



3 Items
Opening: 2.000 €
1 Silbergroschen karmin im waagerechten Paar, allseits breitrandig geschnitten, ungebraucht ohne Gummi; unauffällige Einrisse bei beiden Marken, teils geschlossen, und kleine Hinterlegungen, optisch von sehr schöner Wirkung. Bereits lose ungebrauchte Stücke dieser Marke sind sehr selten; dieses Paar stellt die größte ungebrauchte Einheit dieser Marke und der gesamten ersten Ausgabe dar; es sind nur zwei weitere bekannt, davon eins ebenfalls repariert und noch dazu rechts angeschnitten (ex Caspary), das 3. Paar stammt aus der Sammlung Dr. Marx und wurde 1985 für DM 44.000,- plus Aufgeld verkauft. Ein der ganz großen ungebrauchten Altdeutschland-Raritäten, wobei die vorhandenen Mängel wohl akzeptiert werden können, sign. W. Engel mit Befund, Kopie eines Fotoattestes Hans Grobe (1965) und Fotoattest Lange BPP



2 Items
Opening: 500 €
1 Silbergroschen karmin, allseits sehr breitrandig, farbfrisch und mit schönem Relief, mit sauber auf- sowie nebengesetztem blauen Ra2 "BLANKENBURG 14/5" auf Briefkuvert nach Magdeburg; das Kuvert links kleiner Klebefilmfleck und kurzer Einschnitt, sonst sehr schöne Erhaltung
Provenienz: Dr. Marx (1985)




3 Items
Opening: 2.000 €
2 Silbergroschen blau, allseits breitrandig und in extrem frischer Erhaltung mit sehr schön erhaltener Prägung, ungebraucht mit größeren Teilen des Originalgummis; zweifellos eines der schönsten bekannten Exemplare dieser Marke, 1985 von Walter Kruschel als "non-plus-ultra-Stück" bezeichnet, sign. Pfenninger und Kruschel, Fotoatteste Grobe ('postfrisch') sowie Lange BPP ('Restgummi')



2 Items
Opening: 1.000 €
2 Silbergroschen blau in Mischfrankatur mit 1853/56, 1 Silbergroschen auf sämisch, beide breitrandig geschnitten und farbfrisch mit blauem Bogenstempel "BRAUNSCHWEIG 30/5" auf Briefhülle nach Bremen; die Adresse etwas nachgezogen und unten in der Briefhülle kleiner Falzfleck; eine attraktive und nicht häufige Kombination
Provenienz: 266. Köhler-Auktion (1989)



2 Items
Opening: 400 €
3 Silbergroschen orangerot, voll- bis sehr breitrandig und in sehr schöner tiefer Farbe, mit sauber auf- sowie nebengesetztem blauen Ra2 "BLANKENBURG 24/1" (1853) auf Faltbrief nach Berlin; außerhalb der Frankatur waagerechte Faltung, etwas Patina




3 Items
Opening: 500 €
3 Silbergroschen orangerot, allseits breitrandig mit kreuzweise aufgesetztem blauen Halbkreisstempel "BRAUNSCHWEIG 23/9" auf kleinem Damenkuvert mit dekorativer, farblos geprägter Zierborde nach Leipzig mit vorderseitigem Eingangsvermerk, leicht auf die Marke übergehend. Zierbriefe von Braunschweig sind außerordentlich selten, sign. Schwenn und Fotoattest Lange BPP




3 Items
Opening: 25.000 €
3 Silbergroschen orangerot im waagerechten 3er-Streifen, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig mit blauem DKr. "BRAUNSCHWEIG 6/10" (1855) auf Briefhülle der 3. Gewichtsstufe nach Darmstadt; bis auf einen leichten waagerechten Knitter in tadelloser und frischer Erhaltung. Bereits Paare dieser Marke sind auf Brief außerordentliche Seltenheiten; der Dreierstreifen ist die größte bekannte Einheit dieser Marke und auf Brief ein Unikat. Zweifellos eine der wichtigsten Stücke der Braunschweig-Philatelie, sign. Richter und Fotoattest Lange BPP
Provenienz: John Boker jr. (1988)




3 Items
Opening: 5.000 €
3 Silbergroschen orangerot, 4 Einzelwerte, ein Wert einseitig etwas angeschnitten, sonst alle breit- bis überrandig mit dreimal - wahrscheinlich aufgrund des Briefinhaltes - etwas unregelmäßig aufgesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 20/1" (1855) auf nicht ganz kompletter (untere Klappe fehlt) Briefhülle der 4. Gewichtsstufe an das Justiz-Amt in Wiesbaden mit rückseitigem Durchgangsstempel von Frankfurt und Ausgabestempel; einige senkrechte Briefbüge außerhalb der Frankatur nicht weiter störend. Eine der seltensten Frankaturen der 1. Ausgabe, wir haben keine weitere derartige Frankatur registriert; sign. Drahn mit Attest (1964) und Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Maurice Burrus (1964)




