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385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

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114000 | German Empire ➝ Postal stationery

Opening: 100 €

1912, Sonderpostkarten National-Flugspende 5 Pfennig mit Spenden-Wertstempel “50 Pfennig” und “1 Mark”, jeweils mit Flugpost-Stempel “FRANKFURT-WIESBADEN LUFTPOST” und Text, leichte  Spuren, in guter Gesamterhaltung

Opening: 250 €

1925/26, Bild-Karten 1000 Jahr-Feier des Rheinlandes 5 Pfennig, komplette Serie mit sechs verschiedenen Bildern, ungebraucht, in guter Erhaltung

Opening: 200 €

1943, Fremdarbeiter-Antwortkarte auf Kreidekarton 6 auf 15 Pfennig gebraucht mit Stempel “SCHWERIN 13.3.44” mit Text nach Aschersleben, leichte Randbüge, in guter Gesamterhaltung, selten

Opening: 80 €

1939, Sonderkarten Ostmesse Königsberg 6 und 15 Pfennig je mit Zudruck “Landesverband Ostpreußen-Danzig…” und Sonderstempel, in guter Erhaltung

Opening: 80 €

1939, Sonderkarte Ostmesse Königsberg 15 Pfennig mit Stempel “WEIDEN 20.8.39” und viel Text nach Bath, England, in guter Erhaltung

Opening: 150 €

1941, Doppelkarte Hitler 15 Pfennig, beide Teile je mit Stempel “WIEN 101 30.V.44” mit sehr viel Text auf beide Teile übergehend als eine Karte mit OKW-Zensur “Ae” nach Frankreich befördert, kleine Randspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Verwendung dieser gebraucht eh seltenen Doppelkarte

Opening: 150 €

1941, Antwort-Karte 15 Pfennig Hitler mit Stempel “DAVOS DORF 5.IV.45” mit OKW-Zensur “Zensurstelle d” nach Bad Lausick, überrollt mit amerikanischem Zensurstempel “MILITARY CENSORSHIP CIVIL MAILS 11034”. Die Karte mit kleinen Randfehlern , sonst in guter Gesamterhaltung. In dieser Art eine sehr seltene Überroller-Karte

Opening: 1.800 €

1872/99, umfangreiche ungebrauchte und meist gebrauchte Ganzsachen-Sammlung mit ca. 900 Karten inkl. Auslands- und Doppelkarten, dabei viele interessante Stempel inkl. Hufeisenstempel, Anlandestempel mit besseren und Bahnpost, bessere Karten und Typen, viele Karten mit Zufrankaturen als Auslandskarten, R- und Eilboten-Karten, Nachnahmen usw., unterfrankierte Karten mit Portomarken und sehr viele bessere Destinationen mit u.a. Argentinien, Australien, Chile, China, Curacao, Japan, Indien, Madeira, Monako, Nicaragua, Niederländisch-Indien, Singapur, Syrien und Transvaal sowie einige Antwort-Karten aus Übersee zurück.

Opening: 2.500 €

1900/23, umfangreiche Sammlung ab Germania Reichspost mit über 2400 ungebrauchten und gebrauchten Ganzsachen-Karten inkl. Doubletten mit einer Vielzahl an verschiedenen Stempeln, Karten mit Zufrankatur als Eilboten-, Rohrpost-, Nachnahme- und R-Karten, bessere Karten mit u.a. P48 nach Nicaragua (Antworteil anhängend zurück), P71 und P71I gebraucht, P74 mit Firmenlochung, P99F nach Serbien, P100BI gebraucht, P108 gebraucht als Ortskarte (Antwortteil gebraucht anhängend) und P114Y als Ortskarte gebraucht. Dazu viele Zensuren mit besseren, unterfrankierte Karten mit Portostempeln und Portomarken sowie Auslands-Verwendungen mit u.a. Destinationen Argentinien, Australien, DOA, Guatemala, Indien, Kap der Guten Hoffnung, Kuba, Neuseeland, Peru, Puerto Rico und Zanzibar, ein schönes Objekt

Opening: 2.000 €

1924/45, umfangreiche Sammlung mit ca. 2650 ungebrauchten und gebrauchten Ganzsachenkarten inkl. Doubletten mit interessanten Stempeln, reichlich Karten mit Zufrankaturen für Eilboten-, Rohrpost-, Luftpost- und R-Karten, Auslandsverwendungen (u.a. mehrfach P219I und P223) mit Zensuren, Retour-Stempeln und Destinationen mit u.a. China mehrfach, gezähnte Karten mit besseren und besseren Karten mit u.a. P205/01 gebraucht, (P215) in braun (aus Werbeplakat stammen) ungebraucht, P217II mit Zufrankatur ins Ausland, P218II gebraucht, P242/01-08 ungebraucht, P243/01-08 ungebraucht und Blanko mit SST komplett, P243/06 gebraucht mit Text, P244aA/F ungebraucht, P281 als Auslandskarte mit Text und P303F mit Text nach Schweden. In dieser Menge mit den vielen Besonderheiten ein interessantes Objekt in meist guter Erhaltung

