107700 | German States ➝ Saxony ➝ Stamps




Opening: 1.000 €
5 Neugroschen bräunlichrot, 3 Neugroschen auf gelb und 1851/63, Wappen 3 Pfennige grün, Letztere kurz gering berührt, sonst alle voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Neugroschen blau, als Chargé-Brief der 2. französischen Gewichtsstufe von "LEIPZIG 21 VI 61" nach Paris, mit Transit- und Ankunftsstempeln. Die Frankatur war gelöst und zwei kleine Fehlstellen im Kuvert hinterlegt. Eine seltene und äußerst attraktive 4 Farben-Frankatur. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenance
Provenienz: Renate und Christian Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)



Opening: 300 €
5 Ngr. lebhaftorangerot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. “2” und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 VIII 60", auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster o. Wert" nach Braunschweig. Eine schöne Frankatur der 2.Gewichtsstufe mit der seltene Nuance. Signiert Georg Bühler.
Provenance
Provenienz: 209. Heinrich Köhler-Auktion (1973)



Opening: 1.500 €
5 Ngr. karminrosa, rechts oben mit der Randlinie geschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "113" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "EBERSBACH 21/II 61" auf komplettem Faltbrief mit Durchgangsstempeln von Rumburg und Hermannstadt, nach Bukarest, mit Ankunftsstempel vom 28. Februar. Briefe in die Walachei sind äußerst selten; mit dieser Frankatur sind nur 2 weitere registriert.




Opening: 1.200 €
5 Ngr. karminrot auf glasigem Papier, 2 Einzelwerte, beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "10" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ANNABERG 21 VIII 63" auf Briefhülle mit Vermerk "Anhängend Proben ohne Wert", nach Haarlem, Niederlande. Das Porto setzt sich zusammen aus der Postvereinsgebühr für Warenproben (je 2 Loth) von 6 Ngr. und dem holländische Portoanteil von 2 Ngr. je 30 g, hier entsprechend mit "4 Wfr." Vermerkt. Eine attraktive und sehr seltene Mehrfachfrankatur und einzige registrierte Mustersendung von Sachsen in die Niederlande. Fotoattest Rismondo BPP (1998)
Provenance
Provenienz: Sammlung Klaus-Peter Rühl (358. Heinrich Köhler-Auktion, 2014)



Opening: 500 €
5 Ngr. karminrosa, voll- bis breitrandig, mit jeweils etwas berührter 3 Ngr. auf gelb und ½
Ngr. auf grau, mit Doppelkreisstempel “PIRNA 19/V 61” auf Briefhülle, mit Leitvermerk "via Genua", nach Florenz, dann Königreich Italien. Rückseitig badischer Bahnpoststempel, "SCHIFFSBUREAU LUZERN" und "VERBANO" (Lago Maggiore). Die 5 Ngr. unmerklicher kleiner Randriss, sonst gute Erhaltung. Eine seltene Frankatur nach dem späten Tarif vom Januar 1861.




Opening: 1.500 €
5 Ngr. lebhaftgraurot, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 27 X 63" auf eingeschriebener Briefhülle nach Hamburg. Die Marke einwandfrei; auf der Hülle unten kleine Fremdbeschriftung radiert. Marken dieser Farbnuance sind in gebrauchter Erhaltung äußerst selten; sie entstammen der letzten Auflage. Es ist nur ein weiterer Brief mit dieser Farbnuance registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2005)




Opening: 500 €
5 Ngr. lebhaftbraunrot, farbfrisch, rechts schmalrandig und unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH 27 X 63" auf Briefhülle nach London. Eine in gebrauchter Erhaltung sehr seltene Farbnuance; PROFI hat nur 6 weitere Einzelfrankaturen registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2004)




Opening: 200 €
5 Ngr. rostbraun (sogenannte Fehlfarbe), allseits breitrandig, mit Nr. "8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 20/1 58" auf Briefhülle nach Amsterdam, Niederlande, und nachgesandt nach Leuwarden. Einwandfrei. Fotobefund Rismondo BPP (2003)




Opening: 1.500 €
5 Ngr. rostbraun (die sogenannte Fehlfarbe), 2 Einzelwerte, einer rechts oben kurz berührt, sonst beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 23/I 58" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Eine attraktive und außerordentlich seltene Mehrfachfrankatur, PROFI hat keine weitere dieser Farbe registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2003)




