111100 | German Empire ➝ Stamps ➝ Brustschilde




Opening: 800 €
9 Kr. mittelrötlichbraun im Viererblock, farbfrisch und gut gezähnt, die rechte untere Marke postfrisch, sonst sauber ungebraucht, die linke obere Marke ein kurzer Zahn, sonst tadellos, seltene Einheit, sign. Hennies BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022)




Opening: 600 €
18 Kr. ockerbraun, farbfrisch und gut geprägt, sauber mit EKr. "OFFENBACH 15 2 74" entwertet, tadellos, u.a. sign. Engel BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022)




Opening: 300 €
18 Kr. gestempelt "FRANKFURT 27.8.74", ein Zahn kurz und lediglich im UV-Licht erkennbare optische Aufheller, sonst tadellos, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022).



Opening: 300 €
1872, 1/3 Groschen grün, zwei Einzelwerte, 1/2 Groschen orange und 1 Groschen karmin mit Ra3 "MAGDEBURG BAHNHOF 31.12.72" auf Postkarten-Formular "C.154" nach Dagmarsellen, Schweiz, Formular leicht getönt, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotzt der leichten Überfrankatur eine dekorative, sehr seltene Dreifarben-Frankatur vom letzten Tag des 2 Groschen-Brieftarifes für Postkarten, ab dem 1.1.1873 betrug die Postkartengebühr in die Schweiz 1 Groschen



Opening: 200 €
1872, 1 Kreuzer grün und Ganzsachen-Auschnitt 1 Kreuzer aus Streifband (S4) je mit EKr. "FRANKFURT A.M. N2 21.8.74" als portogerechte Frankatur nach München mit Ankunftsstempel, Ganzsachenauschnitt meist eng geschnitten bzw. rechts angeschnitten, sonst in guter Gesamterhaltung; eine äußerst seltene, wertstufengleiche Mischfrankatur



Opening: 100 €
1872, 1/2 Groschen orange auf Ganzsachenkarte 1/2 Groschen je mit Stempel "FRIEDLAND 28.9.(74)" als portogerechte Zusatzfrankatur auf Ganzsachenkarte 1/2 Groschen mit übergehendem rotem Stempel "NEW YORK PAID OCT.15" nach Newark, Marke leicht eckrund, sonst in guter Gesamterhaltung




Opening: 300 €
1872, 1 Groschen karmin auf Ganzsachenkarte 1/2 Groschen je mit Stempel "HAMBURG 15.6.74" und nebengesetztem Franko-Stempel "HAMBURG F. B.P. 15.6.74" als Auslandskarte mit Rötelvermerk "1 1/2" (Groschen) für den in bar eingenommenen Betrag und rotem L1 "P.D." nach Paris, Karte und Marke oben mit zwei waagerechten Bugspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach dem ab 15.5.1872 geltenden Tarif mussten Postkarten zum Brief-Tarif freigemacht werden, nach Frankreich richtig mit 3 Groschen Gesamtporto freigemacht. Trotz der kleinen Einschränkungen, eine außergewöhnliche Frankatur-Kombination, bisher ist keine weitere Karte mit Teilbarfrankatur bekannt, Fotoattest Krug BPP (2022)




Opening: 200 €
1872, 2 Groschen grauultramarin mit Stempel "AACHEN BAHNHOF 2.9.74" als portogerechte Zusatzfrankatur auf Ganzsachenkarte 1/2 Groschen nach Venedig, Marke rechts oben eckrund, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach dem ab 1.11.1873 geltendem Tarif mussten Postkarten nach Italien zum Brief-Tarif frankiert werden, sehr seltene Variante, Fotoattest Krug BPP



Opening: 150 €
1872, 2 Groschen blau mit klarem Ra3 "ESSEN R.B.DÜSSELDORF 8.5.73" auf Ganzsachenkarte 1/2 Groschen als eingeschriebene Karte mit Ra1 "Recomandirt" nach Herford mit Ausgabestempel, gute Erhaltung




Opening: 300 €
1872, Kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun, 8 Einzelwerte zusammen mit 1 Gr. rot, alle farbfrisch und gut geprägt, mit Ra2 "MEMEL 14 6" auf dreiseitig geöffnetem Wertbrief über 1400 Thaler nach Berlin, ein Wert durch Randklebung etwas bestoßen, teils kleine Papierschürfung bzw. Randrisschen, drei Werte mit fehlenden Zähnungslöchern, eine dekorative Großfrankatur, Fotoattest Brugger BPP (2000)




