Current Exhibition & Auction

345 / September 2011

345. Heinrich Köhler Auction

345 / September 2011

345. Heinrich Köhler Auction

How to Bid

1

Register Account

Create an account and verify your identity to participate.

2

Place Proxy Bid

Set your maximum bid before the live hammer session.

3

Live Hammer

Join the live auction room for final competitive bidding.

Proceed to Registration
Reset
50 Results Found

107375 | German States ➝ Prussia ➝ Fieldpost

Opening: 4.000 €

FELDPOST: 1656/1866 (ca.), 63 Briefe und Dokumente aus verschiedenen Kriegen, fast alle aufgezogen und beschrieben, dabei viele interessante Stücke

Opening: 500 €

Krieg gegen die Türken 1663/64: Bereits 1664 nahm ein Brandenburgisches Hilfskorps an der Seite Österreichs und der Reichsarmee im Krieg gegen die Türken teil. Feldpostbrief des Feldmarschalls Otto Christoph von Sparr vom 14. April aus Steinamanger an der österreichisch-ungarischen Grenze, wenige Tage nach der siegreichen Schlacht gegen die Türken an einen Verwandten in Wien. Sparr, erfolgreicher Heerführer, wurde in den Reichsgrafenstand erhoben und zum kaiserlichen Generalfeldmarschall ernannt. Bisher einziger bekannter Feldpostbrief mit dem die Teilnahme kurfürstlicher Truppen an diesem Krieg belegbar ist

Opening: 400 €

1685, Feldpostbrief aus dem erneuten Türkenkrieg vom Befehlshaber des brandenburgischen Korps, dem Generalfeldmarschall Markgraf Chrisitan Ernst von Brandenburg-Bayreuth (1644-1717) mit seiner Unterschrift vom 10. April an den Rat der Stadt Eger - Versorgung durchziehender Truppen. Das brandenburgische Korps hatte unter dem Befehl des Markgrafen 1683 an der Befreiung Wiens von den Türken teilgenommen - Feldpost-Seltenheit

Opening: 200 €

Nordischer Krieg 1700-1721:1720, Brief an den Baron von Wartensleben, Hauptmann der Kavallerie des Königs von Preußen in Hausberge (Fstm. Minden)

Opening: 200 €

1721, Feldpostbrief aus Preußisch-Eylau an den kommandierenden Offizier im Bartensteinischen Regiment in Bartenstein (Ostpreußen), selten

Opening: 70 €

August Ferdinand von Preußen, 1730-1813,  Bruder von Friedrich des Großen, eigenhändiger Brief mit militärischem Inhalt und e.U. "Ferdinand", datiert 1796, Pracht

Opening: 250 €

Oesterreichischer Erbfolgekrieg: 1742, "aus dem Feld-Post-Amte", Vermerk auf einem Feldpostbrief aus Leitmeritz (Nordböhmen) vom 9. Mai mit "fr: Leipzig" (franco) sowie Leitvermerke "pr Leipzig, Frfurth am Main et Majence" nach Etfeld bei Mainz. Feldpostbriefe von diesem Kriegsschauplatz wurden in Crossen oder Frankfurt/O. von den Feldpostillionen den Postämtern zur Weiterbeförderung übergeben. Einzig bekannter Brief mit dem Vermerk "FELDPOSTAMT!"

Opening: 100 €

Siebenjähriger Krieg: 1757, "Ordre" des "Königl. Preuß. Feld-Kriegs-Commissariats" mit gut erhaltenem Siegel aus Jung-Bunzlau in Böhmen vom 18. Mai mit der Aufforderung an die Herrschaft von Bischitz und Czcelitz die auf dem Marsch nach Prag befindlichen Truppen mit Lebensmitteln zu versorgen, "Citissime" und "pr: Express"-Vermerk

Opening: 100 €

1758, Brief aus Coburg an den im Dienst des preußischen Königs stehenden Premier-Leutnant, Baron von Hanstein in Henstädt (Thüringen)

Opening: 200 €

1762, "Salve-Guarde"-Brief, ausgestellt vom Kommandanten Generalmajor Friedrich Wilhelm von Kleist (1724-1767) im Hauptquartier von Bamberg, befehligte das legendäre Freikorps Kleist, das durch den Raubzuge nach Franken von der Stadtverwaltung Bamberg hohe Summen erpresste. Dekorativer gedruckter Schutzbrief für die fränkischen Grafen von Eichfeld und Krautheim - seltenes Dokument

Opening: 250 €

Bayerischer Erbfolgekrieg: 1778, Schreiben des Oberstleutnant Franz Kasimir von Kleist (1736-1808) vom 24. Juli an einen Grafen: "...Die feindlichen Truppen werden uns in unseren Märschen sehr hinderlich sein...", in diesem Krieg gegen Österreich kam es zu keinen Kampfhandlungen, aufgrund der schlechten Versorgungslage wurde der Krieg auch als "Kartoffelkrieg" bezeichnet, da die Soldaten ständig Kartoffelfelder plünderten. Kleist war seit 1762 Adjudant Friedrich II., später Generalmajor und Gouverneur von Magdeburg

