114000 | Deutsches Reich ➝ Ganzsachen



Opening: 400 €
1890, Antwortkarte 10 Pfennig, als Einschreibkarte mit rückseitigem Text, von Lingayen, Philippinen nach Detmold und nachgesandt nach Herste bei Brakel, für die Einschreibgebühr zusätzlich frankiert mit Philippinen 1894, 2 Centavos braun im Viererblock, entwertet durch violetten Tagesstempel sowie übergehendem Ankunftsstempel. Transit-R-Zettel "Vom Auslande über Bahnpost Alt-Münsterol/Mülhausen (Els.)". Ein interessantes und seltenes Stück.
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 738



Opening: 500 €
1878/83, 5 Ganzsachen-Karten mit interessanten Verwendungen und Destinationen, dabei u.a. Doppel-Karte 10 Pfennig nach Java mit anhängender Karte gebraucht zurück, Karte 10 Pfennig mit Zufrankatur als Eilboten-Karte nach Zürich und Antwort-Karten 10 Pfennig mit Ra1 “ROTTERDAM”, meist in guter Erhaltung
120575 | Deutsche Auslandspostämter und Kolonien ➝ Deutsche Post in China ➝ Vorläufer



Opening: 150 €
1890, Krone/Adler 20 Pfennig violettultramarin, zwei Einzelmarken je mit Stempel “SHANGHAI 11.12.95” auf Ganzsachenkarte der Lokalpost Shanghai (Formblatt) mit handschriftlichem Vermerk “Weltpostverein” als R-Karte mit viel Text und Datierung "Nanking 4.12.95" nach Breslau mit Ausgabestempel. Die rechte Marke mit Eckbug und Karte mit kleinen Bügen, sonst in guter Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige, portogerechte Mehrfachfrankatur, wegen des größeren Formats musste die Karte zum Briefporto frankiert werden
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 257
120800 | Deutsche Auslandspostämter und Kolonien ➝ Deutsche Post in China ➝ Ganzsachen

Opening: 150 €
1901, Doppelkarte 5+5 Pfennig, zusammenhängend gebraucht von "WEIHSIEN 19/12 02" mit Text aus Tsingtau nach Kaumi und von "KAUMI 31/12 02" nach Tsingtau, mit Ankunftsstempeln. Etwas angetrennt.
121550 | Deutsche Auslandspostämter und Kolonien ➝ Deutsche Post in der Türkei ➝ Vorläufer




Opening: 800 €
½ Groschen orange, 1 Groschen karmin und 2½ auf 2½ Groschen rotbraun, mit EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 5/7 75" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe mit Leitvermerk "Ueber Odessa", nach Chemnitz. Einige kleine Zahnverkürzungen, sonst schöne und frische Erhaltung. Eine seltene 40 Pfennige-Frankatur aus dem 2. Halbjahr 1875.



Opening: 400 €
1880, Ganzsachenkarte 10 Pfennig mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 24.11.80” und Leitvermerk “Via Hamburg + Magellanstr.” nach Valparaiso, Chile (unkorrekt adressiert “Mexico”), mit Ra1 “FRANCA” und rückseitigem Ankunftsstempel, Karte mit kleinen Beförderungsspuren im Rand und rückseitig mit Papierresten/Klebespuren, sonst in guter Erhaltung, eine äußerst seltene Destination, da Chile zu dieser Zeit keine Postkarten akzeptierte.
124600 | Deutsche Auslandspostämter und Kolonien ➝ Karolinen ➝ Marken



Opening: 400 €
1900/10, Kaiseryacht 5 Pfennig als tarifgerechte Zufrankatur auf Antwort-Ganzsachenkarte 5 Pfennig mit violettem Stempel “GILBERT & ELLICE ISLANDS PROTECTORATES POSTAL DEPARTMENT” sowie rückseitigem Grußtext mit Datierung “Butaritari den 8.XII.12” nach Ponape mit Nachsendung nach Jaluit mit vorderseitigem Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Eine äußerst seltene Verwendung der Antwortkarte aus Gilbert & Ellice Inseln
160000 | Deutschland




Opening: 250 €
1873/1942, Partie mit acht interessanten Briefen und Karten sowie R-Briefvorderseite 1900 mit Einzelfrankatur Reichspost 1 Mark nach Schweden, dabei u.a. Brustschild ½ Groschen orange auf privatem Postkarten-Formular aus Bielefeld, Germania 5 Pfennig auf Bücherzettel nach Zagreb mit Zensur-Stempel, Vordruckbrief “Returned Letter” der englischen nach Berlin mit vorderseitigen Siegelmarken des Briefpostamts Berlin und Ankunftsstempel vom 10.11.07 und R-Brief “Service Postal” von “CÖLN 1.9.02” nach Paris, zum Teil kleine Fehler bzw. Beförderungsspuren
220000 | Europa ➝ Österreich