Opening: 120 €
5 Gr. ockerbraun, farbfrisch und sehr gut geprägt, mit preußischem DKr. "WISCHWILL 25 8 73" auf Wert-Paketbegleitbrief nach Tilsit, die Marke gering fehlerhaft, eine attraktive und in dieser Verwendungsform seltene Einzelfrankatur, Fotoattest Brugger BPP (2011)



Opening: 250 €
Großer Schild 5 Gr. ockerbraun, 9 Einzelwerte zusammen mit 2 Gr. blau mit EKr. "MEMEL 8 11 73" rückseitig auf Wertbrief über 1795 Thaler nach Berlin, 1 Wert mit Bug, 1 Wert kleiner Zahnfehler, sonst verwendungsbedingt leicht geknittert, der Umschlag vorderseitig an zwei Stellen etwas berieben, eine attraktive Großfrankatur
109600 | German States ➝ Alsace-Lorraine





Opening: 2.500 €
11.1.1872: kompletter Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe von Straßburg nach Belfort, frankiert mit Kleiner Schild 1/2 Groschen im waagerechten Paar, 1 Groschen und 2 Groschen, entwertet durch Rahmenstempel "STRASSBURG I. ELS: BAHNHOF“, sowie Ceres 15 Centimes und 20 Centimes, entwertet durch GC "420". Durch die rechte ½ Groschen verläuft ein unauffälliger Briefbug, sonst sehr schöne und frische Erhaltung. Eine außerordentlich seltene und äußerst attraktive Frankatur. Fotoattest Sommer BPP (1998)
Provenienz: J. J. Vollny (Württembergisches Auktionshaus 2006)
11.1.1872 : Lettre pliante complète du deuxième échelon de poids de Strasbourg à Belfort, affranchie avec Kleiner Schild 1/2 centimes en paire horizontale, 1 centime et 2 centimes, oblitérée par le cachet cadre "STRASSBURG I. ELS : BAHNHOF", ainsi que Ceres 15 centimes et 20 centimes, annulés par GC "420". Une discrète courbure de la lettre passe par le ½ centime de droite, sinon très belle et fraîche conservation. Un affranchissement extrêmement rare et très attractif. Attestation photo Sommer BPP (1998)



Opening: 600 €
12.1.1872: kompletter Faltbrief von Mühlhausen nach La Longine, frankiert mit zwei Einzelwerten kleiner Schild 1 Groschen, entwertet durch Hufeisenstempel, in Mischfrankatur mit Napoleon gezähnt 5 Centimes und zwei Stück Napoleon Lauré 10 Centimes. Eine seltene und attraktive Frankaturkombination. Signiert Calves.
12.1.1872 : lettre complète dépliante de Mulhouse à La Longine, affranchie de deux valeurs unitaires petit écu 1 centime, oblitérée par un cachet en fer à cheval, en affranchissement mixte avec Napoléon dentelé 5 centimes et deux pièces Napoléon Lauré 10 centimes. Une combinaison d'affranchissement rare et attractive. Signé Calves.



Opening: 500 €
14.1.1872: kleines eingeschriebenes Briefkuvert mit Versuchs-R-Zettel 'Enge Schlingen' von Straßburg nach Paris, frankiert mit senkrechtem Paar Kleiner Schild 2 Groschen und in Paris taxiert mit "25" Centimes. Ein attraktiver kleiner Brief.
14.1.1872 : petite enveloppe recommandée avec étiquette R d'essai 'boucles étroites' de Strasbourg à Paris, affranchie avec une paire verticale Kleiner Schild 2 Groschen et taxée à Paris à "25" centimes. Une petite lettre attrayante.




Opening: 2.000 €
17.1.1872: kleiner Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe von Zabern nach Oran, Algerien, frankiert mit senkrechten Paar 2 Groschen in Kombination mit Ceres 15 Centimes und 25 Centimes; rückseitig Transit-und Ankunftsstempel. Die Zähnung der Brust Schild-Marken durch Randklebung teils gering gestoßen, insgesamt leichte Patina. Ein sehr seltener Brief nach Nordafrika.
Provenienz: Josef Hennies, Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
17.1.1872 : petite lettre pliée du deuxième échelon de poids de Zabern à Oran, Algérie, affranchie avec une paire verticale de 2 centimes en combinaison avec Ceres 15 centimes et 25 centimes ; cachets de transit et d'arrivée au verso. La dentelure des timbres-écus de poitrine est parfois légèrement abîmée par le collage des bords, l'ensemble est légèrement patiné. Une lettre très rare pour l'Afrique du Nord.





