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384. Auktion

19–20 & 23–28 September 2024 in Wiesbaden

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19–20 & 23–28 September 2024 in Wiesbaden

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111100 | Deutsches Reich ➝ Marken ➝ Brustschilde

Opening: 150 €

5 Groschen ockerbraun mit Rahmenstempel "MÜNSTER i. WESTFALEN ** 5.SEPTBR.73" als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Briefkuvert via Paris und Lyon nach Cette mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke hat unten wenige verkürzte Zähne und der Umschlag mit Beförderungs- und Altersspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine interessante Verwendung aus der bekannten "Du Mont"-Korrespondenz, Fotoattest Brugger BPP (2004)

Opening: 500 €

5 Groschen ockerbraun, vier waagerechte Sechser-Streifen und Einzelmarke 2 Grosch grauultramarin je mit DKr. "OLLENDORF I. MECKLENBURG 15.12.73" als tarifgerechte Frankatur rückseitig auf Paketbegleitbrief für eine 61 Pfund schwere Kiste nach Baden-Baden. Die Marken zum Teil fehlerhaft bzw. haben durch Scherentrennung teils fehlende Zähne sowie Umschlag und Marken teils fleckig. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche und seltene Massenfrankatur mit dem nicht häufigen NDP-Stempel, Fotoattest Krug BPP (2018)

Opening: 800 €

"Elbinger Postfälschung" 5 Groschen lehmgraubraun mit Stempel "ELBING 13.10.73" mit typischen Zahnunregelmäßigkeiten. Die Marke hat rückseitig eine winzige aufgeraute, helle Stelle, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Ein schönes Exemplar dieser Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Sommer BPP (2005)  Provenienz: 287. Heinrich Köhler Auktion (1995)

Opening: 3.000 €

1 Kreuzer gelblichgrün, 7 Kreuzer grauultramarin und 9 Kreuzer rötlichbraun je mit glasklarem EKr. "WALDSHUT 23 10 74" als tarifgerechte Frankatur auf rückseitig nicht ganz komplettem Nachnahme-Streifband für die Einziehung von 1 Gulden 38 Kreuzer für ein Zeitungsinserat mit großem Teil der Insertions-Rechnung und einem der frühesten bekannten violetten Auslagen-Zettel im Kreuzer-Gebiet nach Unterhallau mit Ankunftsstempel. Der deutsche Portoanteil von 10 Kreuzer (Beförderungsgebühr bis 10 Meilen 7 Kr. + 3 Kr. Prokuragebühr Minimalsatz) und der Schweizerische Portanteil von 7 Kreuzer (Gewichtsporto bis 1 kg nach dem 1. Progressionssatz) sind mit Rötel auf dem Streifband notiert. Alle drei Marken sind farbfrisch und bis auf leichte Druckspuren im Übergang Streifband/Rechnung in einwandfreier Erhaltung. Die außergewöhnlich dekorative Dreifarben-Frankatur auf einer Nachnahme-Sendung ins Ausland ist eine große Brustschild-Seltenheit, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2000)  Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)

 

 

Opening: 800 €

2 Kreuzer orange, farbfrisch und gut geprägt mit klarem EKr. "FREIBURG IN BADEN 28.10.74" auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, signiert Köhler und Fotoattest Krug BPP (2011)

Opening: 1.500 €

2 Kreuzer orange mit klarem EKr. "FREIBURG I. BADEN 30.9.74" auf innen nicht ganz komplettem Faltbrief in den eigenen Landzustellbezirk nach Wittnau. Die farbfrische und deutlich geprägte Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr schöne und seltene Einzelfrankatur, Fotoattest Krug BPP (2004)

Opening: 150 €

7 Kreuzer grauultramarin im waagerechten Paar mit klarem aptiertem Franco-Stempel "FREIBURG i. BADEN 27.8.73" als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf dekorativem Nachnahme-Vordruckbrief für die Einziehung von 6 Gulden und 12 Kreuzer mit Auslagen-Stempel und blauem Tax-Vermerk nach Krözingen mit Ankunftsstempel. Das farbfrische und deutlich geprägtes Paar ist in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag mit Faltspuren und links mit Randkerbe, ansonsten in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Krug BPP (2017)  Provenienz: Sammlung Kampen (320. Heinrich Köhler Auktion, 2004) Heinrich Sanders (362. Heinrich Köhler Auktion, 2016)

