


2 Items
Opening: 400 €
1 Silbergroschen auf gelb und 3 Silbergroschen rosa, erstere rechts leicht berührt, sonst beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Nummer "8" auf recommandierter Briefhülle mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 13 DEC. 1862" nach Lüneburg; die Briefhülle einige Beanstandungen; eine außerordentlich seltene Farbfrankatur, sign. Gaston Nehrlich
Provenienz: 143. Grobe-Auktion (1969)




3 Items
Opening: 1.000 €
3 Silbergroschen rosa, 2 senkrechte Paare, etwas übereinander geklebt, sichtbar ein Wert rechts leicht berührt, sonst breit- bis überrandig mit Nr. "8" und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 20 JAN 1864" auf Briefkuvert nach Halifax ohne weitere Länderbezeichnung. Da der Brief für Nordamerika portogerecht frankiert war, wurde er über London weiter nach Neu-Schottland (Ankunftsstempel vom 6. Februar) befördert, war hier jedoch unzustellbar, erhielt vorderseitig den Stempel "Missent to Halifax N.S." und wurde wieder retourniert nach England, wo er in Halifax in Westyorkshire am 14. März zugestellt wurde. Frankatur ganz kleine Beanstandungen, sonst in sehr schöner Erhaltung; ein außerordentlich seltener Transatlantik-Brief nach Britisch-Nordamerika, Fotoattest Lange BPP




3 Items
Opening: 8.000 €
Bogenförmig durchstochen 16: ½ Groschen auf grün mit tadellosem Durchstich an drei Seiten, links mit Teil der Nachbarmarke, oben Scherentrennung außerhalb des Markenbildes, mit leicht aufgesetzter Nummer "4" und nebengesetztem DKr. "BLANKENBURG 26 OKT 1865" auf Briefhülle an das Kloster Michaelstein im eigenen Landpostbezirk. Diese Marke ist auf Brief außerordentlich selten, es ist nur eine weitere Einzelfrankatur bekannt. Eine der großen Seltenheiten der Braunschweig-Philatelie, sign. Decker, Rühland und Kruschel sowie Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Dr. Marx (1985)




3 Items
Opening: 5.000 €
½ Groschen auf grün im senkrechten Paar, allseits tadellose durchstochen, mit leicht aufgesetzter Nummer "9" (große Ziffer) auf kleiner Briefhülle mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 18 JUNI 1865" nach Einbeck in Hannover; vorderseitig unauffälliger Wasserfleck; ein schöner und sehr seltener Brief mit einem tadellosen Paar dieser schwierigen und seltenen Marke, sign. Grobe, Fotoatteste Pfenninger und Lange BPP
Provenienz: 25. Köhler-Auktion (1921)




3 Items
Opening: 1.000 €
½ Groschen auf grün, allseits tadellos durchstochen, sauber entwertet durch blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 27 SEPT 1868), Kabinett, eine seltene Marke in besonders schöner Erhaltung, sign. Gustav Rühland und Bartels sowie Fotoattest Lange BPP





4 Items
Opening: 2.000 €
Linienförmig durchstochen 17: 1 Silbergroschen auf gelb mit allseits vollständigem Durchstich, links innerhalb einer Scherentrennung, sehr schön farbfrisch, ungebraucht ohne Gummi; als Kuriosum sei ein im Papier eingeschlossenes Filzhaar erwähnt. Ein phantastisch schönes und sehr frisches Exemplar dieser - insbesondere in ungebrauchter Erhaltung - außerordentlich seltenen Marke, es sind nur zwei weitere Stücke registriert, sign. Georg Bühler mit Fotoattest (1966) sowie Fototattest Lange BPP




3 Items
Opening: 7.000 €
1 Silbergroschen auf gelb, rechts Scherentrennung sonst allseits vollständiger und tadelloser Durchstich, mit leicht aufgesetzter Nummer "8" auf Briefhülle mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 23 AUG. 1864" nach Alt Walmoden bei Ringelheim. Der enge Versuchsdurchstich ist auf Brief außerordentlich selten, es sind insgesamt nur 6 Einzelfrankaturen dieser Marke bekannt, von denen die hier vorliegende wohl die attraktivste ist, darüber hinaus ist der 23. August das früheste bekannte Verwendungsdatum dieser Marke; sign. Grobe, Dr. Marx und Kruschel sowie Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Dr. Marx (1985)



