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385th Auction

24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

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24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden

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111100 | German Empire ➝ Stamps ➝ Brustschilde

Opening: 150 €

3 Kreuzer karmin mit klarem EKr. "MAINZ 25.6.74" auf Drucksachen-Faltbrief nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltdrucksache hat Alterungsspuren. Seltene Drucksache aus dem Kreuzer-Bezirk in die Niederlande mit tarifgerechter Frankatur, hier aus der bekannten Deichmann & vom Rath-Korrespondenz

Opening: 80 €

3 Kreuzer karmin mit EKr. "LOERRACH 28.6.74" auf Briefkuvert nach Bruchsal weitergeleitet nach Spöck Amt Carlsruhe und retourniert nach Lörrach. Rückseitig roter L1 „Unbestellbar“ und Vermerk „Aufgeber nach Handschrift nicht zu ermitteln“, zur Ermittlung des Absenders amtlich eröffnet, mit blauer Verschlussoblate der „KAIS. OBER-POSTDIRECTION CONSTANZ“ (durch Brieföffnung geteilt) verschlossen und vorderseitig in violetter Tinte mit Absendernamen versehen. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina, sonst in guter Gesamterhaltung, amtlich geöffnete Retourbriefe aus dem Kreuzergebiet sind selten

Opening: 180 €

3 Kreuzer karmin im senkrechten Paar mit EKr. "FREIBURG IN BADEN 8.9.73" auf komplettem Nachnahme-Faltbrief über 14 Kreuzer aus Sölden im Landzustellbereich von Freiburg nach Freiburg mit handschriftlich geändertem Nachnahmebetrag „pro 20 x“ (Kreuzer) in Blau. Diese 20 Kreuzer = 14 Kreuzer Nachnahme als Ausstellgebühr + 6 Kreuzer Sonderporto im Großherzogtum Baden für Nachnahmebriefe in den oder aus dem eigenen Landzustellbereich einer Postanstalt (3 Kreuzer Briefporto und 3 Kreuzer Procuragebühr zum Minimalsatz) wurden vom Empfänger eingezogen. Innen erste Verwendung ... nach Sölden (nach dem ab 1.5.1873 im Großherzogtum Baden gültigen Tarif nun um 1 Kreuzer überfrankiert). Das senkrechte Paar in einwandfreier Erhaltung, die Einzelmarke mit Plattenfehler eckrund. Interessante Doppelverwendung aus dem und in den eigenen Landzustellbereich einer Postanstalt, Nachnahme-Sendungen zählen dabei zu den seltensten Versendungsformen innerhalb des eigenen Zustellbereichs einer Postanstalt, nur wenige Belege bekannt

Opening: 150 €

3 Kreuzer karmin mit Doppelprägung (1. Prägung erfolgte um ca. 1 mm nach links unten), postfrisch mit kleinen Gummibügen/Schlieren, einwandfrei, selten, unsigniert mit Fotoattest Sommer BPP (1992)

Opening: 150 €

3 Kr. karmin, farbfrisch, sehr gut geprägt und normal gezäht, mit Plattenfehler “beschädigter Innenkreis über rechter Wertziffer” sowie Schraubkopfabdruck, postfrisch, tadellos, Fotoattest Hennis BPP (1981) sowie Jäschke-L. BPP (2018)

Opening: 200 €

1872, 3 Kreuzer rosakarmin mit Plattenfehler “beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer” (Feld 80), sauber mit Ra3 “ZELL IM WIESENTHAL 8.12.74” auf Briefkuvert bis 15 g nach Kolmar mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung, ein schöner Brief mit seltenem Plattenfehler bei der 3 Kreuzer-Marke, Fotoattest Dr. Zill BPP (2023)

Opening: 300 €

3 Kreuzer karmin mit Plattenfehler "heller Strich im Rahmen unter Z in Kreuzer" (Feld 97), klar mit EKr. "KEHL 3.APR.(73) auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g mit violettem Handstempel "PD" rotem französischem Transitstempel via Paris an das bekannte Champagnerhaus Louis Roederer in Reims mit Ankunftsstempel. Tarifgerechte Frankatur in einwandfreier Erhaltung, Drucksachen aus dem Kreuzergebiet nach Frankreich sind selten

Provenienz: Peter Hansen, 6 Dr. Derichs Berlin-Auktion (2011)

