107375 | German States ➝ Prussia ➝ Fieldpost

Opening: 300 €
1816, Ra2 "COBLENZ. F. P. d. 8. Juni 1816." auf Militär-Estafetten-Brief mit Vermerken: "K.D.S." (Kriegsdienstsache) und "Citisime!" an einen General in Aachen

Opening: 300 €
1816, Ra2 "COBLENZ. F. P. d. 23. Juni 1816", Brief mit Vermerk "H.D.S." (Herrschaftliche Dienstsache) an Gerichtspräsidenten in Düsseldorf, am 1. Juli 1816 übernahm die preußische Post das Thurn und Taxis-Postamt in Koblenz

Opening: 150 €
1818, Feldpostbrief des "KÖNIGL: PREUSS: GENERAL STAB ARMEE-CORPS IN FRANKREICH", Siegel auf einem Brief aus Sedan vom 6. April mit französischer Post über "55 THIONVILLE" an den Präfekten in Metz, im April verließen die letzten Besatzungstruppen des 4. Armee-Korps Frankreich

Opening: 120 €
1848, EKr. "M.B. ST." (Militärbrief Stempel), der plastisch wirkende Stempel wurde wahrscheinlich mit Verfügung Nr. 136 vom 31. Mai 1848 eingeführt, über Jahrzehnte wurde seine Verwendung erst 1863 während des Polnischen Aufstands nachgewiesen - "Militaria"-Brief aus "FÜRTH I. O. WALD 12/6" - Stempelseltenheit - nur wenige Exemplare bekannt

Opening: 150 €
Revolutionsjahre 1848/49: 1849, Feldpostbrief mit rückseitigem Truppendienststempel der preußischen Kavallerie an einen Rittmeister im Train der 3. Division in Lörrach aus "CONSTANS 30. Sep." mit "LÖRRACH 4. OCT.", Weitersendung u.a. nach Carlsruhe und Freiburg und DKr. "FELD-POST D.8. ARMEECORPS 5 10", dekorativ und interessant

Opening: 120 €
1850, "FELD-POST D.1. ARMEE-CORPS 5 2", DKr., mit seltenem Portofreiheitsvermerk "Kön. Mil. Kirchen S.", Militär-Kirchen-Sache (wahrscheinlich Brief eines Militärpfarrers)

Opening: 100 €
1850, DKr. "FELD-POST D.3. ARMEE-CORPS 28 5" mit Vermerk "Feldpostbrief" mit Ra. 2 S.B. des 20. Inf.-Regiments und "frei laut Order" nach Köpenich bei Berlin, ausdrucksvoller Brief

Opening: 150 €
1850, "Feldpostbrief, frei laut Order", S.B.-Stempel 2. Bat., 30. Regiment mit DKr. "HEIDELBERG 30. SEP. 50" nach Freiburg

Opening: 200 €
1850, Feldpostbrief mit Vermerk: "per Express vom Absender 2½ Sgr. bereits gezahlt", aufgegeben in "HERZBERG 6/12" nach Berlin, private Express-Feldpostbriefe sind sehr selten!

Opening: 120 €
1850, "K. Pr. FELDPOST II. ARMEE CORPS 25 12", DKr. als Ankunftsstempel in Stettin an den Standort des 2. Armeekorps, mit "Cito"-Vermerk, aufgegeben in "BERLIN 25 12", seltene Verwendung des Feldpoststempels

Opening: 150 €
1850, "KÖN.PR.FELD-POST 8 12", DKr., an Generalleutnant, Graf von der Gröben, Kommandeur des 7. Armeekorps und Adjudant des Königs, mit Vermerk: "per Ordonanz" nach Vacha (Thür. an der Grenze zu Hessen) - das Armeekorps auf dem Marsch nach Hessen

Opening: 400 €
1850, "KÖN. PR. FELD POST EXPEDITION DER INFANTR. No.17 DES 5.TEN ARMEE CORPS 15/12", EKr. auf Feldpostbrief eines Hauptmanns nach Freustadt in Schlesien, bei dem Einsatz der Truppen in Hessen wurden erstmalig die Feldpost-Expeditionen mit Stempeln ausgestattet, 2. Feldpostbrief des Hauptmanns auf dem Rückmarsch nach der Demobilisierung, aufgegeben in "GUBEN 7/1" (1851) - eindrucksvolles Briefpaar

Opening: 200 €
1850, Feldpostbrief, Mobilmachung des 32. Landwehr-Regiments aus Magdeburg, Absendervermerke: "Ausgerückte Landwehr, Uoff. Schulze, 1. Bat., portofrei laut Order", Gemeindesiegel von Groetz (bei Zörbig, nördl. Halle) zur Bestätigung der Portofreiheit, über "ZÖRBIG 4 12" nach Naumburg - Truppe auf dem Weg nach Hessen