Opening: 500 €
1867/84, Franz Josef 2 Kreuzer gelb als wertstufengleicher Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kreuzer gelb mit rückseitigem Geschäftszudruck, gebraucht am Ersttag der UPU von "WIEN LEOPOLDSTADT 1/7 75" nach Basel, mit vorderseitigem Eingangsstempel. Die Karte war zunächst ohne Zufrankatur aufgegeben worden, oben links "noch 2x" notiert, vom Absender nachfrankiert und später am selben Tag erneut aufgegeben und unbeanstandet befördert, obwohl nach dem ab dem 1.7. geltenden UPU-Tarif um 1 Kreuzer unterfrankiert. Ein interessanter und in dieser Form sicher einmaliger 'Ersttags'-Beleg des Postvereins.




Opening: 500 €
1867/84, Franz Josef 3 Kreuzer grün als (in diesem Fall unnötiges) Übersee-Ergänzungsporto auf Argentinien Antwortkarte 6 Centavos (die den Übersee-Zuschlag bereits enthielt) von "SALZBURG STADT 31 5 83" nach Buenos Aires mit vorderseitigem Eingangsstempel. Ein interessantes und seltenes Stück.
Provenance
Nach Argentinien und in die niederländischen Kolonien betrug die Gebühr für Postkarten mit bezahlter Antwort von 1880-1886 3 Kreuzer mehr als nach anderen UPU-Mitgliedern; nach dieser Verordnung wurde hier frankiert.



Opening: 150 €
1867/84, Franz Josef 5 Kreuzer rosa, senkrechtes Paar und Einzelstück, mit EKr. "TRIESTE 28/11 75"auf Briefkuvert nach Lissabon, mit Ankunftsstempel vom 8. 12.. Eine Marke kurzer Zahn und senkrechte Faltung außerhalb der Frankatur. Ein seltener Brief, befördert direkt per Schif, statt über den teureren Leitweg Frankreich vor dessen UPU-Eintritt und der damit verbundenen Portoreduzierung am 1.1.1876.



Opening: 300 €
1883, 10 Kreuzer im 3er-Block, mit EKr. "TRIEST 6 9 84" auf Briefkuvert nach Bangkok, geleitet über Udine (7.9.), Brindisi (8.9.), Neapel (11.9.), Brindisi (20.9.) und San Francisco (4.12.) mit nebengesetztem "MISSENT TO SAN FRANCISCO". Ein seltener Brief aus der bekannten Grassi-Korrespondenz.




Opening: 1.500 €
1890, Franz Josef 15 Kreuzer mit sauberem Sonderstempel "WELTPOST-CONGRESS WIEN 2 6 91" auf Delegiertenumschlag, als Einschreiben mit Sonder-R-Zettel "Weltpost- Congress Wien/No 118" nach München, mit Ankunftsstempel. Eine große Seltenheit in schöne Erhaltung; PROFI hat nur 2 weitere Einschreiben von diesem Postkongress registriert.
Provenance
Der Postkongress fand vom 20. Mai bis 4. Juli 1891 statt; es sind kaum ein Dutzend gebrauchter Delegiertenumschläge bekannt.




Opening: 150 €
1901, 5 Heller mit Stempel “WEIN 13.VI.04” auf unterfrankierter Vordruckkarte “Correspondenz-Karte” mit Tax-Stempel und handschriftlich “5” nach Neapel mit Pergament-Umschlag der italienischen Post mit Portomarke 10 Centesimi mit Poststempel und Ra1 “ANNULATO” retour nach Wien mit österreichischer Portomarke 10 Heller mit Stempel “WIEN BESTELLT 24.6.04”, kleine Beförderungsspuren








Opening: 200 €
1830/1947, Partie mit acht Post-Formularen, Briefen und einem gebrauchten Privat-Ganzsachenumschlag (1907), dabei u.a. Ausgabe 1883 10 Kreuzer auf gelbem Rückschein 1884 nach Warschau, Ausgabe 1908 25 Heller auf Formular “Rückmeldung über eine unzustellbare Fahrpostsendung” und Zustellkarte für Postanweisungen 1947 mit u.a. 45-Bogenteil Portomarke Ausgabe 1946 20 Groschen, übliche Faltspuren, in guter Erhaltung
221500 | Europa ➝ Österreich ➝ Portomarken