Opening: 150 €

7 Kreuzer grauultramarin im waagerechten Paar je mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N3 9.6.73" auf R-Briefkuvert der Firma "Alwin Thümer" nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die Marken üblich gezähnt, der Umschlag mit Falt- und Beförderungsspuren, gute Gesamterhaltung. Nicht häufige Mehrfachfrankatur ins Ausland

Opening: 150 €

1872, 9 Kr. mittelrötlichbraun, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauberem Stempel “FRANKFURT A.M. 30 5 73” auf Faltbrief nach Frankreich mit nebengesetztem “P.D” und rückseitigem Ankunftstempel, gute Erhaltung, signiert Lamy und Hennies sowie Fotoattest Hennies BPP (1975)

Opening: 100 €

1872, 9 Kr. mittelrotbraun, farbfrisch, gut gezähnt und geprägt, sauber mit zentrisch aufgesetztem EKr. “FRANKFURT A/MAIN 9 9 73”, tadellos, selten, Fotoattest Krug BPP (2024)

Opening: 400 €

1872, 9 Kr. braun, farbfrisch, sehr gut geprägt und üblich gezähnt, mit EKr. “HEIDELBERG 6.9.73” auf Briefkuvert bis 15 g nach Bern mit Vermerk “poste restante” mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Der Brief ist um 2 Kreuzer überfrankiert, ansonsten ein sehr schöner Brief mit dieser seltenen Farbe, Fotoattest Krug BPP (2015)

Opening: 400 €

9 Kreuzer lebhaftbraun mit EKr. "MAINZ-BAHNHOF 16.1.74" auf Briefkuvert nach Edinburgh mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr farbfrisches und schönes Exemplar dieser seltenen Farbe auf Brief, signiert W. Engel und Fotoattest Sommer BPP (2000)

Provenienz: Friedhelm Hohnstädt (74. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000)

                   347. Heinrich Köhler- Auktion (2012)

Opening: 120 €

2½ auf 2½ Gr. braunorange, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt mit EKr. “ALTONA 30.6.74” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf kpl. Faltbrief mit Leitvermerk “f Lofoten” nach Stavanger, Norwegen, in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2024)

Opening: 300 €

1874, 2½ auf 2½ Gr. braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfge. violett je mit klarem EKr. “BREMEN 13.4.75” als tarifgerechte Frankatur auf kpl. Faltbrief via St. Petersburg nach Christinestadt, Finnland. Die 2½ Groschen-Marke ist gut geprägt und beide farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mischfrankatur mit Destination Finnland

Provenance

Provenienz: Friedrich Meyer (377. Heinrich Köhler-Auktion, 2021)

Opening: 450 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Doppelprägung (1. Prägung um ca. 1 mm nach links versetzt), mit klarem EKr. "CASSEL 13.2." auf Briefkuvert nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitigen Öffnungsfehlern und kleinem Einriss oben (hinterlegt), die Marke ist farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Auf Brief sind bisher nur wenige Doppelprägungen dieser Marke bekannt, eine große Seltenheit, signiert Hennies BPP mit Fotoattest (1975) und Fotoattest Krug BPP (2014)

Provenienz: Sammlung J.J. Volny (Privatverkauf)

Opening: 200 €

1874, 2½ auf 2½ Gr. braunorange mit Plattenfehler “gebrochenes H in DEUTSCHE”, Feld 90, zusammen mit 1 Gr. karmin, je farbfrisch, gut geprägt und gezähnt, sauber mit EKr. “WEHLAU 26 8 74” auf gesiegeltem Wertbrief nach Königsberg, ein attraktiver Brief, Fotoattest Krug BPP (2023)

Opening: 200 €

1874, 9 auf 9 Kr. braunorange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit Ra3 “FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH: 4.3.74” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Faltbriefhülle bis 10 g mit rotem Handstempel “P.D.” via Paris nach Dijon mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Dr. Zill BPP (2021)

Opening: 200 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange und 1 Kreuzer gelblichgrün mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 20.6.74" als tarifgerechte Frankatur auf eingeschriebener Faltbriefhülle mit Handstempel "Recommandirt" nach Berlin mit Ausgabestempel. Die 1 Kreuzer-Marke mit Zahnspalt und die Briefhülle oben mit dünner Stelle (hinterlegt), sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative Buntfrankatur

Provenienz: 116. Felzmann-Auktion (2006)

114000 | German Empire ➝ Postal stationery

Opening: 400 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur Ganzsachenausschnitt ½ Groschen je mit klarem DKr. "MYLAU 12.8.73" nach Aathal, Schweiz. Der Ganzsachenausschnitt vom Absender eng am Wertstempel geschnitten und mit Leim befestigt, sonst in guter Gesamterhaltung. In dieser Form seltene wertstufengleiche Zufrankatur und außergewöhnliche Verwendung mit der Destination Schweiz, Fotoattest Sommer BPP (1992)

