100700 | German States ➝ Baden ➝ Stamps



2 Items
Opening: 4.000 €
3 Kr. auf grün und 6 Kr. auf gelb, beide in ausgabetypischem gutem Schnitt, gemeinsam entwertet mit "57" und beigesetztem Aufgabestempel "HEIDELBERG 9. MRZ" (1857) auf vollständigem Faltbrief mit vorderseitigem Barfrankaturvermerk "10" (Cents) in blau sowie rückseitig "f2" (Silbergroschen) nach Amsterdam mit Bahnpost-Durchgangsstempel "COBLENZ/COELN" und Ankunftsstempel. Nach dem Tarif von 1851 portorichtig frankierter und bis zum Empfänger vollständig vorausbezahlter Brief; derartige Auslandsbriefe mit geteiltem Franko sind nur in 2 oder 3 Exemplaren bekannt, laut Fotoattest Stegmüller BPP einzig bisher bekannter Brief dieser Art in die Niederlande, R!

Opening: 1.500 €
3 Kr. auf grün, 2 Einzelwerte zusammen mit 2 Werten 6 Kr. auf gelb, meist gut gerandet, teils überrandig, mit Nr. "57" und nebengesetztem DKr. "HEIDELBERG 25 FEB." (1857) auf Faltbrief nach Frankfurt; eine außerordentlich seltene und attraktive Frankatur der 3. Gewichtsstufe, in dieser Kombination nur noch ein Briefstück bekannt



2 Items
Opening: 1.300 €
6 Kr. auf gelb, entwertet mit "169" und beigesetzt L2 "WERBACH./2.JUL" (1857) auf nicht ganz kpl. Nachnahme-Faltbrief nach Pforzheim, sehr seltener Brief dieser nur etwa vier Jahre existierenden Postexpedition, Fotoattest Stegmüller BPP

Opening: 120 €
6 Kr. auf gelb, allseits überrandig mit Teilen von 4 Nachbarmarken und schmalem unteren Bogenrand, mit Nr. "109" auf 'Muster ohne Werth' von "PFORZHEIM 17. Jul." nach Pirmasens, Ausnahmestück

Opening: 100 €
6 Kr. auf gelb, allseits überrandiges Unterrandstück mit Teilen von 4 Nachbarmarken und 11 mm Bogenrand, mit Nr. "146" auf Vorderseite eines 'Musters ohne Wert' von "ÜBERLINGEN 27 APR" nach Freiburg, Ausnahmestück

Opening: 2.000 €
6 Kr. auf gelb in Mischfrankatur mit 2 Stück 1860/62, 1 Kr. schwarz mit Nr. "148" auf Nachnahme-Briefhülle von "VILLINGEN 17 MRZ." nach Säckingen; die Frankatur entsprach 6 Kr. Porto + 1 Kr. Bestellgeld + 1 Kr. Landposttaxe, 2 Kr. Nachnahmeprovision wurden bar verrechnet; eine sehr seltene und attraktive Kombination, sign. Seeger BPP, Georg Bühler und Unverferth

Opening: 200 €
1858, 3 Kr. auf blau, unten leicht berührt, sonst voll- bis überrandig mit Nr. "69" als ermäßigtes Militärporto auf kleiner Briefhülle von "KENZINGEN 31 MAI" an einen Grenadier in Bruchsal

Opening: 200 €
1860, liniierter Grund: 1 Kr. schwarz in Mischfrankatur mit 1862/66, 3 Kr. rosa mit Nr. "156" auf Briefhülle von "WEINHEIM 24 DEZ." nach Waldmichelbach in Hessen; schöne Mischfrankatur mit vorausbezahltem hessischem Bestellgeld

Opening: 150 €
3 Kr. ultramarin im waagerechten Paar, die linke Marke oben fast vollständig Scherenschnitt, sonst gut gezähnt und farbfrisch, mit sauberer Nr. "25" und nebengesetztem DKr. "CONSTANZ 14 AUG" auf kleinem Damenbrief mit farblos geprägter Borde nach Karlsruhe

