104100 | German States ➝ Heligoland ➝ Pre-Philately



Opening: 300 €
1850, “HELGOLAND.”, klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Briefkuvert nach Eppendorf bei Hamburg mit nebengesetztem Fußpoststempel “FP 1 11/8”, Frankovermerk “4” Schilling sowie rote Taxe “1” Schilling für die Landbestellung, das Kuvert mit kleinen Eckmängeln, sonst ein schöner und attraktiver Brief



Opening: 150 €
1851, kleine Faltbriefhülle datiert “Helgoland d 26 Aug”., nach Altona mit vorderseitigem DKr. “HOLST.P.HAMBURG 29/8”, gute Erhaltung




Opening: 500 €
1853, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbriefhülle via Hamburg mit preußischem DKr. “HAMBURG 18/8” nach Warschau, Polen, rückseitig mit Bahnpost-Transitstempeln sowie rotem Ankunftstempel “WARSAWA 21 8”, insgesamt mit 25 (Kopecken) austaxiert, ein seltener und besonders attraktiver Brief mit außergewöhnlicher Destination



Opening: 500 €
1854, „HELGOLAND.“, sauberer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbrief mit colorierter Lithographie “Helgoland von der Düne aus gesehen” als Briefkopf, via Hamburg mit Ovalstempel „St. P.A. 28 Aug. 54“ sowie Taxischem DKr. “28/8” nach St. Gallen in der Schweiz, belastet mit “95” Rappen in Rötel, ein sehr attraktiver und seltener Auslandsbrief in ganz ursprünglicher Erhaltung, sign. Lemberger BPP




Opening: 300 €
1854, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbrief, datiert “Helgoland 20th November 1854” via Hamburg mit Ovalstempel „St. P.A. 9 Dec. 54“ sowie dänischem DKr. “KDOP HAMBURG 9/12” nach Tönning. Dänemark, in Bleistift mit “7” Schilling austaxiert, “2 Sgr” in Rötel vermerk für die Strecke Hamburg-Tönning, ein schöner Brief in guter Erhaltung




Opening: 300 €
1856, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf blauem Faltbrief, datiert “Helgoland den 2ten August 1856” via Hamburg mit Ovalstempel „St. P.A. 4 Aug. 56“ nach Celle, mit rückseitgem Ankunftsstempel, ein schöner Brief in guter Erhaltung



Opening: 300 €
1856, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Briefkuvert nach Wien, rückseitig mit Ovalstempel des Hamburger Statdpostamtes “HAMVZRF 25/8. 62” sowie DKr. des preußischen Postamtes sowie Ankunftsstempel von Wien, vorderseitig in Tinte mit “23” Kreuzern belastet, ein schöner und seltener Brief



Opening: 200 €
1856, "HELGOLAND." guter Abschlag des Hamburger L1 auf etwas fleckigem Briefkuvert nach Göttingen, rückseitig Ovalstempel des Stadtpostamtes “St.P.A. 30 Aug 58” sowie Ankunftsstempel



Opening: 200 €
1857, “HELGOLAND.”, klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem Kursiv-L1 “Charge” sowie preußischer Zackenkranzstempel “Recomandirt.” nach Berlin, die Briefhülle, Ober- und Unterklappe fehlend, Seitenklappe verkürzt, oben mit stabilisiertem Riss, sonst in guter und sehr ansprechender Erhaltung, Einschreiben von Helgoland sind Raritäten





Opening: 3.000 €
1860, "HELIGOLAND DE 4 1860" klarer Kreisbogenstempel auf kleinem Briefkuvert nach Melbourne, Australien. Vorderseitig Hamburger Schmetterlingsstempel "HAMBURG 7 DEC 1859" sowie roter Transitstempel "LONDON PAID DE 10 59" und rückseitig Ovalstempel des Hamburger Stadtpostamtes sowie roter Ankunftsstempel "MELBOURNE FE 15 61", taxiert mit "16" Schilling bzw. "12" Sgr., das Weiterfranko mit "10" d. ausgewiesen, ganz geringe Alterspatina, in insgesamt tadelloser und attraktiver Erhaltung, es ist nur ein weiterer Brief aus derselben Korrespondenz bekannt, eine der ganz großen Seltenheiten sowie eine sehr frühe Verwendung dieses Stempels, sign. Sachse sowie Fotoattest Estelmann BPP (2016)
Provenance
Provenienz: Kapitän Sachse (73. Edgar Mohrmann Auktion, 1952)



