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335 / März 2009

Heinrich Köhler Auction

335 / März 2009

Heinrich Köhler Auction

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Opening: 500 €

1850/68 (ca.), ungebrauchte und gestempelte kleine Partie mit diversen besseren Werten, etwas unterschiedlich mit teils auch signierten Prachtstücken, dabei u.a. Hamburg Mi.-Nr. 1, gestempelt (Attest Engel)

Opening: 650 €

4 Sch. gelbgrün im Originalbogen von 96 Werten mit allen Bogenrändern, ungebraucht, teils postfrisch, vielfach angetrennt und durch Falze gestützt, an einigen Stellen fleckig, sehr selten, Fotoattest W.Engel

Opening: 850 €

1/4 Sgr. schwarz im vollständigen Originalbogen von 150 Werten, tadellos postfrisch in außerordentlich schöner und frischer Erhaltung, selten, Fotoattest Haferkamp BPP

Opening: 1.500 €

1849, Wertziffer im Viereck: Probedruck 1 Kreuzer hellblau, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungummiert wie hergestellt; ein seltener Einzelabzug von der Urgravierung in tadelloser Erhaltung, sign. Pfenninger und Fotoattest Schmitt BPP

Opening: 200.000 €

1 Kreuzer schwarz,Platte 1, senkrechter 12er-Block, darin die 4. Marke kopfstehend, sogenanntes 'tête-bêche' , farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig, links mit breitem Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi, die meisten Werte postfrisch. Es sind insgesamt nur 3 tête-bêche dieser Marke bekannt, alle befinden sich in Blockeinheiten. Interessanterweise stammen alle drei bekannten Kehrdrucke von verschiedenen Feldern; bei dem hier angebotenen Block befindet es sich auf Feld 6; er paßt haargenau über den Block aus der Koch- bzw. Boker-Sammlung, womit bewiesen wäre, daß das tête-bêche auf diesem Block sich auf Feld 36 des linken oberen Viertelbogens befindet. Ein faszinierendes Stück, welches zweifellos zu den größten Seltenheit der klassischen Philatelie gehört; aus den Sammlungen Ferrari und Dale-Lichtenstein; Fotoatteste Philatelic Foundation und Schmitt BPP

Opening: 5.000 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 1, zwei Einzelstücke, beide farbfrisch und breitrandig, mit doppelzeiligem Langstempel "MÜNCHEN 12 APR. 1850" auf Streifband-Schleife ohne Adresse (innerer Teil eines Kreuz-Streifbandes), innenseitig mit Text versehen und zum Schaden der Post als 2 Kreuzer-Frankatur (doppeltes Drucksachen-Porto) versandt; ein sehr seltenes und interessantes Stück aus dem sogenannten "Schwabinger Fund"; 2 Kreuzer-Frankaturen sind grundsätzlich sehr selten, diese hier in tadelloser und attraktiver Erhaltung, Fotoattest Brettl BPP

Opening: 2.500 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 1, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig mit 4 Schnittlinien, mit zentrischem gMR "402" und nebengesetztem Fingerhutstempel "ZWIESEL 4/9" (1850) auf vollständigem Brief nach Frauenau im eigenem Ortszustellbereich; ein sehr schöner Brief in tadellloser und ursprünglicher Erhaltung, sign. Hartmann und Fotoattest Schmitt BPP

Opening: 50.000 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 1, senkrechter 3er-Streifen, dabei das obere Paar mit zwei dicken waagerechten Zwischenlinien in 1 mm Abstand (sogenannte 'Kleine Brücke' , oben rechts kurz lupen-, sonst überwiegend breit- bis überrandig, links mit Teilen von zwei Nachbarmarken, mit Segmentstempel "VIECHTACH 2/1" (1850) auf vollständigem Faltbrief nach Oberzell; der Streifen war oben leicht über den Rand geklebt, ein daraus resultierender Einriß der unteren Marke bis zur unteren Ecke der mittleren Marke wurde beseitigt. Kleine Brücken der Mi.-Nr. 1 sind in gestempelter Erhaltung allererste Seltenheiten, wir haben insgesamt nur noch 5 Exemplare lose bzw. auf Briefstücken registriert; auf Brief lt. Fotoattest von Frau Brettl 'Unikat von größter Seltenheit'