Opening: 200 €
6 Kr. lachsrot, 2 Einzelwerte, beide teils Scherentrennung, mit sauberer Nr. "2" auf vollständigem Faltbrief von "ACHERN 26 APR." (1861) über Frankreich nach Brüssel; da der Brief unter 7,5 g wiegt, war der Leitweg über Frankreich aufgrund der niedrigeren französischen Gewichtsprogression deutlich günstiger (über Preußen hätte der Brief 16 Kr. gekostet); ein seltener und postgeschichtlich interessanter Brief

Opening: 300 €
1862/66, weit gezähnt: 1 Kr. schwarz mit DKr. "FREIBURG 3 JAN." (1866) als Nachnahmegebühr auf ansonstem portofreiem Dienst-Nachnahme-Brief nach Lahr; in dieser Form seltene Frankatur, gering fleckig

Opening: 2.500 €
3 Kr. rosa und 9 Kr. rötlichbraun mit DKr. "MANNHEIM 16 JAN." auf Eilboten-Brief nach Karlsruhe mit nebengesetztem roten L1 "Chargé"; nach der Postreform 1867/68 waren Zusatzleistungen zu frankieren, die vormals vorgeschriebene Recommandation für Express-Briefe entfiel jedoch; im hier vorliegenden Fall ist die Chargé-Gebühr anscheinend entweder bar verrechnet oder der Chargé-Stempel wurde nur versehentlich aus alter Gewohnheit angebracht, die Express-Gebühr von 9 Kr. ist als Weiterfranko vermerkt (zur Auszahlung an den Express-Boten der Ziel-Postanstalt); ein äußerst ungewöhnlicher und sehr seltener Brief, die 3 Kr. links durch Randklebung gering gestaucht, sonst sehr gute Erhaltung



2 Items
Opening: 900 €
3 Kr. rosa in Mischfrankatur mit 1868, 1 Kr. hellgrün und 7 Kr. blau, alle in tadelloser Erhaltung, mit jeweils DKr. "SINGEN 1 JAN" (1869) als Zusatz auf Ganzsachen-Vorderseite 3 Kr. rosa als Chargé-Brief mit R-Nummer "1" (erstes Einschreiben des Jahres!) nach St. Gallen, seltene Farb- und Mischfrankatur, diese Kombination der Arge Baden bislang nicht bekannt, Fotoattest Brettl BPP

Opening: 200 €
6 Kr. ultramarin im waagerechten Paar, farbfrisch und gut gezähnt mit kleinem DKr. "HEIDELBERG 4 JUN." auf kleinem Briefkuvert "via Bremen" nach Richmond, Virginia mit vorderseitigem Verrechnungsstempel "NEW YORK 19 U.S.NOTES". Der Brief war um 2 Kr. unterfrankiert, daher zunächst als unfrankiert behandelt und mit "1" Sgr. vortaxiert, dann aber berichtigt und für die deutsche Strecke (rote Taxe 1) als Franko-Brief bis Bremen anerkannt; der Differenzbetrag von 8 1/2 Kr. wurde jedoch nicht als Weiterfranko vergütet, entsprechend 15 cents (= 19 cents depreciated currency) belastet, die vom Empfänger eingezogen wurden; ein schöner und interessanter Brief

Opening: 150 €
6 Kr. ultramarin und 9 Kr. rötlichbraun mit EKr. "CARLSRUHE 6 FEB." (1869) auf Briefkuvert über Frankreich und London nach Irland; die 9 Kr. leicht oxidiert und unten kleiner Einriß, dennoch attraktiver Brief mit nicht häufiger Destination