Opening: 300 €

9 Kreuzer lilabraun mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No.1 7.8.73" als tarifgerechte Einzelfrankatur auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk "via Österreich" und Weiterfranko-Vermerk "2 wfro." nach Constantinopel mit Ankunftsstempel "KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 14.8.". Die farbfrische Marke hat leichte Patina und ist in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit Gebrauchsspuren, in guter Gesamterhaltung. Nicht häufige Verwendung der b-Farbe aus der Runzler-Korrespondenz, Fotoattest Brugger BPP (2007)

Opening: 500 €

18 Kreuzer ockerbraun, farbfrisch und gut geprägt, die ausgabentypisch gezähnte Marke mit klarem Thurn & Taxis-Stempel "BABENHAUSEN 7.7." ist in einwandfreier Erhaltung, Fotoatteste Sommer BPP (1998) und Brugger BPP (1998)

Opening: 7.000 €

18 Kreuzer ockerbraun, farbfrisch mit klarem EKr. "GIESSEN ST.PE. 21.9.74" als tarifgerechte Einzelfrankatur auf kompletter Paketkarte nach Londorf mit Ankunftsstempel. Das Formular mit leichten Gebrauchspuren und der Empfänger-Ort ist leicht radiert, die sehr gut geprägte und sehr gut gezähnte Marke ist in tadelloser Erhaltung. Eine dekorative und äußerst selten Einzelfrankatur, bisher sind nur wenige auf Paketkarten registriert, eine große Brustschild-Seltenheit mit Fotoattest Brugger BPP (2007)  Provenienz: J.J. Volny (99. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2007)

Opening: 400 €

2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch mit EKr.-Normstempel "FRANKFURT A.M. 3 ** 31.12.75", die Marke ist fehlerhaft bzw. repariert. Eine optisch ansprechende Marke mit Letzttagsstempel, bisher haben wir kein weiteres Exemplar dieser Wertstufe vom 31.12.1875 registriert, eine große Brustschild-Stempelseltenheit, Fotoattest Brugger BPP (2009)

Opening: 150 €

2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N2 16.8.74" auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, seltene der Groschenmarke im Kreuzerbezirk, Fotoattest Brugger BPP (2013)

Opening: 200 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun, zwei Einzelmarken je mit EKr. "BERLIN P.E. 38 31.12.74" als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Wertbrief mit rückseitig zwei kompletten Lacksiegeln "PRIVATKANZLEI SR KAIS U KGL. HOHEIT D KRONPRINZ" an den königlichen Professor Dr. Berghaus in Grabow mit Ankunftsstempel. Die linke Marke ist fehlerhaft, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Dekorative und nicht häufige Frankatur vom letzten Tag der Groschen/Thalerwährung, Fotoattest Brugger BPP (2009)

Opening: 150 €

2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun im angetrennten waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin je mit Normstempel "KIEL 1 *c 23.11.75" als tarifgerechte Frankatur auf Wert-Paketkarte nach Hamburg mit Ankunftsstempel. Die fehlerhafte Frankatur haben zum Teil mit Farbe behandelte Zähne. Eine optisch ansprechende Mischfrankatur mit recht späte Verwendung der Brustschild-Marken mit Normstempel, Fotoattest Brugger BPP (2004)

Opening: 150 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. 19.7.74" auf Briefstück in tadelloser Erhaltung; ein schönes Exemplar mit Fotoattest Krug BPP (2024)

121550 | Deutsche Auslandspostämter und Kolonien ➝ Deutsche Post in der Türkei ➝ Vorläufer

Opening: 150 €

1872, kleiner Schild ½ Groschen orange in besonders frischer, leuchtender Farbe mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 17.9.72"" auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, ein sehr schönes Exemplar dieser nicht häufigen Marke, Fotobefund Krug BPP (2004)

