101200 | Altdeutsche Staaten ➝ Bayern ➝ Marken




Opening: 800 €
3 Kreuzer karmin rosa, farbfrisch und breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem 5-zeiligem roten "MÜNCHEN 24 4 (6) Chargé" auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes nach Freising. Ein sehr schöner Brief mit dem seltenen Stempel. Signiert Schmitt BPP und Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: Sammlung Hegi (63. Corinphila-Auktion, 1980)




Opening: 3.000 €
3 Kreuzer karminrot, farbfrisch und allseits breitrandig, mit glasklar und zentrisch aufgesetztem oMR "918" und klar nebengesetztem Halbkreisstempel "FRAMMERSBACH 4/3" (1869) auf Briefhülle nach Partenstein. Besonders schöne und tadellose Erhaltung. Die Postexpedition Frammersbach wurde erst am 1. Januar 1869 eröffnet; der Mühlradstempel schon am 9. März desselben Jahres wieder eingezogen. Eine der größten Stempel-Raritäten Bayerns. Fotoattest Sem BPP (2023)





Opening: 1.000 €
3 Kreuzer rosa mit drei Einzelwerten 6 Kreuzer hellultramarin, ein Wert einseitig berührt, sonst alle voll- bis breitrandig, mit oMR "28" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "AUGSBURG 20 OCT. 1868" auf komplettem Brief "per Prussian closed mail" nach New York, mit vorderseitigem Eingangsstempel. Ein attraktiver Transatlantik-Brief mit ungewöhnlicher Frankaturkombination. Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)




Opening: 300 €
3 Kreuzer rosa, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Aushilfsstempel "ABBACH" und sauber nebengesetztem Halbkreis "ABBACH 17/5" auf Briefhülle nach Regensburg. Tadellos. Bisher einzig registriertes Ganzstück mit dem Aushilfsstempel. Fotoattest Sem BPP (2005)




Opening: 500 €
6 Kreuzer blau, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem rotem 5-zeiligen Langstempel "MÜNCHEN 20/7 Chargé" auf nicht ganz kompletter Briefvorderseite nach Augsburg (oben kleiner Einriss). Der rote Stempel ist auf dieser Wertstufe sehr selten. Ein attraktives Stück in sonst einwandfreier Erhaltung. Signiert Friedl, Wien und Auktion Maier, Fotoattest Sem BPP (2023)





Opening: 3.000 €
6 Kreuzer blau im waagerechten Viererstreifen, allseits breitrandig, rechts gering getönt, sonst farbfrisch, mit oMR "325" bzw. die linke Marke mit Rahmenstempel "MÜNCHEN 25 Mai 1868" auf um 3 Kreuzer überfrankiertem kleinen Briefkuvert nach New York.. Schöne und sonst einwandfreie Erhaltung. Größte registrierte gebrauchte Streifeneinheit dieser Marke; auf Brief haben wir keine weitere registriert. Eine bemerkenswerte Bayern-Seltenheit. Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: John Boker jr. (1985)




Opening: 500 €
12 Kreuzer lila, allseits vollrandig, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 1 Kreuzer grün, 2 Einzelwerte, beide farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber aufgesetztem Doppelkreisstempel "NÜRNBERG 27 DEC. 1870" auf Briefhülle nach St. Petersburg. Bei der 12 Kreuzer wurde oben rechts ein diagonaler Bug geglättet, sonst tadellos. Ein seltener Auslandsbrief. Fotoattest Sem BPP (2023)




Opening: 2.000 €
18 Kreuzer ziegelrot, farbfrisch, voll- bis sehr breitrandig, mit klarem Einkreisstempel "FUERTH 5 SEP. 71" auf gesiegeltem Chargé-Umschlag nach Paris mit nebengesetztem roten Fächerstempel "Chargé No." und vorderseitigem blauen Transitstempel. Die Taxe von 18 Kreuzern ergibt sich aus 12 Kreuzern Briefporto + 6 Kreuzern französischer Chargé-Gebühr; die bayerische Chargé-Gebühr wurde über den Postschein verrechnet. Zweifellos eine der schönsten und besten Einzelfrankaturen dieser Marke. Fotoattest Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)