Opening: 600 €

1798, Preußisches Territorium Neuenburg (Neuchatel) in der Schweiz, 1707 an Preußen, auch während der "Helvetischen Republik" durch preußischen Gouverneur verwaltet, erst 1806 zwangsweise an Frankreich abgetreten. Militärbrief des Kapitäns von Schüler "Capitaine l'armee au Service du Roy de Prusse" in der Armee des Königs von Preußen, an "Citoyen Kolly" (Bürger, revolutionäre Anschrift) in Freybourg - herausragende Militärbriefseltenheit

Opening: 150 €

Krieg gegen Napoleon: 1806, Einberufungsbefehl, Estafettenbrief aus Breslau nach Lissa für Soldaten der Kompanie des Hauptmanns Schulenburg: "Mobilmachungssache, per Estafette den 15ten August 1806 des Abends um 8 Uhr abgefertigt" - am 9. August hatte Friedrich Wilhelm III. die Mobilmachung der Armee befohlen - für Napoléon Anlaß, seine Armee gegen Preußen aufmarschieren zu lassen

Opening: 200 €

1807, "No.35 GRANDE-ARMEE" auf Brief mit kpl. Inhalt aus Spandau vom 6.3. mit 5 Decimen taxiert nach Metz, seltener Stempel, sign. Kruschel

Opening: 150 €

1807, "No. 35 GRANDE ARMEE" auf kpl. Faltbrief von Spandau mit Datierung vom 5.9. und taxiert mit 6 Decimen nach Menilot, etwas Patina und innen fleckig

Opening: 180 €

1808, "No.85 GRANDE ARMEE" auf kpl. Faltbrief von Berlin mit Datierung vom 20.1. und taxiert mit 15 Decimen nach Frankreich

Opening: 80 €

1809, Brief eines preußischen Offiziers aus Königsberg vom 17. April nach Paris, in dem die Rückkehr des Königs aus seinem Fluchtort Memel nach Berlin mitgeteilt wird. Mit dem Tilsiter Frieden 1807 verlor Preußen große Teile seines Territoriums und stand unter Aufsicht der französischen Militäradministration

Opening: 300 €

1809/1811, Königreich Westfalen, napoléonische Staatsgründung, unter anderem aus preußischen Gebieten links der Elbe mit Magdeburg, König war der Bruder Napoléons Jérome, 1. Brief des Präfekten des Elbe-Departements, Graf von Schulenburg (bis 1806 Gouverneur von Berlin). 2. Brief, Militärdienstbrief des ehemaligen preußischen Offiziers von Boedicker, mit Franchise-Vermerk und Stempel

Opening: 150 €

1813, "No.10 GRANDE ARMEE" auf kpl. Faltbrief von Berlin mit Datierung 21.1. und taxiert mit 7 Decimen nach Bourgen

Opening: 100 €

1813, Feldpost-Estafettenbeförderung, Brief mit Vermerk "Kriegs-Sachen per Feldpost-Estafette" nach Itzehoe

Opening: 200 €

1815, "KÖNIGL: PREUSS: ARMEE=POLIZEI", Zensurstempel auf der Rückseite eines Briefes aus Hamburg vom 25. April

Opening: 200 €

1815, Stempel der Zensurbehörde "KOENIGL: PREUSS: ARMEE=POLIZEI" auf der Rückseite eines Briefes mit Rayon-L1 "R 4 HAMBURG" vom 26. April nach Reims - sehr seltene Zensur, nur wenige Briefe bekannt

Opening: 300 €

1816, Ra2 "COBLENZ. F. P. d. 8. Juni 1816." auf Militär-Estafetten-Brief mit Vermerken: "K.D.S." (Kriegsdienstsache) und "Citisime!" an einen General in Aachen

Opening: 300 €

1816, Ra2 "COBLENZ. F. P. d. 23. Juni 1816", Brief mit Vermerk "H.D.S." (Herrschaftliche Dienstsache) an Gerichtspräsidenten in Düsseldorf, am 1. Juli 1816 übernahm die preußische Post das Thurn und Taxis-Postamt in Koblenz

Opening: 150 €

1818, Feldpostbrief des "KÖNIGL: PREUSS: GENERAL STAB ARMEE-CORPS IN FRANKREICH", Siegel auf einem Brief aus Sedan vom 6. April mit französischer Post über "55 THIONVILLE" an den Präfekten in Metz, im April verließen die letzten Besatzungstruppen des 4. Armee-Korps Frankreich