Current Exhibition & Auction

358 / September 2014

358. Heinrich Koehler Auction

358 / September 2014

358. Heinrich Koehler Auction

How to Bid

1

Register Account

Create an account and verify your identity to participate.

2

Place Proxy Bid

Set your maximum bid before the live hammer session.

3

Live Hammer

Join the live auction room for final competitive bidding.

Proceed to Registration
Reset
41 Results Found

107075 | Altdeutsche Staaten ➝ Preußen ➝ Vorphilatelie

Opening: 150 €

1798, "P.P. COLOGNE", L2 in rot auf kpl. Faltbrief "mit Waaren Proben ohne Wert" nach Tittmoning in Bayern mit handschriftlichem Vermerk "fo Deutz"; Gesamtporto "36" Kr., davon "26" (gestrichen) an Thurn & Taxis

Opening: 150 €

DIE BUNDESFESTUNG LUXEMBURG: 1814, Brief aus Virton vom 11. Mai, 2 Tage vor Abzug der französischen Truppen aus der Bundesfestung mit handschriftlichem Vermerk 'Service très presse', vom Friedensrichter an den Bürgermeister von Ruette beinhaltend die Anweisung des General-Gouverneurs von Mittel-Rhein bezüglich des Erwerbs kommunaler Güter: "... Beachten Sie, daß das Wort "burgermestre" jetzt durch das Wort "maire" ersetzt wird ..."

Opening: 400 €

Preußischer Militärdienstbrief "Per Ordonnanz" vom 3. Juli aus Arlon an den Gouverneur des Départements 98 in Luxemburg, Freiherr von Schmitz-Grollenburg mit der Mitteilung, dass ein Detachement der luxemburgischen Festungsgarnison die Post von Arlon besetzt hat, teilweise erhaltenes Lacksiegel rückseitig; seltener und geschichtlich hochinteressanter Brief

Opening: 800 €

1814, vollständiger Militärbrief mit rückseitigem Siegel "PREUS:BRIGADE KRIEGSKOMMISSARIAT" datiert "Rollinger Grund 26. Juni 1814" an den Gouverneur des Départements Freiherr von Schmitz-Grollenburg nach Luxemburg Stadt; kleiner Teil der Textseite (jedoch ohne Textteil) fehlend. Es handelt sich hier um den frühesten bekannten preußischen Militärbrief aus Luxemburg; ein Stück von postgeschichtlicher Bedeutung

Opening: 1.400 €

1814, "KURHESSISCHER COMMANDANT ZU LUXEMBOURG", klarer Siegelstempel rückseitig auf komplettem Brief datiert "Luxemburg am 29ten Juni 1814" an den Generalgouverneur von Schmitz-Grollenburg, kleiner Teil der Rückseite ergänzt. Ein sehr seltener Beleg der kleinen kurhessischen Garnison, die bereits am 8. Juli 1814 Luxemburg verließ

Opening: 600 €

1815, Militärdienstbrief aus Luxemburg vom 22. Februar vom Kommandeur der preußischen Kavallerie-Brigade, Henckel von Donnersmarck, an den Gouverneur von Luxemburg Freiherr von Schmitz-Grollenburg "... der commandierende General hat mich beauftragt, bei der zu erwartenden milden Witterung die gewöhnlichen Frühjahrsübungen mit meinen untergebenen Truppen vorzunehmen und in größeren Abteilungen auf die Soldaten zu wirken.", ein seltener Brief aus der frühen Zeit der preußischen Besatzung

Opening: 800 €

 1815, Militärdienstbrief vom 7. Juli vom interimistischen Kommandanten der Festung, Major von Lebbin, an den königlichen Direktoralrat Willmar in Luxemburg, mit rückseitigem sauberem Siegelstempel "KÖNIGL. PR. KOMMANDATUR DER FESTUNG"; seltener Brief der preußischen Garnison während der 1. Periode des holländischen Gouvernements

Opening: 800 €

Militärdienstbrief vom 24. Juli mit rückseitigem Absenderstempel "Koenigl. preuss. Kommandatur der Festung Luxemburg" an das "Königliche Direktorat hierselbst" mit Unterschrift "v. Lebin, Major und interimistischer Kommandant". Mitteilung, dass er keine Truppen aus der Festung zur Bekämpfung von herumstreunendem Gesindel abgeben kann und verweist auf demnächst ankommende Truppen, vorerst will er 50 Gewehre aus dem Magazin an die Bevölkerung abgeben lassen; hochinteressanter und seltener Brief

Opening: 600 €

 1815, kompletter Militärbrief mit Vordruck "Festung Luxemburg den 4ten August 1815 ... der Kriegs-Kommissaire des Platzes Luxemburg ..." mit handschriftlicher Ortsänderung in "Tellencourt", an den königlich niederländischen Direktoralrat Willmar in Luxemburg, eine ausstehende Salzlieferung für die Garnison anmahnend; innenseitig Portovermerk "10 sous P.P.", gut erhaltenes Lacksiegel; ein seltenes Dokument

Opening: 1.000 €

1816 (ca.), "Luxemburg", handschriftlicher Aufgabevermerk auf Briefhülle an das Militär-Gouvernement zu Magdeburg, nachgesandt nach Halberstadt; rückseitig teilweise erhaltenes Lacksiegel des brandenburgischen Infanterie-Regiments, außerordentlich selten