Opening: 4.000 €
1867, Wappen 18 Kreuzer ziegelrot, allseits sehr breitrandig, ein Wert mit ca. 4,5 mm Bogenrand, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 3 Kreuzer rosa mit Wasserzeichen 'enge Rauten', mit Doppelkreisstempel "NÜRNBERG 01 OCT" (1871), auf Briefkuvert über Frankreich nach Mexiko; rückseitig französischer Schiffspoststempel "LIGNE B No. 1". Die untere 18 Kreuzer links unten kleine Schürfung, sonst einwandfreie und sehr frische Erhaltung (kleiner Teil der Verschlussklappe fehlt). Der Brief ist nach dem Tarif von 1858 portogerecht frankiert bis zum Anlandehafen, weitere 4 Reales Inlandsporto mussten vom Empfänger bezahlt werden (entsprechender Taxstempel auf der unten klebenden 18 Kreuzer). Ein attraktiver Brief nach Lateinamerika. Fotoattest Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: John Boker jr. (1988)






Opening: 3.000 €
18 Kreuzer ziegelrot im waagerechten Paar, voll- bis breitrandig, zwischen den Marken mit längerem Vortrennschnitt, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 3 Kreuzer rosa, mit auf- und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 23 JUL. 1871" sowie zartem Tintenstrich auf einer 18 Kreuzer, auf Briefkuvert über Frankreich und London nach Mexico, mit vorderseitigem Taxtempel "4" (Reales) für das mexikanische Inlandsporto. Die 3 Kreuzer zwei kleine Zahnverkürzungen unten, ein 18 Kreuzer-Wert in der Durchsicht helle Stelle, sonst einwandfreie und für einen Überseebrief sehr frische Erhaltung. Ein bemerkenswerter Transatlantik-Brief aus der bekannten Hülsemann-Korrespondenz. Signiert Ernst Stock und Pfenninger sowie Fotoatteste Brettl BPP und Dr. Helbig BPP (je 1995) und Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: Gaston Nehrlich (62. Heinrich Köhler-Auktion, 1929) Rudi Oppenheimer (Christie's 1995)





Opening: 8.000 €
18 Kreuzer ziegelrot, waagerechtes Paar mit langem Vortrennschnitt und Einzelmarke, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 6 Kreuzer braun und zwei Einzelwerten 12 Kreuzer lila, mit violettblauem Doppelkreisstempel "AUGSBURG 29 DEC. 1871" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über London und Kapstadt nach Willow-Moore im Distrikt Prince Albert, Kap der Guten Hoffnung mit vorderseitigen Transit- und rückseitigem Ankunftsstempel. Die Frankatur insgesamt farbfrisch, die einzelne 18 Kreuzer Eckfehler und eine 12 Kreuzer einige Zahnmängel, das Kuvert insbesondere oben und an den Seiten teils ergänzt. Ein ganz außergewöhnlicher Überseebrief mit einmaliger 84 Kreuzer-Farb- und Mischfrankatur. Fotoatteste Brettl BPP (1988) und Stegmüller BPP (2021)
Provenienz: Fritz Kirchner (338. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)




Opening: 500 €
7 Kreuzer ultramarin, farbfrisch und voll- bis breitrandig, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 3 Kreuzer karminrosa, farbfrisch und gut gezähnt, mit jeweils sauber auf- und nebengesetztem Halbkreisstempel "TUTZING 29/7" (1871) auf komplettem Faltbrief an Alessandro Alliata, Principe di Villafranca in Palermo. Ein schöner Brief in frischer und einwandfreie Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2023)




Opening: 800 €
7 Kreuzer ultramarin, allseits breitrandige linke untere Bogenecke, links mit 10 mm, unten mit 15 mm Bogenrand, mit Halbkreisstempel "STRAUBING 15 4" auf doppelt verwendeter Briefhülle der 2.Gewichtsstufe (innen unfrankiert) nach Mittenfels. Ein ganz außergewöhnliches Stück in einwandfreier Erhaltung. Fotoattest Stegmüller BPP (2022) Provenienz: Walter Traber (Eigentümerzeichen) John Boker jr. (1987)




Opening: 500 €
1 Kreuzer hellgrün, Wasserzeichen 'enge Rauten', farbfrisch und tadellos gezähnt, mit sauber aufgesetztem Doppelkreisstempel "AUGSBURG 15 NOV. 1871" auf dekorativer "Einladung zur Treib-Jagd" von Fürst Fugger an den Baron von Pöllnitz. Karte senkrecht gefaltet, sonst tadellos. Signiert H. Krause und Fotoattest Sem BPP (2023)




Opening: 2.000 €
6 Kreuzer braun, waagrechter Viererstreifen, farbfrisch und einwandfrei gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem violettblauem Halbkreisstempel "K. BAYER. BAHNPOST BAYREUTH 19 4" (1872) auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Paris. Der Streifen an 2 Stellen minimale Randtönungen, sonst tadellose, ursprüngliche Erhaltung. Größte registrierte Einheit dieser Marke mit Poststempelentwertung; wir haben keine weitere derartige registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2023)





