106700 | German States ➝ Oldenburg ➝ Stamps




Opening: 1.000 €
1/10 Thaler auf zitrongelb, frische leuchtende Farbe und allseits breitrandig, unten mit 6 mm Bogenrand, mit sauber auf- und nebengesetztem schwarzen Rahmenstempel "BRAKE 19 2" (1852) auf Briefhülle nach Solothurn in der Schweiz mit rückseitigem Durchgangsstempel des Taxis'schen Postamtes von Bremen und rotem Durchgangsstempel von Basel. Der Absender wollte den Brief mit 3 Silbergroschen bis zur Postvereinsgrenze vorauszahlen (handschriftlich "fco. Grenze"), dies wurde allerdings nicht anerkannt, die Marke mit roter Tinte durchgestrichen und als "ungültig" markiert. Die Sendung wurde wie unfrankiert behandelt und insgesamt mit "105" Rappen belastet, die vom Empfänger eingezogen wurden. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Auslandsbrief. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: "Westerloy" (26. Ehrhardt-Auktion, 1992)





Opening: 3.000 €
1/15 Thaler schwarz auf rosa, Type III, in Mischfrankatur mit 1859, 1 Groschen schwarz auf blau, beide farbfrisch und breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "HEPPENS 20/1" und nebengesetztem Zackenkranzstempel "Recommandirt" auf komplettem Faltbrief nach Wittmund. Sehr schöne, ursprüngliche und tadellose Erhaltung. Die wohl schönste Mischfrankatur Oldenburgs. Fotoatteste Brettl/Schmitt (1984) sowie Stegmüller BPP (2019)
Provenienz: Apotheker Sammet (77. Larisch-Auktion, 1984)





Opening: 5.000 €
2 Groschen auf rosa, 2 Einzelwerte in schöner frischer Farbe und beide sehr breitrandig geschnitten, mit leicht auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "FRIESOYTHE 15/3" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Hannover. Sehr frische und tadellose Erhaltung. Der wohl schönste und hochwertigste Brief mit dieser sehr seltenen Frankatur. Signiert Ebel, Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: Gaston Nehrlich (62. Heinrich Köhler-Auktion, 1928) Maurice Burrus (Robson Lowe 1964) 60. Corinphila-Auktion (1978) John Boker jr. (1988)




Opening: 5.000 €
3 Groschen auf gelb, 2 Einzelwerte in leuchtend frischer Farbe und beide außergewöhnlich breitrandig geschnitten, mit auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "JEVER 18/1" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Weimar. Das rückseitige Lacksiegel ausgeschnitten und das Kuvert unten etwas umgefaltet, sonst tadellose und sehr frische Erhaltung. Ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief; wir haben nur eine weitere Mehrfachfrankatur dieser Marke in den Postverein registriert. Signiert Friedl, Wien und Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: Sammlung Rothschild (Auktion Harmers, 1939) John Boker jr. (1988)




Opening: 300 €
1861, ¼ Groschen dunkelgelborange bis 3 Groschen graugelb, die komplette 3. Ausgabe, ungebraucht ohne Gummi, alle Werte farbfrisch und voll- bis breitrandig. ¼ Groschen punkthelle Stelle und ⅓ Groschen helle Stellen am Oberrand, sonst einwandfrei. Ein seltener Satz in frischer Erhaltung. Diverse Signaturen und jeweils Kurzbefund Stegmüller BPP




Opening: 8.000 €
⅓ Groschen blaugrün, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig, unten mit ca. 4,5 mm Bogenrand und oben mit Teil der Nachbarmarke, mit leicht aufgesetztem blauem Doppelkreisstempel "OLDENBURG 10/11" auf Streifband (Inhalt aus optischen Gründen ergänzt) nach Bremen. Die Marke ist frisch und tadellos, das Streifband außerhalb der Frankatur senkrecht gefaltet. Eine attraktive und sehr seltene Einzelfrankatur. Signiert Ernst Stock, Kruschel und Giulio Bolaffi, Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: 13. Kruschel-Auktion (1980) John Boker jr. (1988)





Opening: 8.000 €
⅓ Groschen blaugrün im waagerechten 3er-Streifen, die rechte Marke mit Umdruckfehler 'schmales O in Oldenburg und schmales G in Groschen', farbfrisch und allseits breitrandig, mit zweimal sauber aufgesetztem blauem Rahmenstempel "APEN 9 8" (1862) auf komplettem Faltbrief (in den Faltungen teils getrennt und mit Falzen gestützt) der Eisenhütten-Gesellschaft zu Augustfehn, nach Steinhausen bei Varel. Frische und sonst tadellose und ursprüngliche Erhaltung. Ein attraktiver und sehr seltener Brief. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: Philipp von Ferrari (1. Gilbert-Auktion, 1921) John Boker jr. (1986)





