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385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

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111100 | German Empire ➝ Stamps ➝ Brustschilde

Opening: 4.000 €

5 Gr. ockerbraun "Elbinger Postfälschung" zum Schaden der Post mit DKr. "ELBING 21.5.73", farbfrisch, links gering unregelmäßig, sonst sehr gut gezähnt, in sehr guter Erhaltung. Dieses Stück ist das erste im Jahr 1930 bekannt gewordene Stück dieser Postfälschungen, beschrieben in “Köhlers Philatelistischem Magazin” Nr. 9 vom September 1930 (dem Los beigefügt) und als “bisher unbekannte Fälschung zum Schaden der Post” beschrieben und anläßlich der IPOSTA vom 13-19. September 1930 in Berlin versteigert. Violette Signatur sowie Fotoatteste Hennis BPP (1979), Brettl/Schmitt (1979) sowie Sommer BPP (1993)

Provenance

Provenienz: IPOSTA-Sonderauktion (67. Heinrich Köhler-Auktion, 1930)

Referenz: Köhlers Philatelistischem Magazin (Nr. 9. September 1930)

Notiz: 1979, 49 Jahre nach der Entdeckung dieser Marke, bei Attestausstellung durch Hennies bzw. Brettl/Schmitt immer noch das einzig bekannte Stück

Opening: 600 €

1 Kreuzer grün im waagerechten Paar, farbfrisch und gut gezähnt je mit klarem EKr.  “MAINZ 1.1.72” in einwandfreier Erhaltung. Bislang das einzige waagerechte Paar dieser Marke mit ERSTTAGSSTEMPEL, eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Sommer BPP (1989)

Provenienz: 31. Jennes & Klüttermann-Auktion (2004) Dietrich Oldenburg (117. Felzmann-Auktion, 2007)

Opening: 80 €

1872, 2 Kr. rötlichorange, farbfrisch und gut geprägt, leicht unregelmäßig gezähnt, sauber zentrisch mit EKr. “ACHERN 28 1 / 73” auf kleinem Briefstück, einwandfrei

Opening: 150 €

2 Kreuzer ziegelrot, 3 Kreuzer karminrosa und 7 Kreuzer grauultramarin je mit klarem EKr. "KEHL 5.SEP. (72) auf komplettem Express-Faltbrief nach Höllsteig bei Freiburg. Die 7 Kreuzer-Marke mit waagerechter Faltung und die 2 Kreuzer-Marke mit wenigen verkürzten Zähnen, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkungen eine dekorative Dreifarben-Frankatur mit fortlaufenden Wertstufen der Kreuzer-Ausgabe in seltener Verwendung, Fotoattest Brugger BPP (2012)

Opening: 200 €

2 Kreuzer ziegelrot in Mischfrankatur mit großer Schild 3 Kreuzer karmin und 9 Kreuzer rötlichbraun mit Prägefehler “senkrecht ausgefallene Prägung links im Prägefeld” (II) je mit Ekr. “WERNSHAUSEN 7.8.74” als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief über 400 Thaler nach Gotha mit Ankunftsstempel. Die 2 Kreuzer-Marke ist oxidiert und die 9 Kreuzer-Marke hat eine leichte Tönung sowie der Umschlag rückseitig mit kleinen Fehlstellen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine interessante Mischfrankatur und in Verbindung mit dem Prägefehler bei der 9 Kreuzer-Marke sehr selten

Opening: 1.500 €

7 Kreuzer blau mit DKr. "DURLACH 19.MRZ.(73) auf kompletter Postweisung über sieben Gulden nach Lichtenau mit Ankunftsstempel. Das Formular mit senkrechter Faltung links neben der Frankatur und kleine Aufnadelungslöcher, die Marke im Unterrand mit verklebtem Einriss und drei angesetzten Zähnen, sonst in guter Gesamterhaltung. Postanweisungen mit Kreuzer-Frankatur sind bisher in nur wenigen Exemplaren bekannt, eine große Brutschild-Seltenheit, Fotoattest Dr. Zill BPP (2023)

Provenienz: J.J. Volny (92. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)

Opening: 500 €

7 Kreuzer ultramrinblau im senkrechten Dreierstreifen mit EKr. "HELDBURG 10.4.1873" auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 3 Pfund-Päckchen mit korrekt austaxiertem Rötel-Vermerk "21x" (Kreuzer) nach Obersulz. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und gut gezähnt, der Umschlag und die untere Marke mit leichten Alterungsspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Alle Mehrfachfrankaturen dieser Wertstufe mit mehr als zwei Marken sind selten