Opening: 1.000 €

1816, "Luxemburg" handschriftlich in rot auf kpl. Dienstbrief des Chefs der 2. Kompagnie von Schönholz nach Loewenberg in Schlesien, rückseitig Portovermerk "3" (Sgr.) für die Beförderung auf preußischem Staatsgebiet, die versehentlich notiert wurde; laut Prof. Brühl und Dr. Goebel sind nur 3 Briefe aus der ersten Postperiode bekannt

Opening: 1.500 €

1816, vollständiger Brief mit Vordruck "Festung-Luxemburg" vom 29. Juni vom Kommandanten der Bundesfestung Du Moullin an den Zivil-Gouvernur Willmar in Luxemburg; rückseitig sehr gut erhaltenes Siegel "KÖNIGL. PR:KOMMANDATUR DER FESTUNG LUXEMBOURG". Ältester bekannter Brief der 'Preußischen Militärpost' (1816-19)

Opening: 500 €

1817, Militär-Dienstbrief des Kommandanten der Bundesfestung Du Moullin an den königlich niederländischen Zivil-Gouverneur mit rückseitigem Siegelstempel "KÖNIGL. KOMMANDATUR DER FESTUNG LUXEMBOURG", selten, aus der 1. Portoperiode sind nur Militär-Dienstbriefe bekannt

Opening: 600 €

1825 (ca.), undatierte Briefhülle "H.D.S." mit L1 "LUXEMBOURG" an den Generalgouverneur des Nieder- und Mittelrheins zu Aachen, rückseitig teilweise erhaltenes Lacksiegel; es sind kein halbes dutzend Briefe aus dieser Periode bekannt

Opening: 900 €

1830, Privatbrief des Soldaten Carl Bans mit rotbraunem EKr. der niederländischen Post "LUXEMBURG 25 JUNI" nach Burscheid bei Solingen, mit der niederländischen Post zum preußischen Grenzpostamt Trier befördert, wo die Übernahme erfolgte, entsprechend rückseitiger Nierenstempel "TRIER 26/6"; derartige Privatbriefe sind außerordentlich selten

Opening: 600 €

1831 (ca.), Militär-Briefhülle mit rückseitigem klaren Siegelstempel "KÖNIGL. PREUSS: MILIT. GOUVERNEUR DER BUNDESFESTUNG LUXEMBURG" mit Nierenstempel "TRIER 25 4" nach Hamm

Opening: 700 €

1835 (ca.), Briefhülle mit rotem Aufgabevermerk "Luxemburg" und handschriflichem Absendervermerk "Geschäftsbrief eines K. Pr. Beamten der Bundesfestung Luxemburg", vorderseitig sauberer Fingerhutstempel "TRIER 19 11", ein seltener Privatbrief aus der 3. Periode

Opening: 600 €

1835 (ca.), Briefhülle mit klarem roten Niederlande-EKr. "LUXEMBURG 22 DEC." und nebengesetztem Ra. "Franco tout" nach Trier, selten

Opening: 300 €

1840 (ca.), Militär-Dienstbriefhülle mit rückseitigem Lacksiegel der Bundesfestung an den königlich niederländischen Regierungsrat Gelle in Luxemburg

Opening: 300 €

1843, kpl. Militärbrief aus Pillau mit handschriftlichem Vermerk "Portofreier Offizier-Familien-Brief zur Bundesfestung Luxemburg gehörig" an den Bataillons-Kommandeur Wiebe in Luxemburg mit rückseitigem Durchgangsstempel "TRIER 7 7", sehr selten

Opening: 800 €

1849, portofreier Offiziersbrief mit handschriftlichem Vermerk "frei als Offz. Brief der Reichsfestung Luxemburg ..." ohne Abgangsstempel, rückseitig mit Transitstempel von Trier und Ausgabestempel, nach Mönchengladbach; einzig bekannter Offiziersbrief der "Reichsfestung", ex Sammlung Prof. Brühl

Opening: 200 €

1853, Brief eines preußischen Militärangehörigen der Bundesfestung mit rotem DKr. "LUXEMBOURG 10 JANV. 53" nach Mönchengladbach mit Ausgabestempel; nach Aufhebung der Portofreiheit wurden unfrankierte Briefe mit einem Zuschlag von 1 Sgr. belegt, entsprechend vorderseitig "4" Sgr. taxiert

Opening: 150 €

1860 (ca.), Militär-Dienstbriefhülle mit rückseitigem Siegelstempel "ARTILLERIE DIREKTION D. BUNDESFESTUNG LUXMEBURG" und vorderseitigem Durchgangs-Ra2 "TRIER 2 7" nach Birkenfeld mit "1" Sgr. taxiertem Porto ab Trier

Opening: 200 €

1862, Militär-Dienstbrief des Gouverneurs der Festung, K.G.S. v. Brauchitsch nach Pfaffenthal mit rückseitigem schwarzem Dienstsiegel

Opening: 2.500 €

1866, Preußen-Ganzsachenumschlag 2 Sgr. mit zugeklebter Luxemburg 1859, 37½ Centimes grün mit auf- und nebengesetztem DKr. "LUXEMBOURG 15 JUIN 66" nach Würzburg mit Durchgangsstempel der Bahnpost "MAINZ-ASCHAFFENBURG" und Ankunftsstempel; rückseitiges Lacksiegel sowie Spuren von 4 weiteren Siegeln; vermutlich wollte der Absender den Brief als Chargé-Brief versenden, welches nur bei der luxemburgischen Post möglich war, die wiederum die 2 Sgr. als Chargé-Gebühr nicht anerkannte; ein interessantes und in dieser Form einmaliges Stück, Fotoattest Demuth BPP und Van Der Linden BPP