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382. Auktion

18. – 23. September 2023 in Wiesbaden

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107225 | Altdeutsche Staaten ➝ Preußen ➝ Ganzsachen

Opening: 2.000 €

Umschlag 3 Silbergroschen gelb, mit 1850, 3 Silbergroschen schwarz auf gelb im waagerechten 3er-Streifen, in Mischfrankatur mit 'Glatter Grund' 2 Silbergroschen blau im waagerechten Paar, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig (winzige Stelle lupenrandig), mit sauber aufgesetzter Nr. "1410", der Wertstempel mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "SONDERSHAUSEN 4/5" als gesiegelter Wertbrief nach Berlin. Die Frankatur war gelöst und replatziert; sehr schöne frische und einwandfreie Erhaltung. Ein sehr attraktiver Brief mit wohl einzigartiger Frankaturkombination. Signiert Metzer, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023) 

Provenienz: John Gunn (27. Erhardt-Auktion, 1992) 

Opening: 2.000 €

1857, Oktogon 4 Silbergroschen braun mit Überdruck statt Seidenfaden, Schilling-Nr. 2, mit Rahmenstempel "STETTIN BAHNHOF 12 5" nach Steinhorst im dänischen Herzogtum Lauenburg und weitergeleitet nach Mölln, mit vorder- und rückseitigem blauen Einkreisstempel "LAUENBURG 14 5 1861". Sehr schöne frische und einwandfreie Erhaltung. Das wohl prominenteste Stück dieses seltenen Umschlages.
Provenienz: 4. Ernst Stock-Auktion (1918)  1.Köhler-Raritäten-Auktion (1997)

Opening: 1.000 €

Umschlag 1 Silbergroschen rosa, mit glatter Grund 2 Silbergroschen blau, in Mischfrankatur mit Wappen 6 Pfennig rotorange und 2 Silbergroschen preußischblau im waagerechten Paar, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "CREUTZBURG O/S. 12 3" als eingeschriebener Expreß-Brief nach Goldberg. Ein Wert des Paares oben minimaler Scherenschnitt, sonst einwandfrei (Frankatur war zur Kontrolle gelöst). Ein äußerst attraktiver Expressbrief mit in dieser Form sehr seltener wertstufengleicher Mischfrankatur. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023) 

Provenienz: John Boker jr. (1991)

Opening: 300 €

1859, Umschlag 2 Silbergroschen blau, mit Zufrankatur Gittergrund ½ Silbergroschen orange und 2 Silbergroschen blau, beide voll- bis breitrandig, mit handschriftlicher Entwertung "Langenberg" nach Lyon, mit Transit- und Ankunftsstempeln. Offensichtlich viel der Brief in die 2.französischen Gewichtsstufe und ist mit "5" Decimen nachtaxiert, nebengesetzt schwacher Rahmenstempel "Affranchisement insuffisante". Ein seltener und attraktiver Bahnpost-Brief. Leichte Beförderungs- bzw. Altersspuren, sonst einwandfrei. Signiert Kruschel, Metzer und Kastaun BPP, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022)

 Provenienz: Kurt Metzer (26. Kruschel-Auktion, 1987)

Opening: 1.000 €

Großformat 2 Silbergroschen blau, mit wertstufengleicher Zufrankatur Gittergrund 2 Silbergroschen blau in denkbar tiefer Nuance, Einzelstück und waagerechtes Paar, alle voll- bis breitrandig, mit Rahmenstempel "HEINRICHS-WALDE 19/7" als Paketbegleitbrief mit vorderseitigen Paketzetteln nach Memel.Das rückseitige Siegel ausgeschnitten, sonst einwandfrei. Signiert Kruschel und Metzer, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

Provenienz: Kurt Metzer (26. Kruschel-Auktion, 1987) John Boker jr. (1991)

Opening: 1.000 €

1863, Umschlag 2 Silbergroschen hellultramarin, mit zweitem Wertstempel in preußischblau am linken Rand bzw. auf der Seitenklappe, mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "BRESLAU 7 11" nach Görlitz, mit Ausgabestempel. Ein ganz ungewöhnliches Stück.

Opening: 800 €

Umschlag 2 Silbergroschen ultramarin mit Zufrankatur 1 Silbergroschen rosa, mit sauber auf- und nebengesetztem alten dänischen Einkreisstempel mit Posthorn "FRIEDRICHSRUHE 10/5" nach Berlin. Umschlag etwas rau geöffnet und rückseitig kleine Fehlstelle, sonst gute Erhaltung. Eine seltene Verwendung preußischer Freimarken im Herzogtum Lauenburg.