Provenienz: Franceska und Leon Rapkin (315. Heinrich Köhler-Auktion, 2002)
Peter Hansen (6. Derichs-Auktion Berlin, 2011)

Opening: 100 €

1872, 18 Kr. ockerbraun, farbfrisch, gut geprägt und gezähnt, sauber zentrisch mit Taxis-EKr. “DARMSTADT 1. / 16 2 74 6-7 N” (kopfstehend) auf Briefstück, einwandfrei, Privatsignatur

Opening: 500 €

Innendienstmarken 10 Gr. Und 30 Gr., jeweils mit alleiniger Entwertung durch EKr. von Berlin. Beide rückseitig etwas ausgebessert und teils nachgestochene Zähnung, aber optisch gut. In dieser Form sehr selten. Jeweils Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)

Opening: 1.500 €

10 Groschen hellgraubraun mit handschriftlicher Entwertung "Mosbach 11.9.72" auf Nachnahme-Adressenzettel über 28 Gulden 30 Kreuzer mit Auslagen-Stempel und tarifgerecht austaxiertem Rötel-Vermerk "35" (Kreuzer = 10 Groschen) nach Neckarelz, aufgeklebt auf komplettem Rechnungsformular des Odenwälder Boten. Die Nachnahme und das Porto (6 Kreuzer Briefgebühr bis 5 Meilen und 29 Kreuzer Procuragebühr = 35 Kreuzer = 10 Groschen) wurden komplett vom Empfänger eingezogen. Die farbfrische Marke hat kleine Papierfehler und ist bis auf vier kurze Zähne üblich gezähnt, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine äußerst seltene Einzelfrankatur – als Nachnahmebrief ist aus beiden Währungsgebieten nur dieser Brief bekannt und aus dem Kreuzer-Gebiet sind von allen Versendungsformen bisher nur fünf Briefe registriert, Fotoattest Dr. Zill BPP (2024)

Opening: 600 €

Innendienst-Marke 10 Groschen dunkelgelbgrau mit handschriftlicher Entwertung "Friedland 26/3" auf innen nicht ganz komplettem Paketbegleit-Faltbrief für ein über 11 Pfund schweres Paket mit Stempel "FRIEDLAND 26.3.73" nach Danzig mit Ausgabestempel. Die Marke ist farbfrisch und gut gezähnt, der Faltbrief hat Patina, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine sehr seltene Einzelfrankatur, bisher sind nur wenige Belege dieser Art bekannt, Fotoattest Sommer BPP (2000)

Opening: 600 €

Innendienstmarke 10 Groschen gelbgrau in Mischfrankatur mit kleiner Schild ¼ Groschen graupurpur und großer Schild ½ Groschen orange und zwei Einzelmarken 2 Groschen graublau je mit Rahmenstempel "NIEDERSESSMAR 22.11." als tarifgerechte Frankatur auf Paketbegleitbrief-Vorderseite für zwei Pakete nach Barmen. Die linke 2 Groschen-Marke unten mit Scherentrennung und die restlichen Marken bis auf die sehr gut gezähnte 10 Groschen-Marke (leichte Tönung) mit Zähnungsunebenheiten. Die mit alleiniger Poststempel-Entwertung sehr seltene 10 Groschen-Marke ist in Verbindung mit der Vierfarben-Mischfrankatur eine Brustschild-Seltenheit, signiert Drahn und Kruschel sowie Fotoatteste Ebel (1963), Brettl (1987) und Brugger BPP (2004)  Provenienz: 38. Kruschel-Auktion, 1987  Sammlung Kampen (320. Heinrich Köhler Auktion, 2004)

Opening: 120 €

1872, Innendienst Ziffern 10 Gr. hellgraubarun, farbfrisch und gut gezähnt, mit Plattenfehler von Feld 16 “Kerbe rechts oben in der Wertziffer 0 von 10”, postfrisch, unsigniert, tadellos, Fotoattest Dr. Zill BPP (2020)

Opening: 150 €

1872, Innendienstmarke 30 Gr. grauultramarin, farbfrisch, mit handschriftlicher Entwertung “B(er)L(i)N 11 / 6 73”, einwandfrei, Fotoattest Krug BPP (2016), Hennies BPP (1980) und Sommer BPP (1996)