Opening: 4.000 €
18.1.1872: kleines Briefkuvert von Colmar an einen Militärangehörigen in Saigon, Cochinchina, frankiert mit Kleiner Schild 2 Groschen, entwertet durch Hufeisenstempel, in Kombination mit Ceres 25 Centimes, entwertet durch PC "420". Obwohl für einen Militärbrief korrekt frankiert zusätzlich mit "4" decimes belastet. Ein äußerst seltener und früher Brustschild-Brief nach Ostasien. Atteste Brun (2009) und Roumet (2010)
18.1.1872 : petite enveloppe de Colmar à un militaire à Saigon, Cochinchine, affranchie avec Kleiner Schild 2 Groschen, oblitérée par le cachet en fer à cheval, en combinaison avec Ceres 25 centimes, oblitérée par PC "420". Bien que correctement affranchie pour une lettre militaire, chargée en plus de "4" décimes. Une lettre à l'écu de poitrine extrêmement rare et précoce à destination de l'Asie de l'Est. Attestations Brun (2009) et Roumet (2010)





Opening: 300 €
18.1./19.4.1872: zwei unkomplette Briefhüllen (jeweils Vorderseite und ein Seitenteil mit Ankunftsstempeln) von Sampigny nach Metz, jeweils frankiert mit Kleiner Schilde 2 Groschen und Ceres 25 Centimes, alle Marken entwertet durch französischen PC bzw. GC, einmal die Brustschildmarke zusätzlich entwertet durch Blaustift. Ein interessantes und in dieser Form seltenes Pärchen.
18.1./19.4.1872 : deux enveloppes incomplètes (respectivement recto et une partie latérale avec cachets d'arrivée) de Sampigny à Metz, respectivement affranchies avec Petit Bouclier 2 centimes et Cérès 25 centimes, tous les timbres oblitérés par PC ou GC français, une fois le timbre du plastron oblitéré en plus par un crayon bleu. Une paire intéressante et rare sous cette forme.




Opening: 1.500 €
31.1.1872: kompletter kleiner Faltbrief von Markirch nach Paris, frankiert mit Kleiner Schild 2 Groschen, entwertet durch Hufeisenstempel, in Kombination mit Napoleon lauré 1 Centimes und 4 Centimes sowie Ceres 20 Centimes, entwertet durch Einkreisstempel "PARIS ETRANGER". Einige minimale Zahnverkürzungen der Ordnung halber erwähnt, sonst sehr schöne und tadellose Erhaltung. Eine äußerst attraktive und seltene Kombination.
Provenienz: J. J. Vollny (Württembergisches Auktionshaus 2006)
31.1.1872 : petite lettre pliante complète de Markirch à Paris, affranchie avec Kleiner Schild 2 Groschen, oblitérée par le cachet en fer à cheval, en combinaison avec Napoléon lauré 1 centimes et 4 centimes ainsi que Ceres 20 centimes, oblitéré par le cachet à un cercle "PARIS ETRANGER". Quelques minimes réductions de dents mentionnées pour l'ordre, sinon très belle et impeccable conservation. Une combinaison extrêmement attractive et rare.




Opening: 5.000 €
14.2.1872: langformatiges Briefkuvert von Molsheim nach Nancy. Bei einem Gewicht zwischen 60 und 70 g fiel der Brief in die 7. deutsche und 4. französische Gewichtsstufe, entsprechend frankiert mit Kleiner Schild 2 Groschen im waagerechten 5er-Streifen und Paar sowie Ceres 25 Centimes im waagerechten 5er-Streifen. Die rechte Marke des Paares rechts unten etwas fehlerhaft, sonst bis auf wenige kleine Zahnunregelmäßigkeiten gute Erhaltung. Ein spektakulärer Brief mit der höchsten bekannten Doppel Frankatur Elsass-Lothringens.
14.2.1872 : Enveloppe longue de Molsheim à Nancy. Avec un poids compris entre 60 et 70 g, la lettre relevait du 7ème échelon de poids allemand et du 4ème échelon de poids français, affranchie en conséquence avec Kleiner Schild 2 Groschen en bande horizontale de 5 et paire ainsi que Ceres 25 centimes en bande horizontale de 5. Le timbre de droite de la paire est légèrement défectueux en bas à droite, sinon en bon état à part quelques petites irrégularités dentaires. Une lettre spectaculaire avec le plus haut affranchissement double connu d'Alsace-Lorraine.