Opening: 300 €

Ganzsachenausschnitt 3 Silbergroschen ocker, die rechte obere Ecke des Umschlages, auf Briefhülle mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "BARMEN 14 12 64" nach Augsburg. Ein ganz ungewöhnliches Stück. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

Provenienz: John Boker jr. (1992)

Opening: 500 €

Umschlag 1 Kreuzer grün mit Zufrankatur 1 Kreuzer grün im waagerechten Paar und 3 Kreuzer rosa, mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No. 5 15/7 67", nach Lasphe. Ein Wert des Paares mit kleinem ausgefallenem Fremdkörper, leicht gereinigt und Teil der Rückklappe ergänzt, sonst einwandfrei. Eine seltene Verwendung des 1 Kreuzer-Umschlages.

Opening: 500 €

Umschlag 1 Kreuzer grün mit Zufrankatur 2 Kreuzer orange  sowie Ganzsachenausschnitt 3 Kreuzer rosa, 8-eckig geschnitten (etwas gereinigt), mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "OFFENBACH 17/10" nach Lasphe. Die Frankatur in sonst einwandfreie Erhaltung;  die Ganzsache an einigen Stellen ausgebessert bzw. ergänzt. Eine sehr seltene und attraktive Frankaturkombination. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

Provenienz: Ado Blecher (108. Grobe-Auktion, 1957)   214. Heinrich Köhler Auktion (1975)

109100 | Altdeutsche Staaten ➝ Württemberg ➝ Marken

Opening: 500 €

Umschlag 3 Kreuzer rosa, mit sauber nebengesetztem Kreisstempel "MÜHRINGEN 6 9 67" nach Stuttgart mit rückseitigem Durchgangsstempel von Eyach, Bahnpoststempel sowie Distributionsstempel von Stuttgart. Ein ganz ungewöhnliche und unbeanstandete Fremdverwendung. Fotoattest Heinrich BPP (2023)

Provenienz: 285. Heinrich Köhler-Auktion (1995)

107225 | Altdeutsche Staaten ➝ Preußen ➝ Ganzsachen

Opening: 500 €

Umschlag 6 Kr. ultramarin mit Zufrankatur 1 Kreuzer grün im senkrechten Paar, mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. POSTEXPED.No.4 3 7 67" als Charge-Brief nach Bockenheim. Die Frankatur setzt sich zusammen aus 2 Kreuzer Nahbereichsporto und 6 Kreuzer Einschreibegebühr. Ein seltener Brief in einwandfreier Erhaltung. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

Opening: 1.000 €

Umschlag 6 Kreuzer blau, mit Zufrankatur 2 Kreuzer orange, 6 Kreuzer ultramarin und 2 Einzelwerte 9 Kreuzer ocker, teils etwas unregelmäßig durchstochen, mit jeweils sauber aufgesetztem Taxis-Doppelkreisstempel "DARMSTADT 17 JUL" als Wertbrief nach Hamburg. Die 2 Kreuzer leicht oxidiert, eine 9 Kreuzer in der Durchsicht kleine helle Stelle, und kleiner Teil der Rückklappe fehlend, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Farbfrankatur. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

107175 | Altdeutsche Staaten ➝ Preußen ➝ Marken ➝ Telegraphenmarken

Opening: 800 €

Telegrafenmarken: 1864, 2½ -15 Silbergroschen graubraun, alle 6 Werte komplett, 8 Silbergroschen in 2 Nuancen, ungebraucht, 2½ und eine 8 Silbergroschen mit Originalgummi (teils gering fleckig) sonst Fremdgummi bzw. ohne Gummi. 10 Silbergroschen kleine helle Stelle, sonst einwandfrei. Ein seltener Satz. 2 Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

107700 | Altdeutsche Staaten ➝ Sachsen ➝ Marken

Opening: 50.000 €

1850, 3 Pfennig ziegelrot in waagerechtem Dreierstreifen, Platte II, Typen 18—20, sehr schöne frische und kräftige Farbe und klarer Druck, allseits breitrandig, oben mit Teilen der Schnittlinien, mit zweimal klar aufgesetztem Kastenstempel "LEIPZIG 25. Sep. 50" auf Kreuz-Streifband (waagerechte Seitenteile fehlen) der "Freimaurerzeitung" nach Altenburg mit blauem Ankunftsstempel vom selben Tag (etwas verstärkt). Der Name in der Anschrift entfernt und nachempfunden; der Streifen war zur Kontrolle gelöst und replatziert, Mängel sind – auch unter VSC 8000 – nicht feststellbar. Eine große Seltenheit der Sachsen-Philatelie; es sind nur drei weitere 3er-Streifen der Nr. 1 auf Ganzstück bekannt, davon 2 fehlerhaft bzw. repariert. Signiert Kosack und Gebrüder Senf, Fotoattest Vaatz BPP (2018)