Opening: 300 €
5 Ngr. rostbraun, 2 Einzelwerte, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot, alle einseitig berührt, sonst einwandfrei und farbfrisch, mit Nr. "15" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ZITTAU 28/1 58" auf eingeschriebenem Briefhülle der 3.Gewichtsstufe (ein Seitenteil fehlend) nach Wien. Eine im Postverein sehr seltene Portostufe und einmalige Frankaturkombination. Fotoattest Rismondo BPP (2012)



Opening: 300 €
5 Ngr. rostbraun, unten links leicht berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, mit fehlerhafter 3 Ngr. auf gelb und einwandfreier ½ Ngr. auf grau, mit Nr. "23" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ROCHLITZ 23 II 59" auf Briefkuvert mit einem angegegebenem Gewicht von "1 2/20" Loth und Leitvermerk "p. Baden", nach Carqueiranne, Frankreich. Nachdem seit 1. Februar 1857 gültigen Tarif kostete der Brief 6 Ngr. Vereinsgebühr und dreimal 6 Kreuzer rheinisch Weiterfranko; Letzteres entsprach 5 ½ Ngr., die auch vorderseitig als Weiterfranko vermerkt sind; jedoch vergaß der Postbeamte dabei die Postvereinstaxe in Höhe von 6 Ngr., sodass der Brief um 3 Ngr. unterfrankiert war, was jedoch in Frankreich nicht auffiel, da das Weiterfranko korrekt ausgewiesen war. Ein interessanter und in dieser Form sehr seltener Brief.



Opening: 200 €
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, unten noch voll-, sonst breitrandig, mit undeutlichem Nummernstempel. Einwandfrei. Signiert W. Engel



Opening: 800 €
10 Ngr. blau, waagerechter 3er-Streifen und 2 Paare, abwechselnd geklebt mit Einzelstück 1 Ngr. auf mattgraurot, leicht berührt bis breitrandig, mit Nr. “1” DRESDEN auf Briefstück. Die linke Marke des Streifens und die 1 Ngr. unauffällig fehlerhaft, sonst bis auf leichte Knitterspuren schöne und ursprüngliche Erhaltung. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Briefstück; die höchste registrierte Frankatur Sachsens.




Opening: 300 €
10 Ngr. milchblau, waagerechter Viererstreifen, leicht entwertet durch Nr. "1" DRESDEN; Oberrand ergänzt, sonst breitrandig. Fotobefund Rismondo BPP (2011)



Opening: 3.000 €
10 Ngr. blau im Viererblock, oben rechts minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, leicht entwertet durch Nr. "38" LICHTENSTEIN. Zwischen den beiden rechten Werten kleiner Vortrennschnitt und minimale Gummiknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Einheit; Profi hat nur 7 gebrauchte Viererblocks der 10 Ngr.-Marke registriert, fast alle fehlerhaft. Signiert Ebel.
Provenance
Provenienz: Auktion Ballase (April 1981)



Opening: 1.200 €
10 Ngr. blau, voll- bis überrandig, unten mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 30 X 60" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe über Aachen und Belgien nach London. Eine sehr schöne und seltene Einzelfrankatur, erst möglich nach der Portoreduzierung zum 1.7.1859; PROFI hat nur 2 weitere registriert.




Opening: 1.500 €
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 11/IV 59" auf eingeschriebener Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Das Franco setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr und 2 Ngr. Schweizer Portoanteil (vorderseitig vermerkt). Eine in dieser Form äußerst seltene Einzelfrankatur. Fotoattest Rismondo BPP (1991), Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1994)




Opening: 700 €
10 Ngr. milchblau, links unten kurz berührt, sonst vollrandig, mit Nr. "17" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "GLAUCHAU 2/XI 57" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Amsterdam. Eine recht seltene Einzelfrankatur. Signiert Opitz, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1995)




Opening: 1.500 €
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" auf rekommandiertem Leinenkuvert der 6. Gewichtsstufe mit nebengesetztem kleinen Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 JUN. 57" nach Breslau, mit rückseitigen Ausgabestempeln. Das Kuvert ist rechts etwas umgefaltet; die Frankatur war gelöst und wurde gereinigt, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene hohe Frankatur und einzige registrierte Mehrfachfrankatur des Höchstwertes im Postverein. Fotoattest Vaatz BPP (2018)




Opening: 800 €
10 Ngr. im waagerechten Paar, unten und rechts teils leicht berührt (hier gerissen statt geschnitten), mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29 VIII 58" auf eingeschriebenem Briefkuvert nach Moskau, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie dem russischen Portoanteil von 6 Ngr., welcher für die Rekommandation verdoppelt wurde. Eine außerordentlich seltene und attraktive Auslands-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenance
Provenienz: 64. Corinphila-Auktion (1981)