3 Items
Opening: 800 €
¼ Gutegroschen auf braun im 4er-Block, voll- bis meist breitrandig, leicht entwertet durch Nummer "24" HOLZMINDEN, frische und tadellose Erhaltung; eine seltene Einheit, sign. Pfenninger mit Fotoattest






5 Items
Opening: 400 €
¼ Gutegroschen im waagerechten Paar, allseits breitrandig mit klar aufgesetzter Nummer "28" und nebengesetztem blauen Ra2 "SCHÖNINGEN 22 11" auf blauem Briefkuvert nach Braunschweig; ein sehr schöner Brief in attraktiver und tadelloser Erhaltung, Fotoattest Lange BPP



2 Items
Opening: 10.000 €
¼ Gutegroschen auf braun, allseits breitrandig mit zentrisch klar aufgesetzter Nummer "28" und nebengesetztem blauen Ra2 "KOENIGSLUTTER 3/6" auf vollständiger Drucksachensendung nach Gebhardshagen bei Immendorf mit vorderseitigen handschriftlichen Vermerken "pro ¼" und "3 Pfg."; Einzelfrankaturen dieser Marke sind allergrößte Seltenheiten. Die Drucksache hat einige Blessuren, die Marke selbst in einwandfreier Erhaltung. Es sind bisher nur 4 Ortsbriefe und diese Drucksache, die eigentlich 4 statt der hier verklebten 3 Pfennige gekostet hätte, bekannt.
Provenienz: John Boker jr. (1988)



2 Items
Opening: 1.000 €
1/3 Silbergroschen schwarz im waagerechten 3er-Streifen, allseits breitrandig mit 2mal leicht aufgesetzter Nummer "7" und nebengesetztem blauen Ra2 "BRAUNLAGE 15 3" auf Briefhülle nach Ilsenburg; durch die rechte Marke des Streifens verläuft ein waagerechter Briefbug (hier leicht geschürft), der Umschlag etwas unfrisch und oben längerer Einriß hinterklebt; eine außerordentlich seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke
Provenienz: Maurice Burrus (1964)




3 Items
Opening: 150 €
1 Silbergroschen auf sämisch mit Wasserzeichen 'Mundstück nach links', allseits breitrandig mit Federstrichentwertungen durch beide Wertziffern, auf komplettem Brief mit nebengesetztem blauen Ra2 "SCHÖNINGEN 3 8" nach Liebenburg mit rückseitigem Ankunftsstempel von Othfresen; kleiner übergehender Tintenstrich, tadellose Erhaltung




3 Items
Opening: 300 €
1 Silbergroschen auf sämisch im 3er-Block, sehr intensive Farbe, allseits breitrandig mit Nummer "9" (kleine Type) und nebengesetztem blauen Ra2 "BRAUNSCHWEIG 10 4" auf Briefhülle nach Berlin; in dieser Form nicht häufige Frankatur, Fotoattest Lange BPP



2 Items
Opening: 400 €
1 Silbergroschen auf braungelb in Mischfrankatur mit Inlandsmarke 4/4 Gutegroschen und 3/4 Gutegroschen mit Nummer "8" auf Briefhülle von "BRAUNSCHWEIG 24 DEC. 1860" nach Seesen; die 1 Silbergroschen und 4/4 Gutegroschen etwas angeschnitten, durch diese beiden leichte waagerechte Bugspur; eine selten und attraktive Mischfrankatur



2 Items
Opening: 4.000 €
2 Silbergroschen auf blau im waagerechten 5er-Streifen, voll- bis meist breitrandig auf Briefhülle (rechte Seitenklappe fehlend) der 5. Gewichtsstufe nach Magdeburg; nebengesetzt sowie auf der linken Marke abgeschlagen der blaue DKr. "WOLFENBÜTTEL 6/10", aufgrund des kaum erkennbaren Abschlages jedoch alle Marken entwertet durch zwei waagerechte schwarze Federzüge; Einheiten dieser Marke sind auf Brief außerordentlich selten, neben diesem Stück haben wir nur Paare und einen 3er-Streifen registriert sowie einen 10er-Block auf großem Briefteil; altbekanntes Stück, sign. Dr. Marx
Provenienz: Dr. Marx (1985)




3 Items
Opening: 800 €
2 Silbergroschen auf blau im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit 1861/65, ½ Groschen auf grün, alle breitrandig geschnitten mit Nummer "16" und nebengesetztem DKr. "GREENE 1/12" (1863) auf kleinem Briefkuvert nach Paris; ein schöner und sehr seltener Brief, wir haben keine weitere derartige Frankatur-Kombination registriert, mit dem seltenen Stempel ein Stück von ganz besonderem Reiz, Fotoattest Lange BPP