Provenienz: Raritäten-Angebot der Firma van Arkel (1932)   John Boker jr. (1985)

Opening: 1.000 €

Wappen 3 Pfennige grün, zusammen mit Johann ½ Neugroschen auf mattgrau, 1 Neugroschen auf hellgraurot und 5 Neugroschen ziegelrot (oxidiert), letztere vollrandig, die ½ Neugroschen leicht berührt und kleiner Eckfehler, die 3 Pfennige links leicht berührt und schwache Briefbugspur, alle mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 25 I 62" auf Briefhülle mit Leitvermerk "über Baden & Schweiz" nach Palermo. Der Brief ist nach dem Tarif vom 31.10.1860 portogerecht frankiert mit 3 Neugroschen Vereinsporto und 3 Neugroschen, 8 Pfennige Weiterfranko, dieses vorderseitig ausgewiesen.

Opening: 3.000 €

1851/63, Wappen 3 Pfennige saftiggrün, 2 Einzelwerte, zusammen mit Johann 5 Neugroschen ziegelrot und 2 Neugroschen auf dunkelblau, alle farbfrisch, eine 3 Pfennige Ausgabe typischer knapper Schnitt, sonst alle vollrandig, mit sauberer Nr. "192" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LOSCHWITZ 30/XII 59" auf komplettem Faltbrief über Baden und die Schweiz nach Rom. Der Brief ist nach dem Tarif vom 1.11.1859 korrekt frankiert mit 3 Neugroschen Vereinsgebühr und 4 Neugroschen, 6 Pfennige Weiterfranko bis zur Grenze des Kirchenstaates, das dortige Inlandsporto von "5" Bajocci wurde vom Empfänger erhoben. Übliche leichte Transportspuren und geringe Patina, sonst einwandfrei. Ein äußerst seltener früher Auslandsbrief. Fotoatteste Rismondo BPP (1998) und Vaatz BPP (2022)

Opening: 3.000 €

3 Neugroschen schwarz auf gelb, farbfrisch und allseits breitrandig, auf preußischem Ganzsachenumschlag 1851, 3 Silbergroschen orange, Marke und Wertstempel sauber entwertet durch sächsischen Vollgitterstempel, mit sauber nebengesetztem Einkreisstempel "ALTENBURG 4SEP 53" und rotem Rahmenstempel "Aus Sachsen", nach Beerberg bei Marklissa in Schlesien, mit rückseitigen Bahnpoststempeln. Kleiner Teil der Rückklappe fehlend und ein Lacksiegel entfernt, sonst einwandfreie und sehr schöne Erhaltung. Ein ganz ungewöhnliches Stück. Signiert Drahn und Kruschel.

Provenienz: 'Romanow' (9. Kruschel-Auktion, 1976)    John Boker jr. (1992)

Opening: 1.000 €

Johann 2 Neugroschen schwarz auf blau und 3 Neugroschen schwarz auf gelb, zusammen mit 1851/63,3 Pfennige grün, Letztere leicht berührt, sonst alle voll- bis breitrandig und farbfrisch, jeweils mit Kennzeichnung in roter Kreide, mit Nr. "85" und nebengesetztem Einkreisstempel "WALDENBURG 23 Mai 56" auf komplettem Faltbrief nach Modana im gleichnamigen Herzogtum mit Ankunftsstempel vom 27. Mai. Der Brief ist für den Transport über die Schweiz frankiert mit 3 Neugroschen Vereinsporto, 1 Neugroschen schweizer Transit sowie 1 1/10 Neugroschen italienischem Porto, entsprechend "2 1/10" Neugroschen Weiterfranko vorderseitig ausgewiesen. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner und einwandfreier Erhaltung.

Opening: 300 €

Johann 3 Neugroschen schwarz auf gelb, 2 Einzelwerte, beide farbfrisch und voll-bis sehr breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Aufgabestempel "DRESDEN 2 JUL. 58" auf komplettem Faltbrief über Berlin nach Frederiksham, Finnland, mit vorderseitigem Ra. "FRANCO." sowie finnischem Ankunftsstempel. Das Weiterfranko von "3" Neugroschen vorder- und rückseitig notiert. Im Brief oben und unten je kleiner Einriss, sonst einwandfreie Erhaltung.