Opening: 2.000 €

1 Kreuzer tiefschwarz, Platte 1, farbfrisch und allseits breitrandig mit Zwischenlinien an drei Seiten, zentrisch entwertet durch gräulichblauem gMR "100" FURTH i. WALD; feinste tadellose Erhaltung; farbige Nummernstempel auf der Mi.-Nr. 1 sind größte Seltenheiten; Fotoattest Brettl BPP

Opening: 4.000 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 2, waagerechter 3er-Streifen, links unten lupen-, sonst voll- bis meist breitrandig und farbfrisch, sauber vorschriftswidrig entwertet mit nur einem gMR "300" RÜDENHAUSEN auf Briefstück; ein schönes und seltenes Stück; um mögliche Wiederverwendung der Marken zu verhindern, musste jede Marke vorschriftsmäßig einzeln entwertet werden; sign. Thier sowie Fotoatteste Pfenninger/Brettl/Schmitt und Brettl BPP

Opening: 8.000 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 2, waagerechter 3er-Streifen, allseits voll- bis breitrandig, links mit 1-1,5 mm Bogenrand, mit nur einem sauberem Abschlag des gMR "300" auf Brief von "RÜDENHAUSEN 27 11" nach Würzburg; im unteren Bereich des Briefes scharfe Brieffaltung mit kleinem Papierbruch, sonst gute Erhaltung; der Streifen war zur Kontrolle gelöst; ein seltener und interessanter Brief mit vorschriftswidriger Entwertung, bei der ein Wert unentwertet blieb, und die von Rüdenhausen mehrfach belegt ist; sign. Pfenninger und Drahn sowie Fotoattest Brettl BPP

Opening: 40.000 €

1 Kreuzer schwarz, Platte 2, senkrechter 3er-Streifen, links oben minimal berührt, sonst voll- bis breitrandig aus der rechten oberen Bogenecke, meist mit Zwischenlinien, in Mischfrankatur mit 3 Kreuzer blau, Platte 2, voll- bis breitrandig, jeweils mit gMR "45" auf Briefhülle mit nebengesetztem Fingerhutstempel "KUSEL 13/3" (1851) nach Neustadt a.d.Haardt; bis auf den kleinen Schnittfehler befindet sich die Frankatur in einwandfreier und ursprünglicher Erhaltung. Mischfrankaturen mit der Mi.-Nr. 1 gehören zu den größten Seltenheiten der Bayern-Philatelie; es sind nur 6 Briefe mit Mischfrankaturen der 1 Kreuzer schwarz bekannt; dies ist der einzige aus der bayerischen Pfalz; sign. Thier und Georg Bühler sowie Fotoattest Brettl BPP und Schmitt BPP

Opening: 200 €

3 Kreuzer blau, farbfrisch und allseits breit gerandet mit zentrischem gMR "262" und nebengesetztem Fingerhutstempel "PEISS 9/8" auf Bischofsbrief an Karl August mit rückseitigem Eingangsstempel; die Briefhülle rückseitig nicht ganz kpl., sehr schönes Stück

Opening: 500 €

3 Kreuzer stumpfblau, allseits voll- bis breitrandig mit Vorausentwertung durch gMR "56" mit zusätzlichem kleinem Teilabschlag auf dem Rand der Marke, auf kpl. Brief von "DINGOLFING 4/9" (1850) nach Maria Posching bei Deggendorf, Kabinett, sign. Pfenninger sowie HK mit Befund und Fotoattest Pfenninger/Brettl/Schmitt

Opening: 5.000 €

3 Kreuzer blau im waagerechten Paar, allseits breit gerandet, 3seitig mit fast vollen Zwischenlinien, zusammen mit 6 Kreuzer rötlichbraun, links oben winzig berührt, sonst breitrandig, je mit sauberem gMR "91" und nebengesetztem Segmentstempel "FREISING 5/8" auf Briefhülle nach Cham; bei der rechten 3 Kr. am Oberrand leicht durchschlagende Tinte, sonst in feiner tadelloser Erhaltung; Farb-Frankaturen der beiden Werte sind außerordentlich selten, in dieser Kombination wahrscheinlich Unikat, aus der Sammlung Rudi Oppelheimer, Fotoattest Brettl BPP

