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385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

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111100 | German Empire ➝ Stamps ➝ Brustschilde

Opening: 500 €

½ Groschen orange, farbfrisch, sehr gut geprägt und normal gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige grün, unten mit verkürztem Zahn, mit klarem Rahmenstempel “BREMEN-STADTPOST-EXPED. II 23.2.75” als tarifgerechte 8 Pfennig-Frankatur auf Faltdrucksache ohne Inhalt mit rotem Handstempel “PD” nach Bordeaux mit Ankunftsstempel. Die Faltdrucksache mit senkrechter und waagerechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine besonders attraktive und seltene Mischfrankatur, Fotoatteste Hennies BPP (1984) und Krug BPP (2024)

Provenance

Provenienz: Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009) Friedrich Meyer (377. Heinrich Köhler-Auktion, 2021)

Opening: 150 €

½ Groschen orange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige gelblichgrün jeweils einzeln mit sehr klarem Thurn & Taxis-EKr. “MÜNCHENBERNSDORF 12.5.1875” auf Briefstück, die farbfrische Brustschildmarke hat leicht verkürzte Zähne und eine Eckkorrektur, sonst in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine äußerst dekorative Mischfrankatur, Fotoattest Krug BPP (2010)

Provenance

Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)

Opening: 250 €

½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit sehr klarem EKr. “EISENACH 1 *a 5.9.75” als tarifgerechte 5 Pfennig Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 1875 5 Pfennige nach Genf, Schweiz. Die Karte mit kleinem Eckbug und die Marke mit Eckzahnbug, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und in dieser Kombination nicht häufige Mischfrankatur

Provenance

Provenienz: 26. Joachim Erhardt-Auktion (1992)

Opening: 200 €

½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt (1 Zahn mit Gelbfleck) in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot und 20 Pfennige hellultramarin je mit Stempel “EISENACH 1*a 16.7.75” als tarifgerechte 35 Pfennig-Frankatur auf Eilboten-Faltbriefhülle bis 15 g nach Weimar mit Ankunftsstempel. Die 10 Pfennige mit kleinen Zahnfehlern durch Randklebung und Brief mit Patina, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mischfrankatur, Fotobefund Hennies BPP (1984)

Opening: 800 €

½ Groschen orange, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 25 Pfennige lilabraun je mit klarem EKr. “WEIMAR 26.9.75” als tarifgerechte 30 Pfennig-Frankatur auf Wertbrief über 150 Mark nach Nordhausen mit Ausgabe-Stempel. Der Umschlag mit rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln hat links ein Aufnadelloch, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mischfrankatur mit der 25 Pfennig-Wertstufe, Fotoattest Krug BPP (2025)

Opening: 500 €

1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt, üblich gezähnt mit zum Teil verkürzten Zahnspitzen im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit waagerechtem Paar Ausgabe 1875 5 Pfennige graupurpur je mit klarem Rahmenstempel “QUEDLINBURG 12.2.(75)” als tarifgerechte 30 Pfennig-Frankatur auf Faltbriefhülle mit rotem Handstempel “P.D.” via Paris nach Trélazé, in sehr guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und äußerst seltene Mischfrankatur, in dieser Kombination ist bisher nur ein weiterer Brief nach Frankreich registriert, große Brustschild-Seltenheit

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 78 (Göttingen 2022) Provenienz: J.J. Volny (92.Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005) 

Opening: 500 €

2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot und 50 Pfennige schwarzgrau je mit Rahmenstempel “DRESDEN VIII 6.4.75” als tarifgerechte 80 Pfennig-Frankatur auf R-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” und rotem Handstempel “PD” nach Paris. Der Faltbrief mit wenigen Stockflecken in der waagerechten Faltung, davon ist die 10 Pfennige im Rand betroffen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. in dieser Kombination eine äußerst seltene Mischfrankatur mit der seltenen 50 Pfennige schwarzgrau, Fotoatteste Hennies BPP (1984) und Wiegand BPP (2024)

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 148 (Göttingen 2022) Provenienz: 173. Hans Mohrmann-Auktion (1989) 

Opening: 800 €

5 Groschen ockerbraun im Format L15 in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige grün und 10 Pfennige lilarot je mit Rahmenstempel “MÜHLHAUSEN IN THÜRINGEN 25.3.75” als tarifgerechte 63 Pfennig-Frankatur auf kleinformatigem, rückseitig nicht komplettem Briefkuvert via Brindisi mit geänderter Röteltaxe “59” (Centesimi, für den italienischen Portoanteil) und Handstempel “P.D.” nach Surabaya auf Java mit Ankunftsstempel und vorderseitigem Tax-Vermerk “20” (Cents) für die Beförderung vom Singapur nach Surabaya. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt, die 10 Pfennig-Marke mit kurzem Zahn unten und sonst in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit Beförderungsspuren im Rand und senkrechter Faltung, rückseitig ist nur ein kleiner Teil mit den beiden Stempeln vorhanden. Trotz der Einschränkungen eine einmalige Mischfrankatur mit sehr seltener Destination Niederländisch-Indien, Fotoattest Krug BPP (2024)