Opening: 8.000 €

Johann 5 Neugroschen ziegelrot, 3 Einzelwerte (etwas oxydiert), mit ½ Neugroschen auf grau und drei Einzelwerten 3 Pfennige grün, jeweils mit sauberem Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. 20 XII 62" auf kleinem, dreiseitig geöffnetem Briefkuvert an einen Major der britischen Highlander in Peschawar, Indien, und nachgesandt nach Sialkot. Der Brief wurde befördert über Triest und Alexandria, hier für das britische Weiterporto frankiert mit 1 Shilling grün, entwertet mit "B01", und weiter mit der 'Overland mail' nach Suez und mit englischem Schiff nach Indien. Obwohl der Brief bis zum Bestimmungsort frankiert war, zusätzlich mit "1/-" taxiert und am endgültigen Bestimmungsort "9 a(nnas)" vom Empfänger eingezogen (vermutlich da Briefe nach 'Britisch Ostindien' üblicherweise vorschriftsmäßig nur bis Alexandria frankiert wurden). Diverse Transit- und Verrechnungsstempel, eine 5 Neugroschen durch Randklebung etwas stärker fehlerhaft, doch insgesamt sehr schöne und für den langen Weg erstaunlich gute Erhaltung. Fotoattest Vaatz BPP (2021)

Provenienz: Horst und Arnim Knapp (346. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)

Das Highlander-Regiments wurde in Peschawar von Juli bis November 1862 von einer Cholera-Epidemie heimgesucht, bei der 60 Soldaten, 4 Offiziere, 13 Frauen, 12 Kinder und der Kommandeur Colonel McDonald starben. Daraufhin übernahm der Empfänger dieses Briefes, Major Burroughs übergangsweise das Kommando bis zum Eintreffen von Colonel Sisted. Am 30. Dezember 1862 wurde die Einheit der Highlander nach Sialkot verlegt.

 

Opening: 150 €

Johann 5 Neugroschen dunkelbraunorange im senkrechten Paar, voll- bis sehr breitrandig, links mit schmalem Bogenrand und Anlagestrich unten, entwertet durch Doppelkreisstempel von Waldenburg, tadellos. Signiert Pröschold BPP

Opening: 800 €

Johann 10 Neugroschen blau und 1 Neugroschen schwarz auf graurot, beide noch voll- bis meist breitrandig, leicht überlappend geklebt, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 31/I 63" auf Charge-Briefkuvert nach Novomyrhorod, Russland (heute Zentral-Ukraine). Das Porto setzt sich zusammen aus je 3 Neugroschen Postvereins- und russischem Porto, 2 Neugroschen sächsischer Charge-Gebühr sowie 3 Neugroschen russischer Charge-Gebühr. Das Kuvert leichte Beförderungsspuren, sonst einwandfrei. Eine ungewöhnliche Destination.

Opening: 10.000 €

Wappen 3 Pfennig grün, 1 Neugroschen lebhaftlilarot und senkrechtes Paar 3 Neugroschen braunorange, alle farbfrisch und bis auf kleine transportbedingte Einschränkungen einwandfrei, einzeln sauber entwertet durch Hufeisenstempel vom letzten Tag der sächsischen Posthoheit "LEIPZIG No.1 31 12 67" auf Briefhülle über Triest nach Kairo; in Alexandria für das ägyptische Inlandsporto frankiert mit 1867, 1 Piaster rot, entwertet durch Einkreisstempel "POSTE VICE-REALI EGIZIANE ALESSANDRIA 11 GEN. 68". Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Neugroschen Vereinsporto, 2 Neugroschen (= 10 Neukreuzer) österreichischem Seeporto Triest-Alexandria sowie 2 2/10 Neugroschen ägyptischem Inlandsporto. Wohl der spektakulärste Brief der sächsischen Wappenausgabe. Fotoattest Vaatz BPP (2022)

Provenienz: John Boker jr. (1985)

Opening: 1.000 €

Wappen ½ Neugroschen lebhaftrötlichorange, 9 Einzelstücke mit 'Duplex-Entwertung' durch Nr. "22" bzw. Rahmenstempel "REICHENBACH IM VOIGTLANDE 31 III 66" als korrektes 4½ Neugroschen-Porto auf Briefkuvert nach Paris mit vorderseitigem Transitstempel sowie rotem Weiterfrankovermerk "2½". Bei Brieföffnung wurde die mittig klebende Marke zerrissen, sonst bis auf einen winzigen Papierspalt bei einer anderen Marke in tadelloser Erhaltung. Ein außerordentlich attraktiver und seltener Brief. Fotoattest Vaatz BPP (2022)

Provenienz: Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)