Opening: 30.000 €
⅓ Groschen moosgrün, ein phänomenales Stück, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig, rechts mit ca. 4,5 mm Bogenrand und oben mit Teil der Nachbarmarke, in Mischfrankatur mit 2. Ausgabe 1 Groschen auf blau in sehr tiefer Farbe, unten rechts kurz berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit jeweils leicht aufgesetztem blauem Doppelkreisstempel "OLDENBURG 24/7" auf Streifband der 4. Gewichtsstufe nach Goldenstedt bei Vechta mit Ankunftsstempel. Sehr schöne und tadellose Erhaltung. Die wohl spektakulärste Mischfrankatur Oldenburgs, die einzig registrierte einer ⅓ Groschen-Marke auf Brief und die einzige Drucksache Oldenburgs der 4. Gewichtsstufe. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: 6. Heinrich Köhler-Auktion (1913) John Boker jr. (1987)





Opening: 500 €
½ Gr. orangebraun im senkrechten Paar, farbfrisch und allseits breitrandig, sehr schön entwertet durch jeweils klar und gerade aufgesetzten blauen Rahmenstempel "HEPPENS 21/1". Eine unmerkliche waagerechte Bugspur im Zwischenraum berührt die obere Marke minimal, sonst tadellos. Ein sehr attraktives und seltenes Paar. Signiert Stock und Alberto Diena, Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 5.000 €
½ Groschen hellrotbraun im waagerechten Paar, farbfrisch und allseits breitrandig, sehr schön entwertet durch glasklaren blauen Doppelkreisstempel "OLDENBURG 3/9"auf weißem Briefkuvert mit farblos geprägter Zierborde nach Edewecht mit Transit- und Ankunftsstempeln. Besonders schöne und tadellose Erhaltung. Zierbriefe von Oldenburg sind außerordentlich selten; ein ausnehmend schöner Brief der 3. Ausgabe. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)
Provenienz: 18. Heinrich Köhler-Auktion (1918) John Boker jr. (1985)




Opening: 150 €
2 Groschen zinnober, farbfrisch und breit- bis überrandig mit Teilen von 2 Nachbarmarken, mit glasklar aufgesetztem blauen Rahmenstempel "APEN 22 8" auf Briefstück, tadellos. Signiert Bühler und Dr. Fischer, Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 1.000 €
2 Groschen zinnober, farbfrisch und voll- bis breitrandig, in Mischfrankatur mit durchstochener Ausgabe 1 Groschen karmin (gering eckrund), mit klar aufgesetztem blauem Rahmenstempel "BLEXEN 6/12" auf kleinem Briefstück. Schöne und ansonsten tadellose Erhaltung. Ein sehr seltenes Stück. Signiert Pfenninger und Hunziker, Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 500 €
2 Groschen zinnober, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetztem blauem Rahmenstempel "ELSFLETH 20/9" auf kleinem Briefkuvert nach Pattensen in Hannover. Schöne und tadellose Erhaltung. Ein attraktiver kleiner Brief. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 1.000 €
⅓ Groschen grün, Durchstich 11 ¾, zwei überlappend geklebte Exemplare (eins mit nach hinten umgeschlagener Ecke aufgeklebt), mit sauber auf- und nebengesetztem blauem Rahmenstempel "WILDESHAUSEN 12/9" auf Drucksachenschleife der 2.Gewichtsstufe nach Diepholz in Hannover. Ursprüngliche und bis auf leichte Patina tadellose Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Frankatur; wir haben keine weitere derartige registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 400 €
⅓ Groschen grün, Durchstich 11 ¾, senkrechter 3er-Streifen, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit zweimal sauber aufgesetztem blauen Rahmenstempel "BLEXEN 28/7" auf Briefvorderseite mit einer Rückklappe nach Jever. Ursprüngliche und einwandfreie Erhaltung. Eine seltene senkrechte Einheit. Fotoattest Stegmüller BPP (2022)




Opening: 200 €
½ Groschen orange, 2 Exemplare in deutlich unterschiedlichen Nuancen, eine rechts Scherentrennung, sonst gut durchstochen und farbfrisch, mit sauber aufgesetztem blauen Doppelkreisstempel "OLDENBURG 21/4" auf Briefkuvert nach Jever. Die Verschlussklappe durch unsachgemäße Öffnung großenteils fehlend, sonst einwandfrei. Signiert Grobe und Fotoattest Stegmüller BPP (2022) Provenienz: John Boker jr. (1985)