Opening: 150 €
1908, 50 Heller rot mit Stempel “WIEN 50 5.VII.18” auf Postausweiskarte mit rückseitigem Foto, in guter Erhaltung, seltene frühe frankierte Postausweiskarte
222750 | Europa ➝ Österreich ➝ Zeitungsstempelmarken




Opening: 500 €
1878, 2 Kreuzer braun, Type II allseits voll- bis breitrandig, mit rotem Einkreisstempel "WIEN 26/3 83" auf kompletter Drucksache (Marktbericht mit handschriftlichen Preisen) von "ROTTERDAM 24 MER 83", frankiert mit Niederlande 1876, Ziffer 2½ Cents nach Wien, hier taxiert mit "2" Kreuzern. Eine äußerst seltene Verwendung und sehr attraktives Stück.
223000 | Europa ➝ Österreich ➝ Ganzsachen



Opening: 150 €
1883, Antwort-Karte 5 Kreuzer mit Zufrankatur 3 Kreuzer von “MÜGLITZ 6.6.94” nach Buenos Aires mit Ankunftsstempel, in dieser Kombination als 8 Kreuzer-Überseeporto selten, in guter Erhaltung
Provenance
Illustrated in James Peter Gough ‘The Postal Card’, p. 592



Opening: 200 €
1869/80, Partie mit acht interessanten gebrauchten Karten, dabei u.a. Karte 2 Kreuzer mit recht früher Verwendung vom 14.10.69, Karte 2 Kreuzer mit Zufrankatur 2 Kreuzer als tarifgerechte Frankatur aus 1873 in die Schweiz und zwei Karten 2 Kreuzer mit Zufrankatur 3 Kreuzer als Auslandskarten nach Deutschland bzw. Schweden, in guter Erhaltung
224000 | Europa ➝ Österreich ➝ Österreichische Post in der Levante




Opening: 300 €
1867/83, 5 Soldi rot und 15 Soldi braun, mit leicht aufgesetztem "CONSTANTINOPPOLI LLOYD 7/10 80" auf Briefkuvert über Alexandria und Suez nach Bombay. Gesonderter Tarif ab 1.4.1879 je 15 g. Eine seltene Destination.





Opening: 4.000 €
1867/83, Franz Josef 50 Soldi, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber aufgesetztem Ovalstempel "TRIESTE TERGESTEO 29/11 75" auf Briefhülle nach Bordeaux, mit vorderseitigem roten "AUTRICHE GULOZ" und rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln. Eine große Seltenheit in schöner Erhaltung; einzig registrierte Verwendung des Levante-Höchstwertes in Österreich. Signiert Seitz und A. Bolaffi, Attest Giulio Bolaffi (1967)
Provenance
Provenienz: 87. Corinphila-Auktion (1993, "ex Linz")



Opening: 150 €
Ganzsachen: 1907, IAS 28 Heller von Österreich mit Stempel “JERUSALEM ÖSTERR. POST b 3.III.08”, senkrecht gefaltet und leicht fleckig, sonst in guter Erhaltung, eine nicht häufige Verwendung aus der Levante





Opening: 150 €
1882/1903, Partie mit Posteinlieferungsschein von “JERUSALEM 1.11.82”, Ausgabe 10 Para auf 3 Soldi auf selbst gefertigtem Streifband, Ganzsachen-Antwortkarte von “ALEXANDRIE 23.VI.94” nach Beirut und frankierte Ansichtskarte 1903 von “CONSTANTINOPEL” nach Schweden mit Ankunftstempel, gute Erhaltung
224100 | Europa ➝ Österreich ➝ Österreichische Post in der Levante ➝ Portomarken

Opening: 200 €
1908/10, Kreidepapier ½ Piaster, Viererblock und Einzelwert, mit DKr. "CAIFA7/5 09" auf kompletter Paketkarte mit Coupon von "BURG BZ. MAGDEBURG 9.4.09" nach Beirut und nachgesandt nach Haifa.



Opening: 500 €
1908/10, Kreidepapier 20 Piaster im Viererblock (die beiden linken Werte mit Druckfalte) zusammen mit weiteren 25 meist hohen Werten (2 weitere abgefallen), vorder- und rückseitig auf Seite eines postinternen Verrechnungsbuches für die Gebühren für Postfächer im Postamt Beirut, alle sauber entwertet mit Tagesstempeln zwischen dem 16. und 31.12.1908. Ein Wert fehlerhaft aufgeklebt und einige mit kleinen Zahnfehlern. Ein interessantes und einmaliges Stück.