220200 | Europe ➝ Austria ➝ Pre-Philately



Opening: 300 €
1649, Ferdinand III. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eigenhändige Unterschrift auf komplettem Faltbrief mit dekorativer Adresse an die niederösterreichischen Regimentsräte über die Wahl des neuen Propstes von Klosterneuburg.



Opening: 200 €
1661, Brief von Liebenstein an den Bürgermeister und Rat der Stadt Eger. Zwei Adelige beklagen sich über die Last einer Truppeneinquartierung (Transkription anbei).



Opening: 150 €
1672, kompletter früher Privatbrief aus Neusohl mit dreiseitig im Inhalt an den Patrizier Hieronymus Joannelli in Wien (Transkription anbei).



Opening: 100 €
1677, kompletter Faltbrief von Wien nach Antwerpen mit handschriftlichem "d'allemg.", Porto "S1" (=1 Schelling)



Opening: 300 €
1681, Brief im Namen Kaiser Leopolds I. von Wien mit fünf papiergedeckten Siegeln an den Grafen von Paar am Hof von Graz mit Instruktionen bezüglich des neuen Postmeisters von Venedig, Graf Bonifacio Corbelli, senkrechte Faltung mit kl. Papiermängeln.



Opening: 150 €
1681, kompletter Faltbrief von Nürnberg über die kaiserliche Reichspost und die Paarsche Post nach Wien, bezahlt bis Reetz mit handschriftlichem Vermerk "1/2 francha", weitere "3" Kreuzer vom Empfänger erhoben



Opening: 200 €
1683, kompletter Faltbrief von Nicoles an den Reichsfürsten zu Dietrichstein in Wien mit mehrzeiliger Ergebenheitsadresse. Inhalt bezüglich eines 'Judenhauses' in Kanitz (Transkription anbei).



Opening: 120 €
1684, kompletter Brief von Antwerpen nach Linz, bezahlt bis Frankfurt mit handschriftlichem "francq p Ffort", in Linz "3" Kreuzer Porto vom Empfänger zu zahlen



Opening: 200 €
1687/88,2 Briefe der ersten bzw. zweiten Gewichtsstufe von Antwerpen nach Wien, bis Augsburg bezahlt und in Wien mit "3" bzw. "6" Kreuzern belastet

Opening: 300 €
1691, Pfälzischer Erbfolgekrieg, Briefentwurf des kaiserlichen Postmeisters Graf Paar an Kaiser Leopold I.. Der Graf erinnert den Kaiser daran, dass er aufgrund seines Lehen nicht allein in den Erblanden das Amt des Obersten Reichshofpostmeisters innehat, sondern auch dort wo der Kaiser sich aufhält, wo sich sein Stab aufhält und wo sich die unter dem Befehl des kaiserlichen Hofes bzw. des Kaisers stehende Miliz befindet. Er tut dies, da der Graf von Taxis versucht hatte das kaiserliche Feldpostamt an sich zu binden.



Opening: 150 €
1691, kompletter Faltbrief von Rotterdam nach Wien mit handschriftlichem "fcoReetz" (8 Stüber , wie üblich nicht notiert); für die verbleibende Strecke mit der Paar'schen Post waren 3 Kreuzer fällig, die oben rechts notierten "9" Kreuzer wahrscheinlich das Porto für drei am selben Tag zugestellte Briefe.

Opening: 200 €
1695, Postverordnung Kaiser Leopolds I., 8 Seiten mit 17 Artikeln, zweimal gefaltet

Opening: 150 €
1695, Erlass des Generalpostmeisters Carl Joseph von Paar betreffend 'neue verschärfte Postgeneralien', 7 Seiten, sehr gute Erhaltung

Opening: 200 €
1700, Kpl. Faltbrief von Wien nach Antwerpen, bezahlt bis zur österreichischen Grenze, von dort mit der kaiserlichen Reichspost befördert über Frankfurt und Köln bis Roermond, von dort mit der niederländischen Taxispost bis Antwerpen, hier taxiert "S1:2" (1 Schelling, 2 Grooten), rückseitig Abrechnungsnotiz "22 de Vienne" (im Briefpaket befanden sich 22 Briefe aus Wien)




Opening: 100 €
1718, dekoratives gedrucktes Dokument (ca. 62:48 cm) Kaiser Karls VI., betreffend der Nichteinhaltung der Postverordnung für Ungarn; schönes papiergedecktes Siegel, gefaltet

Opening: 150 €
1710, kompletter Brief von Wien nach Antwerpen mit frühem handschriftlichem Vermerk "v-Wien", befördert mit der Paar'schen Post über Linz und Salzburg und der Reichspost über Augsburg nach Köln, dort versehentlich rückseitig mit "d'Italie" kartiert und von der Post Jaupain übernommen, das Porto von "8" Albus gestrichen und mit "9" sols ersetzt.