3 Items
Opening: 800 €
2 Silbergroschen auf blau diagonal halbiert, linke untere Hälfte, voll- bis breitrandig und farbfrisch mit zentrisch und sauber aufgesetzter Nummer "18" HALLE A.D. WESER auf kleinem Briefstück; rechts unten unauffällige senkrechte Bugspur, sonst einwandfrei, sign. Drahn und Fotoattest Lange BPP
Provenienz: 19. Grobe-Auktion (1927), 56. Salomon-Auktion (1957), 125. Grobe-Auktion (1962)






5 Items
Opening: 5.000 €
2 Silbergroschen auf blau, diagonal halbiert, rechte untere Hälfte, sehr schön farbfrisch und mit außergewöhnlich breiten Rändern, mit zweimal versetzt aufgesetzter Nummer "18" und nebengesetztem blauen Ra2 "HALLE A.D. WESER 29/11" auf vollständigem Faltbrief nach Equord bei Peine; ein bemerkenswertes Stück in äußerst frischer und tadelloser Erhaltung; sign. Kruschel und Starauschek sowie Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Dr. Marx (1985)



2 Items
Opening: 8.000 €
2 Silbergroschen auf blau, diagonal halbiert, linke obere Hälfte, glasklar entwertet durch blaue Nummer "29" auf komplettem Brief mit blauem Aufgabestempel "KREIENSEN 31 12" (1861) und Inhalt von Sebexen an "den Herrn Commandant der 2. Compagnie des königl. Leibregiments" nach Hannover; einzig bekannte Halbierung von Kreiensen in frischer und tadelloser Erhaltung
Provenienz: John Boker jr. (1988)





4 Items
Opening: 300 €
10/4 Gutegroschen auf dünnem Papier, voll- bis überrandig mit Teilen von 3 Nachbarmarken, sehr schön entwertet durch zweimal glasklar aufgesetztem schwarzblauen DKr. "LUTTER A. B. 10 AUG 1867" auf Briefstück; ein Ausnahmestück, sign. Ebel und Fotoattest Lange BPP
Provenienz: 55. Köhler-Auktion (1928)




3 Items
Opening: 500 €
½ Groschen auf grün, dünnes Papier, waagerechter Viererstreifen und Einzelmarke zusammen mit 1 Silbergroschen gelb, durchstochen 16, mit Nr. "8" auf großem Briefstück eines Ganzsachenumschlages 1 Silbergroschen gelb; die beiden Einzelmarken einwandfrei, der Viererstreifen teils berührt, 2 Werte mit Aufkleberfalten und 1 Wert etwas bestoßen; insgesamt ein attraktives Briefstück, Fotoattest Lange BPP



2 Items
Opening: 400 €
1 Silbergroschen auf gelb und 3 Silbergroschen rosa, erstere rechts leicht berührt, sonst beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Nummer "8" auf recommandierter Briefhülle mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 13 DEC. 1862" nach Lüneburg; die Briefhülle einige Beanstandungen; eine außerordentlich seltene Farbfrankatur, sign. Gaston Nehrlich
Provenienz: 143. Grobe-Auktion (1969)




3 Items
Opening: 1.000 €
3 Silbergroschen rosa, 2 senkrechte Paare, etwas übereinander geklebt, sichtbar ein Wert rechts leicht berührt, sonst breit- bis überrandig mit Nr. "8" und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 20 JAN 1864" auf Briefkuvert nach Halifax ohne weitere Länderbezeichnung. Da der Brief für Nordamerika portogerecht frankiert war, wurde er über London weiter nach Neu-Schottland (Ankunftsstempel vom 6. Februar) befördert, war hier jedoch unzustellbar, erhielt vorderseitig den Stempel "Missent to Halifax N.S." und wurde wieder retourniert nach England, wo er in Halifax in Westyorkshire am 14. März zugestellt wurde. Frankatur ganz kleine Beanstandungen, sonst in sehr schöner Erhaltung; ein außerordentlich seltener Transatlantik-Brief nach Britisch-Nordamerika, Fotoattest Lange BPP




3 Items
Opening: 8.000 €
Bogenförmig durchstochen 16: ½ Groschen auf grün mit tadellosem Durchstich an drei Seiten, links mit Teil der Nachbarmarke, oben Scherentrennung außerhalb des Markenbildes, mit leicht aufgesetzter Nummer "4" und nebengesetztem DKr. "BLANKENBURG 26 OKT 1865" auf Briefhülle an das Kloster Michaelstein im eigenen Landpostbezirk. Diese Marke ist auf Brief außerordentlich selten, es ist nur eine weitere Einzelfrankatur bekannt. Eine der großen Seltenheiten der Braunschweig-Philatelie, sign. Decker, Rühland und Kruschel sowie Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Dr. Marx (1985)