Opening: 500 €
13.3.1872: kleines eingeschriebenes Briefkuvert mit Versuchs-R-Zettel 'Weite Schlingen' von Straßburg nach Paris, frankiert mit senkrechtem Paar Kleiner Schild 2 Groschen und in Paris taxiert mit "25" Centimes. Ein attraktiver kleiner Brief.
13.3.1872 : petite enveloppe recommandée avec étiquette R d'essai 'Weite Schlingen' de Strasbourg à Paris, affranchie avec paire verticale Kleiner Schild 2 Groschen et taxée à Paris avec "25" centimes. Une petite lettre attrayante.



Opening: 500 €
10.4.1872: Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe von Nimes nach Daejeon will, frankiert mit zwei Einzelwerten Kleiner Schild 2 Groschen, entwertet durch Bahnpost-L2 "NANCY-SAARBRÜCK", in Kombination mit Ceres 40 Centimes mit GC "2659".
10.4.1872 : Lettre dépliante du deuxième échelon de poids de Nîmes à Daejeon will, affranchie avec deux valeurs unitaires Kleiner Schild 2 Groschen, oblitérée par la L2 de la poste ferroviaire "NANCY-SAARBRÜCK", en combinaison avec Ceres 40 centimes avec GC "2659".




Opening: 1.000 €
22.4.1872: Briefhülle von Mühlhausen nach Paris, frankiert mit Kleiner Schild 2 Groschen, entwertet durch Hufeisenstempel, in Kombination mit Napoleon gezähnt 5 Centimes (2) und Ceres 15 Centimes, entwertet durch blauen "PARIS ETRANGER". Eine 5 Centimes durch Randklebung oben gering fehlerhaft, sonst gute Erhaltung. Eine ungewöhnliche und sehr seltene Frankatur Kombination.
Provenienz: J. J. Vollny (Württembergisches Auktionshaus 2006)
22.4.1872 : Enveloppe de Mulhouse à Paris, affranchie avec Kleiner Schild 2 Groschen, oblitérée par un cachet en fer à cheval, en combinaison avec Napoléon dentelé 5 centimes (2) et Ceres 15 centimes, oblitérée par un "PARIS ETRANGER" bleu. Une 5 centimes légèrement défectueuse en raison d'un collage marginal en haut, sinon bon état. Une combinaison d'affranchissement inhabituelle et très rare.




Opening: 3.000 €
23.4.1872: kleines Briefkuvert von Mühlhausen Bahnhof nach Paris, frankiert mit vier Stück Kleiner Schild ¼ Groschen grauviolett und 1 Groschen karmin, in Kombination mit Ceres 25 Centimes, letztere entwertet durch blauen "PARIS ETRANGER", zusätzlich auf zwei ¼ Groschen abgeschlagen. Ein Wert mit einem verkürzten Zahn, sonst üblich gezähnt und einwandfrei; ganz geringe Patina der ordnunghalber erwähnt. Eine ganz außergewöhnliche Kombination. Fotoattest Krug BPP (1997)
23.4.1872 : petite enveloppe de la gare de Mulhouse à Paris, affranchie de quatre pièces Petit écu ¼ de centime gris-violet et 1 centime carmin, en combinaison avec Ceres 25 centimes, cette dernière oblitérée par "PARIS ETRANGER" bleu, en plus sur deux ¼ centimes. Une valeur avec une dent raccourcie, sinon dentelée comme d'habitude et impeccable ; très légère patine mentionnée pour l'ordre. Une combinaison tout à fait exceptionnelle. Attestation photographique Krug BPP (1997)





Opening: 3.000 €
29.4.1872: kleines Briefkuvert von Mühlhausen nach Paris, frankiert mit sechs Einzelwerten Kleiner Schild ⅓ Gr. in Kombination mit Ceres 25 Centimes, letztere mit Doppelentwertung durch den deutschen und französischen Stempel. Ein Wert unauffälliger Randriss, sonst einwandfreie und ursprüngliche Erhaltung. Eine ganz außerordentlich seltene und attraktive Frankaturkombination. Fotoattest Krug BPP (1997)
29.4.1872 : petite enveloppe de Mulhouse à Paris, affranchie avec six valeurs unitaires Petit bouclier ⅓ Gr. en combinaison avec Ceres 25 centimes, cette dernière avec double oblitération par les cachets allemand et français. Une valeur discrète déchirure marginale, sinon état impeccable et original. Une combinaison d'affranchissement tout à fait exceptionnellement rare et attrayante. Attestation photographique Krug BPP (1997)