Opening: 300 €
1 Groschen karmin, rechtes Randstück mit Reihenzähler "2", einwandfrei durchstochen und farbfrisch, mit sauber aufgesetztem blauen Rahmenstempel "RASTEDE 28/5" auf Briefhülle nach Oldenburg. Frische und einwandfreie Erhaltung. Signiert Ebel und Fotoattest Stegmüller BPP (2022) Provenienz: John Boker jr. (1985)
106800 | German States ➝ Oldenburg ➝ Postal stationery




Opening: 300 €
1863/67, Umschlag 1 Groschen rosa mit wertstufengleicher Zufrankatur 1 Groschen rosa, Durchstich 10, mit sauber auf- und nebengesetztem blauem Rahmenstempel "DINKLAGE 10 12" nach Stotel in Hannover. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Fotoattest Stegmüller BPP (2022) Provenienz: John Boker jr. (1987)




Opening: 300 €
1863/67, Umschlag 2 Groschen ultramarin mit Zufrankatur 1 Groschen rosa, Durchstich 11¾, mit sauber aufgesetztem blauem Doppelkreisstempel "OLDENBURG 10 12" nach Magdeburg. Minimale Fleckchen, sonst schöne und einwandfreie Erhaltung. Fotoattest Stegmüller BPP (2022) Provenienz: John Boker jr. (1988)
107075 | German States ➝ Prussia ➝ Pre-Philately



Opening: 500 €
1814, Friedrich Wilhelm III., König von Preußen (1770-1840), eigenhändiger Brief (1S. in Folio) aus Langnes, Frankreich, an seine jüngste Tochter Luise, mit eigenhändiger Unterschrift "Gott segne dich liebes gutes Luischen. Dein dich zärtlich liebender Papa Friedrich Wilhelm". Dazu entsprechender Umschlag mit Aufschrift "Für Luise". Ein hoch interessanter Autograph.




Opening: 200 €
1815/20 (ca.), Luise, Prinzessin von Preußen, eigenhändiger Brief an ihren Vater den König, Friedrich Wilhelm III. "Ihr Louischen macht Ihnen lieber Papa einen Knicks, wünscht einen guten Morgen…..", adressiert "An Seine Majestät den König"
107300 | German States ➝ Prussia ➝ Cancellations



Opening: 500 €
"BERLIN 25 4 *" (1857), roter Rahmenstempel, glasklar als Aufgabestempel auf 'Gewichts-Differenz-Meldung' nach Münster. Einzigartige Verwendung dieses außerordentlich seltenen Stempels; als Aufgabestempel haben wir kein weiteres Stück registriert. Signiert Kruschel.
Provenienz: Edgar Kuphal (38. Kruschel-Auktion, 1994)



Opening: 150 €
"N2 2/3", Ausgabestempel des Hofpostamtes als Aufgabestempel auf Kuvert mit nebengesetztem Langstempel "Portofreie Correspondenz des Comite / zur Erfrischung der Berliner Garnison". 1848 wurde für die in Berlin zusätzlich verbleibenden preußischen Truppen nach der Niederschlagung des Aufstandes, ein Komitee für die zusätzliche Versorgung der Soldaten eingerichtet, welches vom Generalpostamt Portofreiheit erhielt. Ein seltener Beleg.
Provenienz: Edgar Kuphal (38. Kruschel-Auktion, 1994)
107375 | German States ➝ Prussia ➝ Fieldpost



Opening: 200 €
"K:PR:FELD-POST ARMEE-COMMANDO 16/3"(1864) sauber auf eingeschriebenem Briefkuvert mit rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt", eigenhändig adressiert von Kronprinz Friedrich von Preußen "An die Königl. Majestät Berlin"; rückseitiger Absendervermerk "Kronprinz von Preußen", Durchgangsstempel von Hamburg und Ankunftsstempel der Kabinetts-Expedition. Rückseitiges Lachssiegel ausgeschnitten (ein Teil des königlichen Prägesiegels noch sichtbar); Öffnungsmängel , teils verklebt. Ein interessanter Brief.



Opening: 500 €
1866, "Feldpostbrief" aus der Festung Luxemburg nach Berlin, wie zu dieser Zeit üblich mit luxemburgischer Post bis Trier befördert, mit klarem Tagesstempel "LUXEMOBURG 9 JUIN", rückseitig Bahnpoststempel "TRIER/BINGERBRÜCK". In Berlin nachgesandt mit blauem Doppelkreisstempel "BERLIN P.E.27 11/6 66". Wir haben nur einen weiteren Feldpostbrief aus der Bundesfestung registriert, beide gelaufen während des Preußisch-Österreichischen Krieges.
Referenz: Abgebildet in Carlrichard Brühl 'Bundesfestung Luxemburg'