Opening: 300 €
9 Kr. rötlichbraun in Mischfrankatur mit 1868, 3 Kr. rosarot mit EKr. "MANNHEIM 8 NOV." (1869) auf Briefhülle über Österreich nach Rom im Kirchenstaat; die Frankatur setzt sich zusammen aus 6 Kr. Postvereinstaxe sowie 6 Kr. italienisches Porto; für das Kirchenstaatporto, welches nicht frankiert werden konnte, wurden vom Empfänger 25 Centesimi eingezogen; 9 Kr. ganz leichte Druckspur, sonst sehr schöne Erhaltung

Opening: 600 €
9 Kr. fahlbraun, 3 Einzelwerte, farbfrisch und gut gezähnt mit Nr. "131" auf etwas größerformatigem Chargé-Brief von "SCHWÄTZINGEN 18 FEB." nach Nürnberg; 1 Wert leichte Druckspur am Eckzahn, sonst einwandfrei, eine seltene Frankatur ins Postvereinsausland, sign. Unverferth



2 Items
Opening: 1.300 €
18 Kr. lebhaftgrün, farbfrisch und tadellos gezähnt mit 9 Kr. fahlbraun, bis auf 1/2 Zahn tadellos, mit jeweils sauber aufgesetztem DKr. "CARLSRUHE 14 JUL." auf Chargé-Briefkuvert nach Fahnenburg bei Düsseldorf mit rückseitigen Bahnpost- und Ausgabestempeln; eine selten und sehr attraktive Farbfrankatur, sign. Richter und Fotoattest Brettl BPP

Opening: 200 €
1868, KR.: 1 Kr. grün im waagerechten Paar mit EKr. "MANNHEIM 26 MRZ." (1870) auf vollständiger Drucksache in die Schweiz, Pracht

Opening: 120 €
3 Kr. karmin im waagerechten 4er-Streifen mit EKr. "FREIBURG STADT-POST 21 APR." (1869) auf Briefhülle mit handschriftlichem Vermerk "über den Brenner " nach Genua mit Transit- und Ankunftsstempeln; nicht häufiges 12 Kreuzer-Porto; die Frankatur war zur Kontrolle gelöst, befindet sich aber in einwandfreier Erhaltung, sign. Seeger BPP und Brettl BPP

Opening: 1.000 €
7 Kr. blau (leichte Zahnmängel) mit DKr. "SCHOENAU 25 SEP." auf Laufzettel für eine Paketsendung mit vorderseitigen Ankunftsstempeln von Säckingen und Basel, badischer Bahnhof; ein sehr seltenes Formular

Opening: 2.500 €
7 Kr. blau, farbfrisch und gut gezähnt mit EKr. "KARLSRUHE STADT-POST 24 JAN" als Chargé-Gebühr auf aversiertem Dienstbrief nach Langenalb bei Pforzheim; eine außerordentlich seltene Portospezialität, bisher nur 2 Briefe bekannt

Opening: 1.200 €
7 Kr. blau, 3 Einzelwerte mit DKr. "CONSTANZ 5 JUL." (1869) auf Chargé-Briefhülle nach Zürich; das Weiterfranko mit "20" (Rappen = 6 Kr.) angezeichnet; in der oberen Zähnung durch Randklebung teils gering bügig, sonst gute Erhaltung, einer seltener Auslandsbrief, sign. Seeger BPP

Opening: 100 €
7 Kr. blau und 3 Kr. rosa mit DKr. "MANNHEIM 30 NOV." auf Chargé-Brief ins bayerische Ludwigshafen, Pracht
100750 | German States ➝ Baden ➝ Stamps ➝ Postage Due

Opening: 500 €
1862, dünnes Papier: 1 Kr. auf gelb und 3 Kr. auf gelb, je im vollständigen Schalterbogen von 100 Marken, dabei diverse Plattenfehler, ungebraucht, 1 Kr. 80 Werte und 3 Kr. 82 Werte postfrisch, teils etwas angetrennt bzw. gestützt, 1 Kr. Bogenrand teilweise vergilbt und einige kleine Einrisse; es sind nur noch wenige kpl. Bogen erhalten, jeweils Fotoattest Brettl BPP