Opening: 2.000 €
12 Kreuzer lila, farbfrisch und einwandfrei gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem Halbkreisstempel "AIBLING 2/11" auf kleinem Briefkuvert per Express nach Rosenheim mit Ankunftsstempel vom selben Tag. Die Adresse ist etwas verblasst, die Rötel-Expressvermerke abgeschwächt und das Kuvert leichte Beförderungspuren, sonst einwandfrei. Der Brief ist portogerecht frankiert mit 3 Kreuzern Briefgebühr und 6 Kreuzern Expressgebühr (der Chargé-Zwang entfiel ab dem 1.1.1868) Eine in dieser Form außerordentlich seltene Einzelfrankatur dieser Marke; wir haben nur einen ähnlichen Beleg registriert. Signiert Pfenninger und Kruschel, Fotoattest Stegmüller BPP (2021)
Provenienz: 18. Kruschel-Auktion (1983)





Opening: 1.000 €
7 Kreuzer ultramarin, 3 Einzelwerte, farbfrisch und bis auf einen verkürzten Eckzahn gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem graublauen Segmentstempel "GIESING 4 5" (1872) auf komplettem Faltbrief nach Lissabon, mit ovalem Transitstempel "FRANCA" und rückseitigem Ankunftsstempel. Das Porto betrug bis 30.6.1872 21 Kreuzer pro 10 g, davon 7 Kreuzer Vereinstaxe + 14 Kreuzer Weiterfranko, hier notiert als "4" Silbergroschen. Ein attraktiver und seltener Auslandsbrief, mit dem blauen Stempel von Giesing ein Liebhaberstück. Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: Dr. Karl Zangerle (343. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
101300 | Altdeutsche Staaten ➝ Bayern ➝ Ganzsachen





Opening: 500 €
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer rot mit Zufrankatur 1867, 3 Kreuzer karminrosa in Mischfrankatur mit 1868, 6 Kreuzer braun, erstere links oben berührt, sonst beide voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit Einkreisstempel "WÜRZBURG I 12 Mai 70", als Express-Brief nach Dresden; die Express-Gebühr vorderseitig als "2½" Groschen vermerkt. Das Kuvert etwas rauh geöffnet, die untere Rückklappe fehlt, sonst einwandfrei. Ein in dieser Form einmaliger Beleg. Fotoattest Sem BPP (2023)
101200 | Altdeutsche Staaten ➝ Bayern ➝ Marken




Opening: 500 €
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer rosa mit Zufrankatur 1867, Wappenausgabe 1 Kreuzer dunkelgrün im waagerechten 4er-Streifen, farbfrisch, rechts oben noch voll- sonst meist breitrandig, mit Halbkreisstempel "KIRCHENLAIBACH 18 7" als Chargé-Brief der 2.Gewichtsstufe nach Schloss Prüfeningen bei Regensburg, mit Ankunftsstempel. Der Umschlag ist links gering verkürzt, rückseitig durch unsachgemäße Öffnung fehlerhaft, die Klappenteile mit Leim befestigt; die Frankatur einwandfrei. Eine sehr seltene, wenn nicht einmalige Frankaturkombination. Fotoattest Stegmüller BPP (2005)
101300 | Altdeutsche Staaten ➝ Bayern ➝ Ganzsachen




Opening: 300 €
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer rot mit Zufrankatur 1870, 7 Kreuzer ultramarin, mit Einkreisstempel "EICHSTÄDT 20 JAN"(1872) nach Rom Das Kuvert durch Öffnung unten gering verkürzt und rückseitig kleine Öffnungsmängel, sonst einwandfrei. Eine seltene Kombination. Fotoattest Sem BPP (2023)
101220 | Altdeutsche Staaten ➝ Bayern ➝ Marken ➝ Portomarken





Opening: 800 €
3 Kreuzer schwarz mit Plattenfehler 'Empfänge', voll- bis breitrandig, mit gMR "238" und nebengesetztem Halbkreis "KELHEIM 20/2" auf Briefhülle nach Neuessing. Ein schöner Brief mit der seltenen Abart, einwandfrei. Signiert Brettl BPP und Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 78. Köhler-Auktion (1932) Sammlung Trabert (Eigentümerzeichen) Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
100700 | Altdeutsche Staaten ➝ Baden ➝ Marken