2 Items
Opening: 30.000 €
1 Silbergroschen auf gelb, zwei Einzelwerte mit jeweils leicht aufgesetzter Nummer "8" auf Faltbrief des herzoglichen Stadtgerichts mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 8 SEPT." (1864) an das Amtsgericht zu Hasselfelde mit rückseitigem Ankunftsstempel; die linke Marke unten Scherenschnitt, rechts mit großem Teil der Nebenmarke (hier der Durchstich sehr schön sichtbar), die linke Marke vom Oberrand stammend mit vollständigem (dreiseitigen) Durchstich, letztere rechts kleiner verklebter Flachriss, sonst befindet sich die Frankatur in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle in den Faltungen leichte Altersspuren. Einzig bekannter Brief mit einer Mehrfachfrankatur dieser Marke und eine der großen Braunschweig-Seltenheiten
Provenienz: Sammlung Rothschild (Harmers 1939), John Boker jr. (1988)




3 Items
Opening: Gebot
Lininenförmig durchstochen 12: 1 Silbergroschen auf gelb, allseits Scherentrennung außerhalb, mit Nr. "4" und nebengesetztem blauen DKr. "BLANKENBURG 4 AUG 1864" auf komplettem Faltbrief nach Halberstadt. Es handelt sich hier um den altbekannten einzigartigen Brief von Blankenburg, beschrieben bzw. erwähnt in "Reflexionen über Philatelie" (1942) und Müller-Marks "Altdeutschland unter der Lupe", mehrfach signiert, u.a. Thier und Rühland, sowie Fotoattest Müller-Mark (1957) und Carl H. Lange (1956), laut Prüfungsbefund von Frau Lange BPP reichen die Echtheitsmerkmale für eine positive Attestierung nicht aus, wir bieten das Stück daher wie besehen-'tel- quel' an
Provenienz: Lange u. Fialkowski (1957)




3 Items
Opening: 1.000 €
1 Silbergroschen gelb, durchstochen 16, waagerechter 4er-Streifen und Einzelmarke mit Nummer "21" und nebengesetztem Aufgabestempel "HELMSTEDT 28 OCT 1865" auf links umgefalteter Briefhülle nach Brandenburg; die Marken teilweise Durchstichmängel, die rechte Marke des Streifens mit leichter Bugspur; eine weitere auf dem Brief links befindliche Marke samt Briefpapier wurde entfernt; größte bekannte Streifeneinheit dieser Marke und außerordentlich selten, Befund Lange BPP
Provenienz: Maurice Burrus (1964)



2 Items
Opening: 1.000 €
2 Silbergroschen auf blau und 3 Silbergroschen rosa, beide mit Scherenschnitt, jedoch großenteils außerhalb des Durchstiches, die 2 Silbergroschen unten etwas angeschnitten, mit blauem DKr. "BRAUNSCHWEIG 15 AUG. 1865" sowie die 2 Silbergroschen zusätzlich mit rotem "P.D." auf komplettem Brief via Ostende nach Manchester mit Ankunftsstempel; ein attraktiver Auslandsbrief mit sehr seltener Farbfrankatur
Provenienz: Maurice Burrus (1964)





4 Items
Opening: 5.000 €
1/3 Groschen schwarz im waagerechten Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit klar aufgesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 13 DEC 1866" auf vollständiger Streifbandsendung der 2. Gewichtsstufe nach Neuburg an der Donau. Allergrößte Frankatur-Seltenheit; wir haben keine weitere einwandfreie Doppelfrankatur dieser Marke registriert, sign. Dietrich und Kleberg, Fotoattest Lange BPP
Provenienz: 16. Hess-Auktion (1926), 273. Köhler-Auktion (1991)

Opening: 300 €
1 Silbergroschen rosa und 3 Silbergroschen braun je im vollständigen Bogen von 120 Marken, ungebraucht, ganz überwiegend postfrisch, gefaltet und 1 Groschen teils angetrennt (o.A.)

Opening: 300 €
1 Groschen rosa im Bogenteil von 70 Marken, im Unterrand Lacksiegel der herzoglichen Postverwaltung zu Braunschweig sowie 3 Groschen braun im kompletten Bogen, ungebraucht, meist postfrisch, der Bogen im Rand leichte Altersspuren (o.A.)




3 Items
Opening: 2.000 €
3 Groschen braun, allseits tadellos durchstochen mit sauber aufgesetzter Nummer "9" und sauber nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG BAHNHOF 16 OCT. 1867" auf dekorativem Firmen-Zierbrief der Firma 'Gebrüder Gennert, Braunschweig, New York, Philadelphia' nach Berlin mit Maschinen-Ankunftsstempel; zweifellos einer der schönsten Briefe der letzten Ausgabe und mit dem seltenen Bahnhofs-Stempel von ganz besonderem Reiz, sign. Dr. Marx und Kruschel sowie Fotoattest Lange BPP
Provenienz: Dr. Marx (1985)