Opening: 4.000 €

6 Kreuzer rötlichbraun, farbfrisch und allseits voll- bis überrandig, rechts mit 1,5 mm Bogenrand, ungebraucht mit großen Teilen des Originalgummis; eine der großen Ungebraucht-Seltenheiten der Altdeutschen Staaten, mit Originalgummi nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt, von denen dies eines der bestgerandetsten ist; Fotoattest Schmitt BPP

Opening: 800 €

6 Kreuzer rötlichbraun, allseits breitrandig mit zentrischem gMR "260" und nebengesetztem Segmentstempel "PASSAU 1 10" (1850) auf kpl. Brief nach Möderbrugg in der Steiermark; die Marke ist mit einer Oblate aufgeklebt und bis auf die daraus resultierende leichte Knitterung in einwandfreier Erhaltung; der Brief ist für die Strecke in das ca. 24 Meilen von Passau entfernte Möderbrugg unterfrankiert, jedoch unbeanstandet befördert; wir haben einen weiteren Brief aus gleicher Korrespondenz registriert, der ebenfalls mit 6 Kr. unbeanstandet befördert wurde; ein seltener Auslandsbrief, Fotoattest Brettl BPP

Opening: 800 €

6 Kreuzer rötlichbraun mit ausgefüllten Ecken, zwei Einzelwerte, einer rechts unten kurz in der Randlinien berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig und farbfrisch mit alleiniger Entwertung durch Halbkreisstempel "LANGENFELD 22/1" auf Briefhülle nach Illereichen; seltene Frankatur in frischer und tadelloser Erhaltung, sign. Pfenninger und Fotoattest Schmitt BPP

Opening: 200 €

1850/62, Quadratausgaben Probedrucke: 3 Kreuzer blau und 6 Kreuzer schwarz als Einzelabzüge auf glänzendem Kreidepapier mit breiten Rändern, ungummiert, Pracht, sign. Schmitt BPP

Opening: 500 €

1, 3, 6, 9, 12 und 18 Kreuzer in braun auf glänzendem Kreidepapier im kleinen Blockformat von ca. 5x cm, auf Kartonpapier aufgezogen, die 6 Kr. etwas knittrig, sonst in guter Erhaltung; in dieser Form selten, Fotoattest Schmitt BPP

Opening: 1.000 €

dito, auf Markengröße zugeschnittene Probedrucke in braun, schwarz, blau und rosa, bis auf 12 Kreuzer braun und 6 Kreuzer schwarz je alle 6 Werte kpl., ungummiert ohne Gummi, wenige Werte gering fehlerhaft, selten

Opening: 200 €

3 Kreuzer schwarz, 1 Kreuzer orange und 6 Kreuzer braun auf Papier ohne Seidenfaden, ungebraucht, 3 Kreuzer mit Originalgummi, Pracht, sign. Schmitt BPP

Opening: 300 €

18 Kreuzer in karminrot und blau auf Papier ohne Seidenfaden, ungebraucht mit Originalgummi, Kabinett, sign. Schmitt BPP

Opening: 2.000 €

6 Kreuzer ultramarin, der Probedruck in typischer Farbe, links unten kurz knapp, sonst allseits voll- bis breitrandig, entwertet durch schwachen oMR (wahrscheinlich "325") sowie Teil eines französischen Grenzübergangsstempels; ein außerordentlich seltene Marke, in gestempelter Erhaltung sind bisher nur 4 lose Exemplare bekannt, Fotoattest Heinrich Köhler (1938) sowie Fotoattest Brettl BPP

Opening: 3.000 €

1850/58, Wertziffer im unterbrochenen Kreis: 3 Kreuzer blau, Platte 2, waagerechter 6er-Block, die mittlere untere Marke kurz minimal berührt, sonst allseits voll- bis überrandig mit auf jeder Marke sauber abgeschlagenem gMR "217" MÜNCHEN auf Briefstück; sehr schön farbfrisch und in vorzüglicher und frischer Gesamterhaltung. Größte bekannte Einheit dieser Marke, wir haben nur einen weiteren 6er-Block, aber von einer späteren Platte, mit offenem Mühlradstempel registriert; von Platte 2 möglicherweise Unikat, Fotoattest Brettl BPP