Opening: Gebot
1851, Erstauflage 3 Kreuzer schwarz auf orangegelb, farbfrisch und voll- bis breitrandig geschnitten mit roter Nummer "153" und nebengesetztem roten Ersttagsstempel "WALDSHUT 1. MAI 51" auf Faltbrief nach Stühlingen. Die rechte untere Ecke der Marke war ursprünglich nicht vollständig haftend und weist beförderungsbedingte Stauchungsspuren aus, ansonsten tadellose Erhaltung (rückseitig älterer Papierklebestreifen). Auch nach eingehender Untersuchung sind keinerlei Manipulationen am Stempel festzustellen, nichtsdestotrotz verkaufen wir das Stück 'telle quelle'. Ein besonders attraktiver und seltener Ersttagsbrief dieser Marke und mit roter Entwertung Unikat. Fotoattest Stegmüller BPP (2024)
Provenienz: Dr. Herbert Schnapka (61. Corinphila-Auktion,1979) Prof. Dr Rolf Koch (21. Erhardt-Auktion, 1989)





Opening: Gebot
1862/64, Wappenausgabe 1 Kreuzer grauschwarz, 3 Kreuzer rosa und 6 Kreuzer ultramarin, alle farbfrisch und einwandfrei gezähnt, als Streifen geklebt mit zweimal glasklar aufgesetztem Rahmenstempel "SULZBURG 22 Aug." (1868) auf eingeschriebener Briefhülle nach Blumegg. Eine äußerst attraktive und einmalige Dreifarbenfrankatur mit der seltenen Nuance der 1 Kreuzer-Marke. Signiert Englert BPP, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1992) und Fotoattest Stegmüller BPP (2020) (Mi.-Nr. 17c, 18, 19a)
Provenienz: 84. Corinphila-Auktion (1992)
101500 | Altdeutsche Staaten ➝ Bergedorf






Opening: Gebot
1 Sch Schilling schwarz, 1½ Schilling auf gelb und 4 Schilling auf matbraunorange, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig, entwertet durch den blauen Einkreisstempel "KIRCHWERDER". Die vier Schilling mit hinterlegte Flachriss und hellen Stellen, die beiden anderen Werte leichte Mängel. Es sind nur ganz wenige Bergedorf-Marken mit dieser Entwertung bekannt. Jedes Stück Fotoattest Dr. Mozek BPP (2022)
Provenienz: 1 Schilling: 30. Stock-Auktion (1927) John Boker jr. (1988)
1½ Schilling: Dr. Werner (81. Grobe-Auktion, 1949), John Boker jr. (1988)
4 Schilling: 2. Stock-Auktion (1918) Dr. Werner (81. Grobe-Auktion, 1949), John Boker jr. (1988)
101700 | Altdeutsche Staaten ➝ Bergedorf ➝ Marken





Opening: Gebot
1861, 1 Schilling schwarz, allseits breitrandig und farbfrisch, in Mischfrankatur mit Hamburg 1864, 2 Schilling orangerot, ebenfalls farbfrisch und allseits gut gezähnt, auf kleinem Briefkuvert nach Cuxhaven mit nebengesetztem Aufgabestempel "BERGEDORF 16 8/III T". Der Brief ist prinzipiell portogerecht frankiert: Das Porto nach Hamburg betrug 1 Schilling, das von Hamburg nach Cuxhaven 2 Schilling. Die Bergedorfer Post akzeptierte die Frankatur zunächst nicht, entwertete nur die Bergedorf-Marke und rechnete die Frankatur um in "2 ¼ Sgr." und taxierte einen offenbaren Fehlbetrag von "3/4", obwohl Cuxhaven innerhalb der 20 Meilen-Zone lag. Die Nachtaxe wurde dann vermutlich in Hamburg gestrichen und die Hamburger Post entwertete ihr Postwertzeichen. Rückseitig Durchgangsstempel von Hamburg und Ankunftstempel von Ritzebüttel. Die Bergedorf-Marke ist am Unterrand restauriert. Sie klebte ursprünglich etwas unter der Hamburger Marke, daher der Hamburg-Stempel auf der Bergedorf-Marke etwas retuschiert; das Kuvert leichte Reinigungsspuren. Dieser Brief ist eine der ganz großen Seltenheiten der Bergedorf- und Altdeutschland-Philatelie, einzig bekannte Mischfrankatur einer Bergedorf-Marke mit einer Freimarke eines anderen Staates und die wohl elitärste Mischfrankatur Altdeutschlands. Fotoattest Dr. Mozek BPP (2018)
Provenienz: Sammlung Laufs, Bonn (1. Ernst Stock-Auktion 1918), Gaston Nehrlich (65. Köhler-Auktion 1930), John Boker jr. (1988)