Opening: 400 €

1875/1941, interessante Sammlung Rohrpost-Ganzsachenkarten und Briefe, Kartenbriefe, Postanweisungen und Dienst-Ganzsachenkarten mit ca. 600 ungebrauchten und gebrauchten Ganzsachen, dabei interessante Stempel, Auslandspost, diverse Zufrankaturen und bessere Karten/Umschläge mit u.a. RP1 gebraucht, RP1 mit Zufrankatur gebraucht, RU22 gebraucht, RP25 mit Zufrankatur 1 Pfennig als Eilboten-Rohrpost-Fernkarte und DPB2 ungebraucht, meist in guter Erhaltung

Opening: 400 €

1872/1899, Sammlung mit ca. 170 ungebrauchten und gebrauchten Ganzsachen-Umschlägen ab Brustschild bis Krone/Adler mit interessanten Stempeln, Ganzsachen mit Zufrankaturen, R-Briefen und Auslandspost, dabei u.a. U5IA mit Normstempel “MAGDEBURG 3 *a 5.10.75”, GAA11 mit DKr. “HILDESHEIM” auf Brief, zweimal U9A gebraucht je mit DKr. “WOLFENBÜTTEL” und einige GSU mit Zudrucken, dazu ca. 100 Streifbänder mit S4 gebraucht. Die Erhaltung ist zum Teil etwas unterschiedlich, meist aber in guter Gesamterhaltung, sauber in zwei Alben

110000 | German Empire

Opening: 200 €

1872/1930 (ca.), Partie mit amtlichen Postkarten-Vordrucken inkl. etwas NDP, private Postkarten-Vordrucke ab 1875, einige Belege mit Ganzsachen-Ausschnitten ab Krone/Adler, Ganzsachen mit meist farbigen Tuschenzeichnungen/Bilder und weitere Besonderheiten, meist in guter Erhaltung

114000 | German Empire ➝ Postal stationery

Opening: 100 €

1875, Karte 5 Pfennige mit aufgeklebter Bild-Vignette “Schneegrubenbaude”, klar mit Rahmenstempel “SCHREIBERHAU 19.7.(75)” nach Berlin-Lindenberg mit übergehendem Ankunftsstempel, leichte Patina

Opening: 100 €

1875, Karte 5 Pfennige mit aufgeklebter Bild-Vignette “Schneekoppe”, sauber mit Rahmenstempel “SCHNEEKOPPE DES RIESENGEBIRGS 13.7.75” nach Berlin-Lindenberg mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung

Opening: 1.000 €

1872/1941 (ca.), Sammlung mit über 350 Ganzsachenkarten mit Firmen-Zudrucken und ca. 120 Privat-Ganzsachen, dabei bessere und frühe Ansichten, bessere Bildzudrucke, interessante Themen und Motive , sauber ungebraucht bzw. gebraucht

111100 | German Empire ➝ Stamps ➝ Brustschilde

Opening: 300 €

1872, ¼ Groschen graupurpur, farbfrischer Viererblock mit zwei klaren Rahmenstempeln “STROPPEN 12.2” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert nach Lissa mit Ausgabestempel. Die Einheit ist sehr gut geprägt und gut gezähnt, die beiden rechten Marken haben leichte Druckstellen, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2007)

Provenance

Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006) 313. Heinrich Köhler-Auktion (2001)

Opening: 250 €

¼ Groschen graupurpur, 2 Groschen dunkelultramarin und 5 Groschen ockerbraun je mit DKr. “LEIPZIG 25.JUL.72” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert bis 15 g mit Leitvermerk “via Brindisi Alexandria x Bombay” und rückseitigen Transitstempeln sowie blauem Ovalstempel “SEA POST OFFICE F 2.8.72” nach Kalkutta mit Ankunftsstempel. Vorderseitig mit blauem Tax-Vermerk “70” (Centesimi) für den italienischen Portoanteil. Der Umschlag oben mit Öffnungsriss und die ¼ Groschen-Marke links mit Zahnfehlern und Eckbug, ansonsten sind die farbfrischen Marken sehr gut geprägt und gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schöner Brief aus der bekannten Trefftz-Korrespondenz, Fotoattest Brugger BPP (2007)