Opening: 300 €
1866, “HELGOLAND.” klarer Abschlag des Herkunfts-L1 in blau auf Faltbrief, innen datiert “Helgoland d 29 Juli 1866” via dem Hamburger Stadtpostamt nach Klösterle in Böhmen, Österreich. In blau mit “5” (=Silbergroschen) bzw. “25” (Öst. Kreuzer) austaxiert, ein schöner und seltener Brief, sign. Lemberger (BPP)





Opening: 3.000 €
Ganzsachenumschlag Wappenausgabe 1 Silbergroschen rot mit Zufrankatur 2 Silbergroschen blau nach Breslau, bei Ankunft in Hamburg zunächst vom Stadtpostamt mit dem Herkunftsstempel “HELGOLAND.” versehen und dem preußischen Postamt übergeben, welches dann den Wertstempel der Ganzsache sowie die Zufrankatur mit dem DKr. “HAMBURG 4 8 65” entwertete. Die Taxe “4½” gestrichen, die 3 Silbergroschen verrechnet und letztlich “1½” Silbergroschen dem Empfänger belastet, leichte Beförderungs- bzw. Altersspuren, ein überaus attraktiver und spektakulärer Brief, sowie ein phantastisches Pendant zum Ganzsachenumschlag 3 Silbergroschen aus der 1. Borowski Auktion, Fotoattest Schulz BPP (1995)
Provenance
Provenienz: Edgar Kuphal (142. Corinphila-Auktion)
104200 | German States ➝ Heligoland ➝ Stamps





Opening: 5.000 €
1859, 4 Schilling bläulichgrün, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber mit übergehendem Strichstempel auf Briefkuvert mit nebengesetztem Herkunftsstempel-L1 “HELGOLAND”, rückseitig mit Ovalstempel des Stadtpostamtes “HAMBURG 25/5 64” sowie DKr. des preußischen Postamtes vom selben Tag nach Pirna in Sachsen, das Kuvert, besonders unten, unauffällig ergänzt, sonst in sehr schöner Erhaltung, eine der ganz großen Seltenheiten, ProFi hat nur eine weitere Einzelfrankatur der 4 Schilling 1. Ausgabe, welche nur in den Sommermonaten möglich war, registriert (132. Grobe-Auktion, 1965). Signiert Kruschel sowie Fotoattest Engel BPP (1973)
Provenance
Provenienz: Edgar Kuphal (17. Kruschel-Auktion, 1983)
“Gubito” (335. Heinrich-Köhler-Auktion, 2009)
Referenz: 4. Brief in der Auflistung von Lemberger (Seite 26. im Handbuch)




Opening: 200 €
2 Schilling orangerot, farbfrisch, mit sehr schönem Abschlag des Kreisbogenstempels “HELIGOL(AND) 23 SP 1866”, winzige Zähnungsunebenheiten, sonst ein sehr schönes und seltenes Stück, sign. Pfenninger sowie Fotoattest Jakubek BPP (1995)
Provenance
Provenienz: 57. Larisch-Auktion (1964)





Opening: 1.000 €
3 Schilling ultramarinblau, waagerechtes Paar, wunderbar farbfrisch und meist gut gezähnt, sauber mit fast zentrischem Kreisbogenstempel “HELGOLAND 17 SP 1866” auf Briefstück, ein besonders attraktives und altbekanntes Stück, ProFi hat kein weiteres Paar registriert, neben dem phantastischem Viererstreifen auf Brief aus der Sammlung ERIVAN handelt es sich also um die größte bekannte Einheit, u.a. sign. Dr. Sommer und Kruschel sowie Fotoattest M. Brettl AIEP (2004)
Provenance
Provenienz: “Romanow” (8. Kruschel-Auktion, 1976)
John R. Boker jr (260. Heinrich Köhler-Auktion, 1988)
Edgar Kuphal (142. Corinphila-Auktion, 2005)




Opening: 400 €
4 Schilling gelbgrün, farbfrisch, sauber mit unterem Teil des Kreisbogenstempels “HELIGOLAND” und zusätzlich mit DKr. des Stadtpostamtes “HAMBURG ST.P.A. 2 66” entwertet, oben kleiner Einschnitt, Zähnung teils korrigiert, trotz der Einschränkungen optisch sehr ansprechend und eine große Seltenheit, ProFi hat lediglich zwei weitere Marken mit dieser Doppel-Entwertung registriert, Fotoattest Schulz BPP (2002)