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 68 (Göttingen 2022) Provenienz: Rolf Rohlfs (31. Joachim Erhardt-Auktion, 1993) 

Opening: 300 €

5 Groschen ockerbraun, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot je mit Rahmenstempel “LANGFUHR 9.12.” als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 10 Pfennige im Großformat als Wertbrief über 1600 Mark nach Marienwerder mit Ankunftsstempel. Die 10 Pfennige mit Eckstauchung vor dem Aufkleben und leichte Patina, ansonsten in guter Erhaltung. Eine in dieser Kombination einmalige Mischfrankatur und späte Aufbrauchsverwendung der 5 Groschen-Marke

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 264 (Göttingen 2022) Provenienz: Sammlung Langebartels (6. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 1992) 

Opening: 5.000 €

5 Groschen ockerbraun und zwei Einzelmarken 2 Groschen grauultramarin je mit klarem EKr. “HAMBURG 2*a 27.10.75” in Mischfrankatur mit Innendienst-Ausgabe 1875 2 Mark violettpurpur mit handschriftlicher Entwertung “Hambr 27/10” auf Nachnahme-Briefkuvert über 114 Mark mit violettem Zettel “Hamburg 2 Auslagen” und Rötel-Taxe “290” (Pfennig) via Kolding  mit Leitzettel für Fahrpostsendungen “Fra Kolding” nach Hobro, Dänemark. Das Porto betrug 40 Pfennig für das Briefporto und je 2 Pfennig Vorschussgebühr für eine Mark (aufgerundet 230 Pfennig) sowie dänischem Gewichtsporto mit Postvorschuss 16 Öre (= 20 Pfennig). Die farbfrischen Brustschildmarken sind gut geprägt, üblich gezähnt und sind wie die 2 Mark in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnlich dekorative und seltene Mischfrankatur mit der Innendienstmarke, aus gleicher Korrespondenz hat ProFI zwei weitere Briefe registriert, Fotoatteste Hennies BPP (1979) und Krug BPP (2024)

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 229 (Göttingen 2022) Provenienz: Sammlung Kampen (320. Heinrich Köhler-Auktion, 2004) 238. Heinrich Köhler-Auktion (1983) 

Opening: 1.000 €

2½ auf  2½ Groschen braunorange im senkrechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige gelblichgrün und 5 Pfennige violett je mit sehr klarem Hufeisenstempel “METZ 8.APR.75”  (Spalink 25-1N) als tarifgerechte Frankatur auf langformatiger R-Geschäftspapiere bis 85 g mit entsprechendem Vermerk “papier d'affairres”, violettem Handstempel “PD” und frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” nach Paris mit Ankunftsstempel. Das Porto setzt sich nach dem ab 1.1.1875 geltenden Tarif aus 30 Pfennig für Geschäftspapiere bis 50 g und 8 Pfennig für die weiteren 35 g sowie 20 Pfennig Recommandationsgebühr zusammen. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und bis auf eine Bugspur durch die Pfennige-Marken in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit senkrechter Faltung sowie Beförderungs- und Altersspuren im Rand. Eine außergewöhnliche Verwendung, die nur ins Ausland möglich war und in dieser Kombination einmalige 58 Pfennig-Mischfrankatur mit Destination Frankreich, handschriftliche Signatur Hennies und ausführliches Fotoattest Krug BPP (2013)

Provenance

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 70 (Göttingen 2022)

Opening: 250 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck im Großformat mit Zufrankatur zwei Einzelmarken Ausgabe 1875 20 Pfennige dunkelultramarin je mit Rahmenstempel “DAMMEN 13.4.” (Wertstempel zusätzlich mit Federstrichen entwertet) als Wertbrief über 300 Mark nach Brandenburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln hat kleine Beförderungsspuren, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination ist kein weiterer Brief registriert

110000 | German Empire

Opening: 800 €

1872/74, Brustschilde, interessante Partie mit rund 50 belegen, viele schöne Stempelabschläge, Mehrfach- und Mischfrankaturen, dabei Mi.Nr. 1 im waagerechten Paar mit Sachsen-Stempel “LUGA 30 AUG. 72” auf Postkarte (FA Hennies BPP), 6 als Einzelfrankatur auf Wertbrief, 8 auf Postkarte (FB Krug BPP), 1 zusammen mit 20 und 21a auf Paketbegleitbrief (FB Zill BPP), 29 im waagerechtem Paar mit NDP-Stempel “LAUTERBERG 14 10 74” auf Wertbrief (FB Krug BPP), etc., kleiner Teil ungebrauchte Ganzsachen, meist in schöner Gesamterhaltung, sauber im Album

160000 | Germany

Opening: 100 €

1865/1919 (ca.), meist gestempelte Zusammenstellung im Steckbuch mit Schwerpunkt auf Brustschilden incl. Hufeisenstempeln und Baden-Stempeln, zahlreiche Briefstücke, weiterhin deutsche Kolonien, Erhaltung von leicht fehlerhaft bis meist Pracht.