Opening: 200 €

½ Groschen orange, zwei Einzelwerte 1 Groschen karmin und 2 Groschen grauultramarin je mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL ° 30.5.74" auf Briefvorderseite mit Forwarded Agent-Stempel der Firma S. Hanson & Co." in die USA. Die rechte 1 Groschen-Marke mit kleinem Eckfehler, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Dekorative Dreifarben-Frankatur, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)

Opening: 500 €

½ Groschen orange, 1 Groschen karmin, 2 ½ Groschen mittelrötlichbraun und 5 Groschen ockerbraun mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 21.5.73" auf Briefstück, alle Marken sind farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Vierfarben-Frankatur (vermutlich von einem Brief der 3. Gewichtsstufe stammend), in dieser Kombination sind nur wenige Stücke bekannt, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)  Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)

Opening: 500 €

1872, großer Schild ½ Groschen orange mit Plattenfehler "heller Fleck im Rahmen links" (Feld 3) im waagerechten Sechser-Streifen mit Normalmarken und waagerechtes Paar je mit EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL ° 9.12.74"  auf komplettem Faltbrief mit rückseitigem Absenderstempel "Osman Fevzi, Brousee..." und Forwarded Agent-Stempel der Firma "D. Lebet & Fils Victor..." via Paris mit rotem Handstempel "PD" nach Lyon mit Ankunftsstempel. Von der ursprünglichen Frankatur fehlt eine ½ Groschen-Marke und die restlichen Marken haben zum Teil Zahnfehler bzw. sind repariert. Trotz der Einschränkungen eine ungewöhnliche Frankatur mit der bisher größten Einheit der Marke auf Brief, in Verbindung mit dem seltenen Plattenfehler eine Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Brugger BPP (2007)  Provenienz: J.J. Volny (93. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)

110000 | Deutsches Reich

Opening: 8.000 €

1872/75, umfangreiche Stempel-Sammlung "Tagesstempel vom 1.1.72 bis 30.12.75" auf Brustschildmarken mit fast 1300 Briefstücken inkl. weniger loser Marken (meist aus 1875) und ca. 45 Briefen, Postkarten und Ganzsachen (davon 13 Belege mit Mischfrankatur mit Pfennige), über weite Strecken komplett mit praktisch nur klaren und meist kompletten Stempelabschlägen. Dabei viele bessere Marken, Paare und Einheiten mit u.a. Viererblock Mi.-Nr. 22 (FB Krug BPP), Briefstücke mit Buntfrankaturen (u.a. Mi.-Nr. 7+23b, FA Sommer BPP), Verwendungen in Konstantinopel und weiteren Besonderheiten, dazu bessere Stempeldaten mit u.a. Mi.-Nr. 4 mit EKr. "ZEHENDICK 1.1.72" auf Briefstück (FA Brugger BPP), Mi.-Nr. 19 auf Briefstück mit Stempel " WIESBADEN 31.12.74" (FB Brugger BPP) und auf Briefstück mit Stempel "BRAKE ZOLLVEREIN 1.1.75" und Mi.-Nr. 22 mit Stempel "(FRANKFURT) A.M. 30.12.75" sowie eine Fülle an besseren Stempeln inkl. NDP-Stempel, Normstempel und Hufeisenstempel. An bessere Briefen ist u.a. ein Nachnahme-Brief mit Mi.-Nr. 20 + 35 (fehlerhaft). Bessere Marken und Besonderheiten oft signiert bzw. mit FB/FA, ein außergewöhnliches und spannendes Objekt

Opening: 2.500 €

1872/74, in den Hauptnummern komplette Brustschild-Sammlung mit meist ausgesuchten, oft zentrischen Entwertungen, zum Teil auf Briefstücken, dabei u.a. Mi.-Nr. 11 mit EKr. "FRANKFURT BORNHEIM" (FA Krug BPP), Mi.-Nr. 11 und 12 je mit alleiniger Poststempel-Entwertung (je FA Sommer BPP), Mi.-Nr. 21a mit Poststempel aus Constantinopel (signiert Pfenninger), Mi.-Nr. 24 mit klarem EKr. "BRENSBACH" (FA Sommer BPP), Mi.-Nr. 28 und Mi.-Nr. 30 auf Paketkarten-Briefstück (FA Sommer BPP). Fast alle Marken sind signiert bzw. haben FB/FA, eine außergewöhnliche Sammlung