3 Items
Opening: 800 €
Postscheinausschnitt 5 Pfennig rosa, allseits beitrandig mit DKr. "HELMSTEDT 28 SEP 65" auf großem Teil eines Wertpaket-Begleitbriefes als Scheingeld verwendet. Ein seltenes und altbekanntes Stück, wir haben nur einen weiteren Ausschnitt mit Ortsstempelentwertung registriert, sign. Pfenninger und Fotoattest Lange BPP
Provenienz: besprochen in 'Die Ganzsache' (1922); 181. Köhler-Auktion (1965)















































































































110 Items
Opening: 15.000 €
Die verbleibende Marken- und Briefesammlung in 2 gut gefüllten Lederalben, dabei Nr. 1 (17+Paar+2 Vorderseiten+1 Brief), 2 (19+3 Briefe), 3 (22+3 Briefe), 5 auf Drucksache, 8 im Viererblock, 10B (2) auf Brief, 11B, 16 im Viererblock, 17(3) auf Brief (ex Burrus), etc, dazu 3 leere Alben; interessantes Objekt



2 Items
Opening: 2.000 €
"BISPERODE NACHTS / 27 JUL 1867", DKr. in schwarz glasklar auf Postanweisung nach Wolfenbüttel mit Durchgangs- und Ankunftsstempeln vom nächsten Tag; Ganzstücke der erst am 1. Juli 1867 eröffneten Postexpedition sind außerordentlich selten, mit dem Zusatz für die Nachtabfertigung ist uns kein weiteres Stück bekannt
Provenienz: 29. Kruschel-Auktion (1989)



2 Items
Opening: 200 €
"17" GROSS WINNIGSTEDT auf 2/4 Gutegroschen auf graubraun auf kleiner Briefhülle mit nebengesetztem vorphilatelistischen DKr. mit handschriftlichem Datum "12/9" nach Schöppenstedt, Pracht



2 Items
Opening: 1.000 €
"21" HELMSTEDT, sehr klar auf Wappen 2 Groschen blau auf großformatiger Briefhülle mit nebengesetztem schwarzen DKr. "HELMSTEDT 4 DEC 1865" an das Amtsgericht in Schöppenstedt; in der Hülle links Aktenfaltungen und Marke kleine unbedeutende Druckstelle; es sind nur ganz wenige Wappen-Briefe mit Nummernstempelentwertung von Helmstedt bekannt
Provenienz: Dr. Marx (1985)



2 Items
Opening: 300 €
"23" HOHEGEISS in blau auf Wappen 2 Groschen blau, oben und teils unten Scherentrennung, auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe mit nebengesetztem blauen DKr. "HOHEGEISS 14/7" nach Zorge, selten



2 Items
Opening: 1.000 €
"24" HOLZMINDEN, je sauber abgeschlagen in schwarz auf 2 Einzelwerten Wappen 1 Silbergroschen karmin auf komplettem Brief mit nebengesetztem Ra2 "HOLZMINDEN 17 11" (1865) nach Rheine mit rückseitigem Bahnpoststempel "HOLZMINDEN / ALTENBEKEN" und Ausgabestempel; der Nummernstempel von Holzminden ist auf der Wappenausgabe außerordentlich selten, da hier schon sehr früh der Ortsstempel zur Entwertung benutzt wurde; Walter Kruschel schrieb in seiner Losbeschreibung 1989 "Das erste mir bekannte Stück...."
Provenienz: 29. Kruschel-Auktion (1989)



2 Items
Opening: 400 €
"41" TANNE in schwarz, zweimal lesbar abgeschlagen auf 3/4 Gutegroschen auf graubraun auf Briefkuvert mit nebengesetztem blauen Ra2 "TANNE 9/..." nach Braunschweig; Faltung außerhalb der Frankatur; ein seltener Stempel



2 Items
Opening: 1.000 €
"46" WALKENRIED in blau, dreimal abgeschlagen auf ¼ Groschen auf braun im waagerechten 3er-Streifen, allseits breit- bis überrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem blauen DKr. "WALKENRIED 01 2" (Tageszahlen vertauscht) nach Blankenburg, die Hülle gering unfrisch; sicherlich einer der besten Briefe dieses seltenen Ortes



2 Items
Opening: 2.000 €
"49" MAINZHOLZEN, kopfstehend lesbar abgeschlagen in schwarz auf 4/4 Gutegroschen auf graubraun auf Briefhülle mit nebengesetztem blauen Ra2 "MAINZHOLZEN 28/3" nach Braunschweig; nicht störende leichte Altersflecken. Einer der seltensten Nummernstempel-Belege des Landes, es sind kaum 5 Briefe mit dem Nummernstempel von Mainzholzen bekannt, sign. Kruschel
Provenienz: 27. Kruschel-Auktion (1988)