Opening: 80 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit wertstufengleicher Zufrankatur 1 Groschen karmin je mit EKr. "STRASSBURG IM ELSASS ** 15.1.72" und französischem Tax-Stempel "25" (Centimes) nach Paris mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die Marke ist gut geprägt und rau gezähnt, am Rand wie der Umschlag leicht getönt, sonst in guter Gesamterhaltung, eine interessante Doppelfrankatur-Kombination

Opening: 80 €

1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A, mit Bahnpost-Streckenstempel "COELN 12.8. III FRANKFURT" und handschriftlicher Aufgabevermerk "Godesberg" als unterfrankierter Brief nach Basel mit Ankunftsstempel. Für einen unfrankierten Brief wurden 4 Groschen (= 50 Rappen) von der Schweizer Post berechnet, davon wurden 12 Rappen (Vermerk 12 cts) angerechnet, aufgerundet sind es 40 Rappen Nachporto, mit Rötelvermerk "40" notiert und vom Empfänger eingezogen. Der deutsche Anteil betrug 30 Rappen, mit Blaustift auf der Vorderseite notiert, interessanter Nachporto-Beleg mit Aufgabe bei der Bahnpost

Opening: 180 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Großformat mit DKr. "SCHWERIN I/M. 14.12.72" als Wertbrief über 300 Thalern nach Berlin mit blauem Ankunftsstempel "BERLIN 1 15.12.". Der Umschlag mit waagerechter Faltung und kleinem Öffnungsschnitt rechts oben, sonst in guter Gesamterhaltung mit rückseitig fünf Lacksiegeln. Die 3 Groschen Briefgebühr und 6 Groschen Assekuranzgebühr ergaben 9 Groschen Gesamtgebühr, davon war 1 Groschen durch den Wertstempel der Ganzsache vom Absender bezahlt, 8 Groschen wurden vom Empfänger eingezogen mit entsprechender Blaustifttaxe „8“ (Groschen). Eine außergewöhnliche und sehr seltene Teilfrankatur, bei der sich Absender und Empfänger die Gebühren teilten, Fotoattest Brugger BPP (2002)

Opening: 100 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit EKr. "STOCKACH 21.5.74" und Zufrankatur 1 Kreuzer grün mit EKr. "STOCKACH 22.5.74" nach Emishofen, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die Ganzsachenkarte wurde zuerst ohne Zufrankatur verschickt und mit dem Vermerk "noch 1 xr" (Kreuzer) an den Absender zurückgegeben. Dann mit der Nachfrankatur 1 Kreuzer einen Tag später wieder aufgegeben und befördert. Interessante Verwendung in guter Gesamterhaltung

Opening: 300 €

Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit EKr. "BERLIN P.A.45 N1 31.12.74" nach Strehlen, das Streifband mit sehr gut geprägtem Wertstempeleindruck ist farbfrisch und leichte leichte Gebrauchsspuren und ist in guter Gesamterhaltung. Von dieser Ganzsache sind
bisher sehr wenige Letzttagsverwendungen registriert, Fotoattest Brugger BPP (2008)

Provenienz: Robert Fath, 51. HBA-Auktion (2008)

Opening: 750 €

“Proben ohne Werth - Expreß zu bestellen“: Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A und Zufrankatur 1⁄2 Groschen orange und 2 Groschen blau je mit Preußen-DKr. "LUCKAU 1.8.73" und handschriftlichen Vermerken "Inliegend Proben ohne Werth" und “Expreß zu bestellen“ nach Berlin mit Ankunftsstempel. Da der Umschlag verschlossen war, war die Express-Warenprobe wie ein Express-Brief bis 15 g zu behandeln, somit tarifgerechte 3 1⁄2 Groschen-Frankatur (1 Groschen Briefgebühr und 2 1⁄2 Groschen Expressgebühr). Der Wertstempeleindruck der Ganzsache und die Marken sind farbfrisch und sehr gut geprägt, beide Marken üblich gezähnt und bis auf kleine Eckknitter bei der 2 Groschen-Marke in einwandfreier Erhaltung. Express-Warenproben sind äußerst selten, bisher sind nur vier Belege registriert, alle verschlossen und aus der “Herrmann Franz“-Korrespondenz, eine Brustschild-Seltenheit