Opening: 800 €

30 Groschen grauultramarin und zwei Einzelmarken 10 Groschen gelblichgrau mit übergehender, handschriftlicher Entwertung "Neuwied 28.7.74" und jeweils zusätzlicher Poststempel-Entwertung mit EKr. "NEUWIED 28.7.74" als tarifgerechter Frankatur auf kompletter Paketkarte mit Leitweg über Bremen nach Shahola Pike, Pensylvania. Die 30 Groschen-Marke oben mit Randkerbe bzw. wie die mittlere Marke mit Aufklebebug sowie die untere Marke mit geglättenem Eckbug, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine äußerst seltene Frankatur-Kombination mit handschriftlicher und Postempelentwertung aus dem "Württenberger Fund", ausführliches Fotoattest Krug BPP (2012)

Opening: 200 €

1872, Innendienst 30 Gr. dunkelgraublau mit handschriftlicher Entwertung in Mischfrankatur mit 5 Gr. ockerbraun und 2 Gr. dunkelgraublau auf portogerechten Paketbegleitbrief von "BERLIN 14/12 72" nach Marseille, Brief mit verwendungsbedingten Nadellöchern, Briefklappe fehlerhaft, 5 Gr. winzig unregelmäßig gezähnt, sonst tadellos und farbfrisch mit vorderseitig französischen Fiskalmarken 10 und 25 C, seltene Fahrpost-Frankatur nach Frankreich, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)

Opening: 150 €

½ Groschen orange im waagerechten Paar mit schwarzviolettem DKr. "DÜSSELDORF 17.6.72" auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, seltene violettfarbene Entwertung, Register der violetten Entwertungen Nr. 45, signiert HK und Fotoattest Brugger BPP (2007)

Opening: 100 €

½ Groschen orange in leuchtend frischer Farbe mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter C in DEUTSCHE und verstärkte Punktreihe rechts (frühe Phase), mit klarem Rahmenstempel ”DRESDEN IV. 5.VII.72" auf kleinformatigem Briefkuvert im Ortsverkehr in vorzüglicher Erhaltung, signiert Hennies BPP mit Befund (1985) und Fotobefund Krug BPP (1997)

Opening: 150 €

1872, kleiner Schild 2 kr. orange im Viererblock vom Bogenrand, farbfrisch, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (1993)

Opening: 120 €

2 Kreuzer orange mit Stempel "UBERLINGEN 10.12.74" auf innen nicht ganz komplettem Faltbrief aus dem eigenen Landzustellbereich mit Uhrrad-Stempel "7" von der Brieflade Owingen links oben nach Überlingen. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Gesamterhaltung. Ein nicht häufiger Ortsbrief mit Uhrrad-Stempel

Opening: 100 €

2 Kreuzer orange mit klarem EKr. "GERNSBACH 19.AUG.(73) auf innen nicht ganz komplettem Faltbrief nach Hilpertsau im Landzustellbereich von Gensbach, übliche kleine Falt- und Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung

Opening: 150 €

¼ Groschen violett im senkrechten Dreierstreifen mit zwei klaren Abschlägen des Hufeisenstempel "°HAMBURG I.A.° 17.NOVBR..74" (Spalink 17-4M). Der Dreierstreifen mit der üblichen Scherentrennung rechts, sonst farbfrische und an drei Seiten gut gezähnte Einheit mit seltener Entwertung aus dem kurzen Einsatz in der Lotterieexpedition des Venloer Bahnhofs, Fotoatttest Sommer BPP (1994)

Opening: 150 €

¼ Gr. grauviolett, mit klar aufgesetztem EKr. "WIESBADEN 25 8 74" auf Ortsbrief an einen Chemiker im Labor des Hofrats Fresenius. Ein schöner Wiesbaden-Beleg.

 

Opening: 150 €

¼ Groschen dunkelgraupurpur, tiefe Farbnuance mit oben und unten fehlendem 2. + 8. Zähnungsloch (FZL ou2+8), sauber mit DKr. "BRAUNSCHWEIG BAHNHOF 1.FEB.1874" auf Orts-Faltbriefhülle im Langformat bis 250 g mit Ausgabestempel. Die Marke in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle mit senkrechter Faltung, schöne Gesamterhaltung

Opening: 200 €

¼ Gr. graupurpur und ½ Gr. orange je mit EKr. “BREMEN 15.10.73” als tarifgerechte Frankatur auf Drucksachen-Faltbriefhülle bis 50 g nach Viborg, Dänemark. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und üblich gezähnt, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2009)