Opening: 400 €
Karl VI., Römisch-Deutscher Kaiser (1685-1740), eigenh. Unterschrift auf Faltbrief aus Wien 1740 an den Direktor und Räte der "Universal bancalitaet", senkrechte Fall Spur, sonst gute Erhaltung.



Opening: 100 €
1748, Postverordnung Kaiserin Maria Theresias betreffend der Neuordnung des Botenwesens, 6 Seiten, waagerecht gefaltet



Opening: 100 €
1748, Postverordnung Kaiserin Maria Theresias betreffend die Schnelligkeit der Post, Postpatente, etc., 6 Seiten mit 10 Punkten






Opening: 4.000 €
Andreas Hofer, der Tiroler Freiheitskämpfer (1767-1810) eigenhändiger Brief mit Unterschrift, geschrieben am 31.10.1809, am Vorabend seines letzten Gefechtes, der 4. Bergisel-Schlacht, die für die Tiroler verloren ging, an seinen Schwager, den Anwalt Josef Gufler in Sankt Leonhard im Passeiertal. Der Brief trägt rückseitig zwei Siegel mit dem Tiroler Adler und den Initialen "AH", vorderseitig handschriftlich "Vom Oberkommando Tirol" und "Durch Ordonanz, eiligst eiligst eiligst". Hofer schreibt in großer Verzweiflung "Es war Baron von Lichtenthurn mit der Nachricht des Friedens hier angekommen nach welchem Frieden unser liebes Vaterland wieder unter Bajern kommen sollte. Was würde das wohl abgeben-schrecklicher Gedanke-es ist daher nicht möglich, dies einzugehen-hin wären wir doch auf alle Fälle. Das Volk gibt es durchaus nicht nach, alles ist wütend zum Angriff-alles schreit lieber geschwind tot-als noch einmal unter Bajern kommen. Heute Nacht wird man also den Feind in Innsbruck überfallen. Machet daher Anstalt zu einer Andacht-denn nur durch augenscheinliche Hilfe des Himmels können wir gerettet werden. Schreckliche Lage-aber Gott war noch immer bei uns-er wird uns auch diesmal retten-wie er einst das Volk Israel gerettet hat. Ich hoffe es sicher, dass Gott uns nicht verlassen werde. Nur nicht verzagen." Ein bemerkenswertes Dokument der österreichischen Geschichte. Fotoattest Dr. Heschl (2018)
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Opening: 150 €
1850, 1 Kr. gelbocker (Type I) und 2 Kr. schwarz (Type Ib) je allseits breitrandig mit EKr. "RZITSCHAN 13.12" auf Faltbriefhülle nach Dubiec. Auf der Innenseite der Briefhülle ist dieselbe Adresse noch einmal mit Wertangabe "10F6CM" vermerkt, ein Versand von Geldbeträgen war aber per Wertbrief möglich, daher wohl vom Absender gewendet, neu adressiert und als gewöhnlichem Brief versendet. Interessante und ungewöhnliche "Patriotische Frankatur" in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Goller BPP (2022)




Opening: 300 €
1850, 3 Kr. karmin auf Maschinenpapier, Type 1b (Gravurtypen), vier Einzelwerte mit L2 "EIBENSCHÜTZ 18.JUL" vorder- und rückseitig auf kpl. Reco-Faltbrief mit schwarzem L1 "RECOM:" via Brünn nach Fulnek, Faltbrief mit Knitterspuren, Marken allseits breitrandig und farbfrisch, nicht häufige Mehrfachfrankatur der Type 1b auf eingeschriebenem Brief, Fotoattest Goller BPP (2022)



Opening: 200 €
1850/54, Handpapier 9 Kr. blau, farbfrisch und allseits breitrandig mit sauber aufgesetztem "TRIEST 13 6" (1855) als Teilfranko auf Briefhülle über den Kirchenstaat mit rückseitigem "Transito per lo Stato Pontificio" nach Neapel im Königreich Sizilien mit vorderseitig rotem "AGDP" (Amministrazione Generale delle Poste). Der Brief war bis zur römisch-neapolitanischen Grenze bezahlt, das italienische Inlandsporto mit "45" Grana belastet; schöner Aulsandsbrief der 1. Ausgabe



Opening: 80 €
1853, unfrankierter Faltbrief von Prag nach Rotterdam, bei Ankunft taxiert mit "30" Cents



Opening: 80 €
1863/64, 3 Kr. grün im waagerechten Paar und 15 Kr. braun mit zweimal sauber aufgesetztem Ovalstempel "TRIEST V.E. 24/6" (1865) auf Briefhülle über Genua und Messina nach Giarre in Sizilien; schöner Brief