Opening: 6.000 €
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, ½ Ngr. auf grau und Wappen 3 Pfennig dunkelgrün, mit Nr. "13" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHNEEBERG 11 IV 59" auf komplettem Faltbrief über Preußen, England und Panama nach Arica, Peru. Vorderseitig roter "AACHEN PAID" sowie "PANAMA MY 15 1859". Das Soll-Porto betrug 20½ Ngr., davon "18½" Ngr. als Weiterfranko notiert, umgerechnet in "42" Cents; die zuviel frankierten 3 Pfennig beruhen vermutlich auf einem Lesefehler des Postbeamten. Die Marken in üblichem Schnitt, die 10 Neugroschen einseitig leicht berührt bzw. ein winziger Vortrennschnitt. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief mit ganz ungewöhnlicher Südamerika-Destination; mit dem Leitweg über Panama sind nur 2 weitere Sachsen-Briefe registriert (Die Route war zwar die günstigste, jedoch dauerte die Beförderung in der Regel 2 Wochen länger)
Provenance
Provenienz: 98. Grobe-Auktion (1954) Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)



Opening: 2.500 €
10 Neugroschen blau mit ½ Neugroschen auf grau und 2 Einzelwerten 3 Neugroschen auf gelb, ½ Neugroschen etwas berührt, sonst alle Werte voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 23 III .." auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest, Alexandria und die 'Overland-Mail', via Suez nach Batavia, Java, Niederländisch Indien. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Postvereinstaxe Gebühr, 3 Ngr. österreichische Seegebühr von Triest nach Alexandria sowie 10 4/10 Ngr. britisches Porto bis Singapur; für die Strecke von Singapur bis Batavia taxiert mit dem einfachen niederländischen Portosatz von "25" Cents. Rückseitig Taxstempel "15/52", vorderseitig roter Transitstempel von Alexandria. Die 10 Ngr. war zur Reinigung gelöst und ist nicht ganz korrekt replatziert, jedoch in ursprünglicher, frischer Erhaltung. Profi hat nur 2 weitere Briefe mit reiner Johann-Frankatur nach Niederländisch Indien registriert.




Opening: 5.000 €
10 Ngr. milchblau, ½ Ngr. auf mattgrau und 2 Einzelwerte 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "3" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. BAHNH. 6/VI 60" auf Briefhülle über Triest und die Overland Mail nach Canton, China, mit vorderseitigem Durchgangsstempel von Alexandria und rückseitigen Durchgangsstempeln von Triest und Hongkong. Vorderseitig Rötel "1/2" für das britische Seeporto jenseits von Alexandria und rückseitig handschriftlicher Verrechnungsvermerk "15/52". Die Frankatur ist unauffällig fehlerhaft, sonst frische Erhaltung. Ein attraktiver Brief mit sehr seltener Destination und mit dieser Frankaturkombination nach China Unikat. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
Provenance
Provenienz: Walter Opitz (Privatverkauf) Christian und Renate Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)




Opening: 1.500 €
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll-bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. 4 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 2..JUN.56" auf Briefhülle nach Paris, mit ausgewiesen Weiterfranko von "5" Ngr. Der Brief war für die 2. deutsche und 2. französische Gewichtsstufe korrekt frankiert, jedoch fiel der Brief mit "1¼ Loth" (vorderseitig notiert) bereits in die 3.französische Gewichtsstufe und war somit um 2½ Ngr. unterfrankiert, was jedoch nicht bemerkt bzw. beanstandet wurde. Ein interessanter und seltener überschwerer Brief. Signiert Opitz und Fotoattest Rismondo BPP (1993, ohne Behandlung der Unterfrankatur)



Opening: 1.500 €
10 Ngr. milchblau, linker Rand ergänzt, sonst voll- bis überrandig, zusammen mit 2 Stück 1 Ngr. auf mattgraurot, mit Nr. "23" und nebengesetztem Doppelkreis "ROCHLITZ 7 I 61" auf Briefvorderseite der 2. Gewichtsstufe über Triest und Alexandrien und dann befördert mit der Privatpost 'Posta Europea', mit nebengesetztem Doppelkreisstempel vom 17.1.1861, nach Kairo. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Stück; neben dieser Vorderseite ist nur noch ein vollständiger Brief aus derselben Korrespondenz befördert mit der 'Posta Europea' registriert.