Opening: 300 €

⅓ Groschen gelblichgrün, zwei waagerechten Dreierstreifen und zwei Einzelmarken je mit EKr. “BITBURG 15.10.72” auf unterfrankiertem Briefkuvert mit Rahmenstempel “Unzureichend frankiert” und handschriftlichem Tax-Vermerk “3” (Decimen) nach Lyon mit Ankunftsstempel. Das Porto für einen unfrankierten Brief betrug 6 Decimen, davon wurden die 2 ⅔ Groschen-Frankatur (= 33 Cent, abgerundet 30 Cent) abgezogen. Der Umschlag wurde gereinigt und die Adresse überschrieben, die zum Teil fehlerhaften Marken geglättet und einige kurze Zähne angesetzt. Trotz der Einschränkungen eine optisch ansprechende und sehr seltene Massenfrankatur, Fotoattteste Hennies BPP (1981) und Brugger BPP (2015)

Provenance

Provenienz: 359. Heinrich Köhler-Auktion (2015)

Opening: 250 €

½ Groschen rötlichorange und 2 Groschen grauultramarin in Mischfrankatur mit großer Schild ½ Groschen orange je mit EKr. “BREMEN 10.11.72” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvermerk “f St. Donau via Southampton” und rotem Rahmenstempel “Franco” via New York nach Baltimore. Trotz Leitvermerk wurde der Brief mit dem Dampfer Batavia über Liverpool befördert. Der Umschlag mit Randfehlern und die 2 Groschen-Marke ist leicht eckrund, ansonsten sind die Marken farbfrisch, gut geprägt und in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige werstufengleiche Mischfrankatur auf Übersee-Brief, Fotoattest Krug BPP (2003)

Opening: 800 €

1 Groschen karminrosa mit klarem EKr. “DOEBELN 1.1.72” auf Briefkuvert nach Leisnig mit Ausgabestempel vom 2.1., die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, gut gezähnt und wie der Brief in einwandfreier Erhaltung. Sehr schöner Ersttagsbrief, Fotoattest Brugger BPP (2012)

Opening: 250 €

5 Groschen ockerbraun mit klarem DKr. “STRALSUND 20.9.72” in Mischfrankatur mit Innendienstmarke 30 Groschen graublau mit handschriftlicher Entwertung “Stralsund 20/9 72” als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief-Kuvert über 1000 Thaler nach Metz mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken haben teils verkürzte Zähne und die 30 Groschen-Marke zeigt einen leichten Aufklebeknittern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mischfrankatur auf Wertbrief im Inland, Fotoattest Brugger BPP (2004)

Opening: 800 €

5 Groschen ockerbraun im etwas angetrennten, waagerechten 12er-Block und ¼ Groschen grauviolett in Mischfrankatur mit großer Schild ½ Groschen orange je mit EKr. “HAMBURG P.V.2 29.10.72” als tarifgerechte Frankatur rückseitig auf Paketbegleit-Postkarte “enth. Wollproben” für ein 27 Pfund 200 g schweren Colli nach Wien. Zwei Marken der Einheit haben leichte Eckknitter und eine Marke mit einer gebrochenen Ecke, ansonsten sind alle farbfrischen Marken gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Karte hat vorderseitig stärkere Schürstellen und Falz- und Leimreste. Trotz der kleinen Einschränkungen eine außergewöhnliche Verwendung einer großen Einheit der 5 Groschen-Marke und in Verbindung mit der Auslands-Warenprobensendung per Paket (wegen ihres Gewichts) eine Brustschild-Seltenheit, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2014)

Opening: 800 €

3 Kreuzer karmin und 18 Kreuzer ockerbraun je zwei Einzelmarken mit DKr. “JESTETTEN 6 SEP.” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvermerk “via England” und rotem Handstempel “P.P.” via London nach Buenos Aires. Der fehlerhafte Umschlag und je eine Marke von der 3 und 19 Kreuzer fehlerhaft durch Randklebung bzw. mit Bug, ansonsten sind die farbfrischen Marken sehr gut geprägt, gut zentriert und gut gezähnt. Trotz der Einschränkungen eine ungewöhnliche 42 Kreuzer-Frankatur, Briefe mit Destination Argentinien sind aus dem Kreuzergebiet sehr selten, Fotoatteste Sommer BPP (1989) und Brugger BPP (2007)

Provenance

Provenienz: 330. Heinrich Köhler-Auktion (2007)

Opening: 400 €

18 Kreuzer ockerbraun im waagerechten Paar je mit DKr. “VILLINGEN 20 JUL.”, das farbfrische Paar ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, signiert Drahn, Grobe und HK sowie Fotoattest Krug BPP (2024)

Provenance

Provenienz: 151. Heinrich Köhler-Auktion (1956)