Opening: 100 €
Der Kurhessische Verfassungsstreit :1850, "KÖN.PR.FELD-POST 19 11", DKr. aus dem Hauptquartier in Dorndorf (nördlich von Wetzlar) an einen Major im 7. Inf.-Regiment in Wesel. Die kurhessische Armee forderte die Durchsetzung der Verfassung und verweigerte dem Kurfürsten den Gehorsam, so dass Bundestruppen aus Preußen und Bayern eingesetzt wurden

Opening: 200 €
Preußische Marine: 1857, Marine-Brief von Bord der Segelfregatte "Thetis" an den preußischen Konsul in Helsingör (Dänemark) mit Inhalt: "Telegraphische Depesche an Admiralität zu Berlin, "Thetis" vor Horten, heute Abend durch Droogden (südlicher Eingang zu Öresund) bugsiert, Wind SSO, den 8. September 1857, Adjudant" - Mitteilung vom Schiffskommando an den Konsul in Helsingör (letzter Ankerort), telegraphische Übermittlung an Marineministerium in Berlin bei Antritt einer längeren Auslandsreise, Marine-Post ist generell selten

Opening: 300 €
Italienischer Krieg 1859: "Feldpostbrief" mit S.B.-Stempel eines Landwehr-Regiments mit EKr. "GLOGAU 8 8" nach Neu Dessau (Neumark), im Rahmen des Deutschen Bundes sah Preußen eine militärische Hilfe für Österreich in dem Krieg mit Frankreich vor - im Juni Mobilmachung für 1 Korps ab 5. Juli wurde Portofreiheit verfügt, außerordentlich selten, bisher nur einige wenige Briefe bekannt

Opening: 200 €
1862, Auslandsreise der Segelfregatte "Thetis", Brief mit Mitteilung an das Königliche Preußische Konsulat in Helsingör, zu telegraphischen Weiterleitung an das Marineministerium in Berlin: "Telegraphische Depesche, An das Königliche Oberkommando der Marine zu Berlin: S.M.S. "Thetis" hat den 30ten October 1862 Mittags vor 12 Uhr vor Helsingör geankert, Capitain zur See", ein hervorragender Beleg zur preußischen Marine

Opening: 120 €
Polnischer Aufstand 1863: Kabinetts-Sache, Brief mit Ra2 "BERLIN. CAB. EXPED. 8 9" an Major im westpreußischen Ulanen-Regiment in Lissa, nachgesandt nach Chilitsch, Bismarck bot Russland militärische Unterstützung gegen die Erhebung in Russisch-Polen an, Mobilisierung preußischer Truppen

Opening: 120 €
1863, 2 Feldpostbriefe, 1. "Feldpostbrief nebst einer Schachtel...", Paketbegleitbrief mit DKr. "WEISSENFELS 17 9 63" mit 7 Sgr.-Taxierung und Feldpostbrief aus "DANZIG 30 11 63", beide an Auditeur der 3. Division in Gnesen

Opening: 100 €
1863, Geldbrief über 464 Taler, 11 Sgr., 6 Pfg. vom Kommando der Niederschlesischen Artillerie-Brigade No. 5 mit DKr. "POSEN 11 12 63" nach Berlin, sehr seltener Wertbrief, der Banknoten enthielt, die von verschiedenen Banken in Preußen ab 1858 eingeführt wurden

Opening: 250 €
Preußisch-Österreichischer Krieg: 1866, DKr. des mobilen "K. Pr. FELD-POST II. ARMEE-COMMANDO 16/7", sehr seltener Stempel auf Feldpostbrief nach Mühlheim vom ersten Tag des Kriegsbeginns

Opening: 200 €
1866, DKr. des mobilen "K. PR. FELD-POST I. ARMEE-COMMANDO 28 8" auf Feldpostbrief mit Dienstsiegelstempel "KÖNIGL. PREUSS. II. FELD=EISENBAHN=ABTEILUNG" nach Plathe in Pommern, sehr seltener Armee-Kommando-Stempel

Opening: 100 €
1866, "K. Pr. FELDPOST II. ARMEE CORPS 22 7", DKr. der 1. Armee auf Einschreiben mit Ra. "Recomandirt"-Stempel auf Dienstbrief "Recipisse wird zurückerbeten" nach Gollnow in Pommern, seltenes Militär-Einschreiben

Opening: 300 €
1866, roter DKr. "K. Pr. FELDPOST II. ARMEE-CORPS 24 7" auf "Milit."-Brief, dieser Stempel wurde nur Ende Juli bis Anfang August 1866 verwendet - klarer Abschlag dieser Seltenheit

Opening: 150 €
1866, Telegramm des kommandierenden Generals aus Magdeburg vom 13. Mai mit Marschbefehl für das Landwehr-Bataillon Torgau über Bitterfeld und Düben "per Eisenbahn nach Erfurt"