Opening: 300 €
1864, “HELGO(LAND)” klarer Teilabschlag des Herkunftsstempels auf 4 Schilling gelbgrün, Zähnung komplett ergänzt, kleine Teile des Stempel entsprechend gemalt, ProFi hat keinen weiteren Abschlag des Herkunftsstempels auf der 4 Schilling gezähnt registriert, sign. Lemberger




Opening: 500 €
1871, “HELIGOLAND 13 AP 1871” sauber und klar auf Briefkuvert mit Leitvermerk “per Hamb Steamer” via “NEW YORK” nach New Orleans, in blau mit “21” taxiert, Teil der rückseitigen Klappe fehlend, geringe Altersspuren, ein insgesamt attraktiver und sehr seltener Brief mit außergewöhnlicher Destination, Fotoattest Heitmann BPP (2019) sowie L. Mead (2018)



Opening: 500 €
1875, “HELIGOLAND FE 28 1875”, etwas verwackelter Abschlag auf Postsache adressiert an “Her Majesty's Postmaster general" in Cape-Town, Südafrika mit vorderseitigem Ankunftsstempel “CAPE TOWN CAPE COLONY AP 11 75”. Im Transit zunächst als doppelt schwere Sendung mit “2/8” taxiert, diese jedoch wieder gestrichen, rückseitig mit geteilter Verschlussvignette “GENERAL POST-OFFICE HELIGOLAND”. Der wohl einzig bekannte Auslandsbrief nach Afrika von Helgoland vor dem Inkrafttreten des Weltpostvertrags



Opening: 400 €
1869, “HELIGOLAND AU 29 1869”, sauber und klar auf bar bezahltem Wertbrief nach Hamburg, rückseitig fünf vollständige Siegel, ein seltener und dekorativer Brief, sign. Carl H. Lange



Opening: 400 €
1867/68, ½-6 Schilling, ½ Schilling in beiden Typen, je farbfrisch und je sauber mit Teil-L1 “HELGOLAND” entwertet, kleine Einschränkungen, vorderseitig jedoch sauber und ansprechend, 2 Schilling auf kleinem Briefstück, jeweils u.a. sign. Lemberger (BPP)



Opening: 500 €
1867/68, ½-6 Schilling, ½ Schilling in beiden Typen, meist farbfrisch und gut geprägt, je mit klarem Kreisbogenstempel I “HELIGOLAND” entwertet, teils etwas unebener Durchstich, 2 Schilling auf kleinem Briefstück, insgesamt in schöner und optisch ansprechender Erhaltung, ein seltenes Ensemble, alle sign. Lemberger BPP oder Engel BPP





Opening: 6.000 €
1867/68,½ Schilling dunkelbläulichgrün/karmin im senkrechten Unterrandpaar zusammen mit zwei Einzelwerten 1 Schilling rosakarmin/dunkelgrün, etwas eigenwillig und leicht überlappend geklebt, alle farbfrisch und gut geprägt, sauber mit Herkunfts-L1 “HELGOLAND.” auf unterfrankiertem und daher mit “1 ¾ ” nachtaxiertem Briefkuvert nach Kempen in Posen. Ein phantastischer Brief, in sehr schöner Erhaltung, ProFi hat kein weiteres Unterrandpaar auf Brief registriert, außerdem handelt es sich um die größte bekannte Einheit der Nr. 1 überhaupt, sign. Star sowie Fotoattest Lemberger BPP (1986)
Provenance
Provenienz: John R. Boker jr. (253. Heinrich Köhler-Auktion, 1986)





Opening: 3.000 €
1867/68, Durchstochene Ausgabe ½ Schilling bläulichgrün/karmin, in seltener Type II, sowie 1 Schilling und 2 Schilling, als Streifen leicht überlappend geklebt, alle farbfrisch, die ½ Schilling im Durchstich etwas unregelmäßig, sonst alle gut durchstochen und einwandfrei, mit sauber aufgesetztem Kreisbogenstempel “HELIGOLAND 6 SP 1868” sowie nebengesetztem, roten Ra3 “HAMBURG 7 9 68 FRANCO” auf Briefkuvert nach Herzberg. Eine attraktive und seltene Dreifarbenfrankatur der 1. Ausgabe, Fotoattest Schulz BPP (1993)
Provenance
Provenienz: Louise Boyd Dale and Alfred F. Lichtenstein (HR Harmer, New York, 1992)



Opening: 150 €
2 Schilling lilakarmin/dunkelgelblichgrün, kleine Stempelstudie, sieben Marken mit Stempeldaten 1867-1874 (ohne 1872), alle farbfrisch und meist gut durchstochen, kleine Beanstandungen, alle sign. u.a. Lemberger BPP