINOPEL 2.12.71” auf Briefstück mit teils übergehendem blauen Transitstempel und rotem Ra1 “PD”. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, eine seltene und dekorative Dreifarben-Frankatur im 6½ Groschen-Tarif für einen Brief nach Frankreich, wir haben nur ein weiteres Briefstück und einen Brief mit dieser Kombination registriert

Opening: 5.000 €

Innendienstmarke 10 Gr. grau im waagerechten Paar je mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 13/12 70” und waagerechtes Paar 2 Gr. ultramarin je mit EKr. “CONSTANTINOPEL 13.12.70” auf Briefstück. Die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt, das obere Paar mit wenigen fehlenden Zähnen und ansonsten in überdurchschnittlich guter Erhaltung. Das Markenpaar der 10 Groschen ist sicherlich eines der schönsten bekannten Exemplare und in dieser Kombination ist das altbekannte Briefstück eine große Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest R. Steuer BPP (2005)

121600 | German Colonies and offices abroad ➝ German Post in Turkey ➝ followers

Opening: 1.000 €

1870, 30 Gr. graublau mit handschriftlicher Entwertung “Constanti-/opel 20-1-72” in Mischfrankatur mit kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 20.1.72” auf Briefstück. Die farbfrische Innendienstmarke hat herstellungsbedingt leichte Zähnungseinschränkungen und befindet sich in fehlerfreier Erhaltung, die 2 Gr.-Marke hat Zahnfehler bzw. Eckzahn-Schürfung durch Randklebung, ansonsten in guter Erhaltung. Von der 30 Gr.-Marke sind bisher nur ganz wenige, fehlerfreie Exemplare bekannt, ProFi hat kein weiteres Briefstück mit einer Mischfrankatur registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

 

121550 | German Colonies and offices abroad ➝ German Post in Turkey ➝ Forerunners

Opening: 3.000 €

30 Gr. graublau in Mischfrankatur mit Deutsches Reich 10 Gr. hellgraubraun je mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 23-2-72” auf Briefstück. Die 10 Groschen-Marke hat links im Randbereich eine kleinere Fehlstelle, ansonsten sind die farbfrischen Marken üblich gezähnt mit kleinen Zahnfehlern. Eine dekorative und außerordentlich seltene Mischfrankatur mit der 30 Groschen-Marke, ProFi hat kein weiteres Briefstück in dieser Art registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2010)

Opening: 1.800 €

1872, ⅓ Gr. gelblichgrün und ½ Gr. rötlichorange je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 14.5.72” als tarifgerechte Frankatu auf Drucksachenfaltbrief nach Wismar mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltbrief-Drucksache wie üblich rechts mit kleiner Fehlstelle. Eine dekorative Frankatur und seltene Verwendung; in dieser Kombination haben wir nur eine weitere Drucksache aus gleicher Korrespondenz registriert. Eine große Vorläufer-Seltenheit.

Opening: 800 €

1872, ⅓ Gr. dunkelsmaragdgrün mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 10.1.73”, die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Farbe, ProFi hat nur zwei weitere Marken registriert, Fotoattest R. Steuer BPP (2002)

Provenance

Provenienz: 88. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2004)

Opening: 500 €

½ Gr. orange, 1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mir EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 9.7.72” auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “Via Varna + Wien” nach Basel mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und gut gezähnt, die ½ Gr.-Marker ist rechts oben eckrund, ansonsten sind die Marken in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Dreifarben-Frankatur mit Destination Schweiz 

Opening: 500 €

2 Gr. grauultramarin im waagerechten Paar je mit EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 21.3.72” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “Via Varna - Wien” nach Winterthur mit Ankunftsstempel. Das farbfrische Paar ist gut geprägt, gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mehrfachfrankatur aus der ersten Portoperiode mit Destination Schweiz

Provenance

Provenienz: CIHANGIR (Richard Schäfer) 121. Corinphila-Auktion (2000)

Opening: 500 €

10 Gr. dunkelbraungrau mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 25.6.72”, gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung, signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1980)

Opening: 5.000 €

30 Gr. grauultramarin mit handschriftlicher Entwertung “Cstpl. 4 Aug. 74” in Mischfrankatur mit zwei Einzelwerten kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun und großer Schild ½ Gr. orange je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 4.8.74” (mit Kreis) auf unten verkürztem Vordruckbrief “CHEMNINS DE FER DE LA TURQUIE D'EUROPE”. Der Umschlagteil hat eine senkrechte Faltung und stärkere Beförderungsspuren im Rand, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und die Brustschildmarken erkennbar geprägt, die Innendienst-Marke ist unten links eckrund und zwei weitere Marken haben Eckbüge. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche Verwendung der 30 Groschen-Marke, ProFi hat keine weitere Verwendung auf Brief registriert

Provenance

Provenienz: 252. Heinrich Köhler-Auktion, 1986)

Opening: 300 €

1 Gr. karmin mit Plattenfehler “tropfenförmiger Punkt hinter GROSCHEN” im senkrechten Paar mit Normalmarke, sauber mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 31.3.73” (mit Kreis), die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen, in guter Gesamterhaltung. Dieser Plattenfehler ist als Verwendung aus Konstantinopel sehr selten, Fotoattest R. Steuer BPP (2000)

Opening: 300 €

1 Gr. karmin mit Plattenfehler “Akzent über C von Reichs” im waagerechten Paar mit Normalmarke und Einzelwert 2½ rotbraun je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 19.5.73” auf Faltbriefhülle mit blauem Absenderstempel “A.SINDAND BROUSSE (ANATOLIE)” und Leitvermerk “via Varna” nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung, sign. Pfenninger und Mansfeld und Fotoattest R. Steuer BPP (2002)

Provenance

Provenienz: 88. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2004)